Interkulturelle Woche 2021 im Landkreis Cochem-Zell

#offen geht - ein klares Plädoyer

Auftaktveranstaltung in Kaisersesch - Unterhaltsames Rahmenprogramm

28.09.2021 - 15:45

Kaisersesch./Kreisgebiet.Zum Start in die „Interkulturelle Woche 2021“ war es die angenehme Aufgabe von Landrat Manfred Schnur, die Veranstaltungsreihe in der Alten Schule Kaisersesch im Rahmen seiner Begrüßungsansprache zu eröffnen. „Lange haben wir die persönliche Nähe und die Gemeinschaft aufgrund der Pandemielage vermisst und wollen mit der Interkulturellen Woche jetzt wieder Gemeinsamkeit leben und erleben“, so der Kreischef. Und er fuhr fort: „Durch eine gelungene Integration ist eine große Familie im Landkreis Cochem-Zell für alle entstanden, deren Miteinander man als vorbildlich bezeichnen kann!“ So verbindet die gelebte Kultur die Menschen auch, selbst wenn sie unterschiedlich ist, so Schnur. „Davon profitieren alle und sorgen letztendlich für eine tolle Gemeinschaft!“ Dazu zählt für den Kreischef auch, die religiöse Vielfalt auf Augenhöhe miteinander zu erleben. Das Ganze unter dem Slogan: „Verbinden statt entzweien, Freude statt Kummer und Freunde statt Feinde!“ Unter der Federführung und Moderation der Integrationsbeauftragten des Landkreises, Ramona Junglas, waren es in der Folge die Vertreter der Religionsgemeinschaften, die zusammen mit dem koptischen Chor die Eröffnungsveranstaltung mit frommen Beiträgen und Gesang in einer für alle Anwesenden verständlichen und willkommenen Form begleiteten. Laut Ramona Junglas findet die alljährliche Interkulturelle Woche heuer unter dem Motto #offen geht statt. Dabei geht es um ein klares Plädoyer für eine offene Gesellschaft, in der die universalen Menschenrechte stets geachtet werden, sowie um ein breites zivilgesellschaftliches Engagement für ein gutes Zusammenleben in Vielfalt. Ebenso steht es für die Kreativität und Stärke unserer von Migration geprägten Gesellschaft. Offenheit im Herzen und Geist, verbunden mit den entsprechenden Rahmenbedingungen, haben dazu geführt, dass Deutschland zahlreichen Eingewanderten und ihren Nachkommen zur Heimat werden konnte. Sie gestalten die Gesellschaft ganz selbstverständlich mit. Um den Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft zu sichern, braucht es daher Orte, an denen Begegnung stattfindet und Vertrauen wachsen kann. Die Ehrenamtsinitiativen, die Migrationsverbände, die Integrationsbeauftragte des Landkreises sowie alle Kooperationspartner freuen sich derweil auf eine rege Teilnahme an der Interkulturellen Woche 2021. Und die hat von Montag, 27.09. bis Sonntag 3.10. einiges an kultureller Vielfalt zu bieten. Am Mittwoch im MGH Kaisersesch: Ab 15 Uhr Filmnachmittag mit Kaffee und Kuchen, ab 17 Uhr eine deutsch-armenische Weinprobe, ab 19:30 Uhr „Couch-Gespräch mit Freunden. Am Donnerstag ab 16 Uhr: Baumpflegeaktion Forstamt Zell mit „english sandwiches“ der Britischen Gruppe ab Vogthof, ab 17 Uhr musikalische Stadtwanderung ab dem Marktplatz Cochem vom Café International, ab 18 Uhr „Chopin trifft Beethoven-Konzert“ der Polnischen Gruppe im Pfarrheim Cochem-Brauheck. Am Freitag ab 17 Uhr: Internationales Tanzen im Großen Pfarrsaal Zell vom Jugendmigrationsdienst der Pfarreiengemeinschaft, Zeller Hamm und dem TreffPunkt Zell, ab 19 Uhr Gebet mit Taizé-Gesängen in der Karmeliterkirche Beilstein (Initiative Moselkrampen). Am Samstag ab 10:30 Uhr: Benefiz-Radeln für Familien in Not (Bremm bis Valwig) ab Calmont-Forum Bremm, ab 13 Uhr Anlegen einer Streuobstwiese durch Migranten und Einheimische (Café International und Eifelverein Ulmen) Treffpunkt Marktplatz Ulmen, ab 17 Uhr Gitarrenkonzert und Gespräche mit Saer Dashwaly in der ehemaligen Synagoge in Zell. Am Sonntag Gottesdienste in den Kirchen, sowie ab 15 Uhr Tag der offenen Tür der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Bullay mit Moschee-Führung und Wanderung zum Aussichtsturm Marienburg. Im kommenden Jahr findet wieder die beliebte Veranstaltung „Mosaik der Kulturen“ in Cochem statt. TE


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