Bürgermeisterwahl VG Kaisersesch

Albert Jung im Amt bestätigt

Gerhard Weber erzielt Achtungserfolg

11.04.2022 - 10:22

VG Kaisersesch. Bei der ersten Wahlrunde um das Amt des Bürgermeisters in der Verbandsgemeinde Kaisersesch hatte es vor drei Wochen keiner der angetretenen Bewerber geschafft, auf Anhieb die 50 Prozentmarke für einen Wahlsieg zu knacken. Bei einer Wahlbeteiligung von damals 48 Prozent blieb der Amtsinhaber Albert Jung knapp darunter, gefolgt von Gerhard Weber, der die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Bei der deshalb erforderlich gewordenen Stichwahl konnte sich jetzt aktuell Amtsinhaber Albert Jung mit 59,50 Prozent gegenüber seinem Herausforderer Weber mit 40,50 Prozent der Wählerstimmen durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei der Neuauflage der Bürgermeisterwahl bei nur noch 42,40 Prozent. Diesbezüglich hatten sich beide Kandidaten laut eigenen Aussagen eine deutlich höhere Wahlteilnahme gewünscht. Der alte und neue Bürgermeister Albert Jung bedankte sich bei Gerhard Weber für den fairen Wahlkampf und richtete ebenso Dankesworte an die Wähler , die ihm einmal mehr das Vertrauen für eine neue Amtszeit geschenkt haben. Ein weiteres Dankeschön richtete er an Wahlleiter Thomas Welter, sowie die zahlreichen ehrenamtlichen Wahlhelfer in den Kommunen.


Bürgernähe beibehalten


Seine Arbeit als Bürgermeister will Jung in der gleichen Weise wie bisher fortsetzen und dabei weiterhin auf Bürgernähe setzen. Seine Ziele als Bürgermeister sind die Fortführung der dauerhaft soliden Haushaltsführung und eines effizient organisierten und professionell aufgestellten Verwaltungsbetriebes im Sinne eines Dienstleistungsbetriebes für die BürgerInnen. Fernerhin steht Jung für die konsequente Einführung internetbasierter Verwaltungsdienstleistungen (E-Government), verbunden mit einer Einsparung zeitaufwendiger Wege- und Wartezeiten für die BürgerInnen bei Behördengängen. Abschließend setzt er auf Qualitätsverbesserungen der einzelnen Verwaltungsvorgänge durch konsequente Digitalisierung und auf Effizienzsteigerungen im allgemeinen Verwaltungsbetrieb durch eine gute Organisation. Beim Miteinander hält Jung das Zuhören für eine ebenso wichtige politische Tugend wie das Reden. Für ihn steht laut eigenem Bekunden der Mensch im Mittelpunkt der Betrachtung, wobei die soziale Kompetenz für seine Entscheidungsfindung eine gewichtige Rolle spielt. Kompromissfähigkeit sieht Jung als seine besondere Stärke wo er Menschen verbinden will und nicht versucht zu polarisieren. Wirtschaftsförderung mit Stärkung der Betriebe vor Ort genießen beim ihm ebenso Priorität wie Investitionen in die Kinderbildung. Langfristiges Denken und Nachhaltigkeit sind sein Zukunftsmotto.


Die Wahl in Zahlen:


Wahlberechtigte: 12.934

Wähler gesamt: 5.487

Wahlbeteiligung: 42,40 Prozent

Albert Jung: 3.218 Stimmen (59,50 %)

Gerhard Weber: 2.194 Stimmen (40,50 %).

TE

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Aufmerksamer Bürger:
Nun ja, da hätte man noch dazu schreiben können, dass es sich um einen Rolls Royce gehandelt hat, der da seit der Flut im Urzustand rumsteht. Wie so einige andere Autos auch. Wie das sein kann würde mich auch mal interessieren, wo ist da das Ordnungsamt was da mal vorher eine Gefahr für die öffentliche...
G. Friedrich:
Keine Kameras ? Kein Dienstpersonal, Wachen- irgendwas ? Nichts brennt von alleine in einer Garage....
juergen mueller:
Nachtrag: Weder vertikales noch horizontales "Stadtgrünchen" erfüllen die Voraussetzungen dafür, was man mit einem Beitrag zum Klimaschutz, Lebensqualität, Gesundheit etc. auch nur annähernd in Verbindung bringen könnte. Konstruktives Denken ist nicht jedem gegeben, auch den Freien Wählern offensichtlich...
juergen mueller:
Verkehrtes Denken "Freie Wähler". Jeden Tag werden in Deutschland ca. 60 Hektar Flächen verbraucht, in Siedlungs- u. Verkehrsfläche umgewandelt (auch in u. um Koblenz). Über die Hälfte davon versiegelt Versiegelung sorgt dafür, dass es in Städten wärmer ist/wird. Versiegelte Flächen z.B. verdunsten...
Tobi:
Guter Bericht. Schade, dass das Rote Kreuz bzw. Rettungsdienst oft bei den Berichten nicht benannt wird....
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