Allgemeine Berichte | 09.09.2021

Der 1. Beigeordnete des Kreises Ahrweiler, Horst Gies, fordert Lösung zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall

Warnung bei Katastrophen: „Sirenen gelten als effektivste Variante“

Gies: „Müssen für mögliche künftige Szenarien gewappnet sein.“ Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. In einem Schreiben an Innenminister Roger Lewentz fordert der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, die kurzfristige Umsetzung einer Lösung zur Warnung der Bevölkerung im Ahrtal mittels Sirenen.

„Neben der Warnung beispielsweise durch app-basierte Lösungen oder Durchsagen per Lautsprecher gilt die Warnung mittels Sirenen noch immer als eine der einfachsten und zugleich in der Fläche effektivsten Varianten. Daher benötigen wir eine schnelle Lösung, um für mögliche künftige Szenarien gewappnet zu sein“, erläutert Gies.Mit der im Kreis Ahrweiler vorhandenen analogen Sirenentechnik ist derzeit nur eine Auslösung der Feuerwehralarmierung möglich. Eine Rheinland-Pfalz-weite Umstellung auf eine digitale Alarmierungstechnik, mit der auch Warnsignale mittels Sirenen ausgesandt werden können, ist bereits in der Umsetzung. Laut einer durch das Land festgelegten Reihenfolge ist eine entsprechende Netzerrichtung für den Kreis Ahrweiler zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht vorgesehen. Hinzu kommt, dass einige der im Ahrtal vorhandenen Sirenen durch die Flut selbst zerstört wurden. Der Erste Kreisbeigeordnete bittet Innenminister Lewentz daher unter anderem darum, folgende Aspekte zu prüfen:

- eine Sonderförderung seitens des Landes für die kurzfristige Errichtung eines modernen, leistungsfähigen Sirenennetzes zur Warnung der Bevölkerung;

- eine Änderung der Reihenfolge für die weitere Planung des Landes zum Aufbau einer digitalen Alarmierungstechnik, um den Kreis Ahrweiler vorzuziehen;

- eine Möglichkeit Sirenenwarnungen durch anderweitige Techniken auszulösen.Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

Gies: „Müssen für mögliche künftige Szenarien gewappnet sein.“ Foto: ROB

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