Neue Termine für den Impfbus im Dezember – Ärzte beteiligen sich

Impfangebote werden ausgebaut

Impfangebote werden ausgebaut

Quelle: Kreisverwaltung Neuwied

25.11.2021 - 16:47

Kreis Neuwied. Die Nachfrage nach den schützenden Spritzen gegen das Corona-Virus hat in den vergangenen Tagen wieder deutlich zugenommen, vor den Impfbussen herrscht (zu) viel Andrang. Um das Angebot zu verbessern, hatte Landrat Achim Hallerbach die Bürgermeister im Kreis Neuwied gebeten, mit den Ärzten in der Stadt und den Verbandsgemeinden ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten einer Unterstützung auszuloten. „Die Impfungen wirken nachweislich und sind unser bislang einziger Ausweg aus der Pandemie. Lassen Sie sich impfen und schützen damit andere, vor allem aber sich selbst“, appelliert Hallerbach.


Nun nimmt die Impfkampagne an Rhein und Wied wieder mehr Tempo auf. Wie die Bürgermeister übereinstimmend berichten, beteiligen sich die meisten niedergelassenen Mediziner am Programm und impfen nunmehr nach Kräften in ihren Praxen. In der VG Unkel nehmen viele Bürger auch das offene Angebot im Brückenforum im nahen Bonn-Beuel wahr. Darüber hinaus sind verschiedene Sonderaktionen in Planung, so unter anderem im evangelischen Gemeindehaus von Rengsdorf, im Dorfgemeinschaftshaus Meinborn, in Rheinbrohl, im Neuwieder Café Auszeit, in den Goetheanlagen und rund um die Heilig Kreuz-Kirche. In der VG Asbach sind bereits etliche Aktionen gelaufen und weitere geplant, auch die örtliche Kamillus-Klinik engagiert sich.

Gerade den Verantwortlichen in den Kliniken dankt Landrat Achim Hallerbach, dass sie trotz der allgemein hohen Belastung für die Krankenhäuser Verantwortung übernehmen und sich an der Impfkampagne beteiligen. „Es sollte all denen, die noch unsicher sind, als Überzeugungshilfe dienen: Die Fachleute, die die Auswirkungen einer COVID-Erkrankung täglich hautnah erleben müssen, sind sich völlig einig, dass Impfungen helfen und vor allem die schweren Verläufe verhindern“, sagt er und legt nach: „Eine Impfverweigerung ist eine Verletzung von Grundrechten anderer. Dafür ist jetzt keine Zeit mehr!“

Darüber hinaus sind neue Termine für Impfbus-Stopps im Kreis Neuwied festgelegt worden, die vor Ort jeweils so organisiert werden, dass die wartenden Impflinge trockene und warme Aufenthaltsmöglichkeiten haben.

Hier die Übersicht:

- 2. Dezember, Unkel, Turnhalle/Hallenbad, Schulstraße 6

- 4. Dezember, Neuwied, SWN, Hafenstraße 90

- 7. Dezember, Kleinmaischeid, Bürgerhaus, Hauptstraße 32

- 10. Dezember, Puderbach, Dorfgemeinschaftshaus, Zum Sportplatz 1

- 14. Dezember, St. Katharinen, Sporthalle, Josef-Hüngsberg-Straße 8

- 17. Dezember, Buchholz, Heimathaus, Zur alten Schule 1

- 21. Dezember, Rensgdorf, Monte Mare, Monte-Mare-Weg 1

- 28. Dezember, Bad Hönningen, Sprudelhalle, Rudolf-Buse-Straße

Alle Impfbustermine dauern von 9 bis 17 Uhr.

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26.11.2021 05:22 Uhr
Gabriele Friedrich

[ Zitat ] Hallerbach: „Impfverweigerung ist Verletzung von Grundrechten anderer“ [ Zitat Ende ]
Das ist für mich ein dummer Satz und eine Frechheit. Das Grundrecht ist genauso für Ungeimpfte tragend.
§ 1 GG- und alles andere ist Druck und Zwang. Das hatten wir schon einmal, bzw. in der DDR war ja auch dieser Druck ähnlich. Es ist immer die Frage, *warum sich ein Mensch nicht impfen lassen will. Das heisst ja nicht, das er ein Coronaleugner ist.
Die Begründung muss klar dargestellt werden. Einfach sagen "ich will nicht" ist genauso dumm.
Ärzte sind am Limit und man verlangt heute, das sich alle im Internet oder in den Medien informieren. Das ist aber nicht passend für alle.
Panikmache a la Spahn und Lauterbach braucht auch keiner.
Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, müssen eben Einschränkungen hinnehmen und das ist auch akzeptabel.
Ich habe etwas gegen Mind Control und den psychischen Druck, der in die Masse gestreut wird. Aufhetzen -ebenso verboten in einer Demokratie.



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Kommentare

Koblenz setzt klare Zeichen

Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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