Politik | 09.09.2020, 13:00 Uhr

Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm (SPD)

Telemedizin-Pilotprojekt Rheinland-Pfalz startet in der Eifel

Während der TMA-Auftaktveranstaltung für die Region Daun am: Im Vordergrund Dr. Alexander Wilhelm und Vize-Landtagspräsidentin Astrid Schmitt, MdL.Quelle: Büro von Dr. Alexander Wilhelm (SPD)
262

Kreis MYK. Kürzlich ist das Pilotprojekt „Telemedizin-Assistenz Rheinland-Pfalz (TMA)“ in vier ländlichen Regionen, unter anderem in der Umgebung von Daun, gestartet. Dazu erklärte der heimische Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär: „Das rheinland-pfälzische TMA-Projekt entlastet Hausärztinnen und Hausärzte auf dem Land. Wenn die Bevölkerung insgesamt älter wird, sinkt die Mobilität. Gleichzeitig steigt aber der Bedarf an medizinischer Betreuung. Durch den Einsatz telemedizinischer Assistenzkräfte können größere Räume durch weniger Ärztinnen und Ärzte abgedeckt werden, ohne dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung darunter leidet.“

Im Rahmen des vom Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie initiierten Projekts wird speziell geschultes, nichtärztliches Praxispersonal mit moderner telemedizinischer Ausrüstung ausgestattet und kann Hausärztinnen und Hausärzte, besonders im ländlichen Raum, durch die Übernahme von Hausbesuche entlasten. „Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung im Gesundheitswesens ist. Auch diese bringt die Landesregierung durch das TMA-Projekt weiter voran. Nicht zuletzt wird mit dem Pilotprojekt die wichtige Tätigkeit nichtärztlichen Praxispersonals aufgewertet. Ich freue mich, dass das Projekt in Rheinland-Pfalz nicht nur von Hausärzteverband, Landesärztekammer und der Arbeitsgemeinschaft der Patientenorganisationen unterstützt, sondern durch alle gesetzlichen Krankenkassen mit zusätzlichen Honorarzahlungen an die mitwirkenden Praxen finanziell gefördert wird“, betonte Dr. Wilhelm abschließend.

Mithilfe der telemedizinischen Ausrüstung, die beispielsweise ein Blutdruck- und -zuckermessgerät, ein Pulsoxymeter, ein Fieberthermometer sowie ein modernes 12-Kanal-EKG enthält, werden eine Vielzahl gesundheitlicher Daten der Patienten erfasst. Über ein mitgeführtes Tablet können diese direkt an die Praxis übermittelt und vom der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt ausgewertet werden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, die telemedizinische Assistenzkraft oder die Patientinnen und Patienten direkt z.B. per Videotelefonie zu kontaktieren. Eine Multi-SIM Karte stellt dabei sicher, dass die bestmögliche Internetverbindung genutzt wird. In Daun und Kelberg nehmen drei Praxen mit bis zu zehn Ärztinnen und Ärzten und bis zu acht nichtärztlichen Praxisassistentinnen teil. In den vier Pilotregionen Alzey, Bad Bergzabern/Dahn, Betzdorf/Kirchen/Wissen und Daun startet das Projekt in insgesamt 24 Praxen mit bis zu 56 Ärztinnen und Ärzten sowie 46 telemedizinischen Assistenzkräften.

Pressemitteilung des

Büro von

Dr. Alexander Wilhelm (SPD)

Während der TMA-Auftaktveranstaltung für die Region Daun am: Im Vordergrund Dr. Alexander Wilhelm und Vize-Landtagspräsidentin Astrid Schmitt, MdL.Quelle: Büro von Dr. Alexander Wilhelm (SPD)

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Ahrtal-Werke legten dem Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler für 2025 eine Jahresbilanz von 85,4 Millionen Euro vor.  Foto: GS
60

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ahrtal-Werke um die Geschäftsführung mit Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz sind weiter auf gutem Kurs. Daher folgte der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler am Montagabend dem Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers und stimmte dem vorgelegten Jahresabschluss 2025 einstimmig zu. Das Gremium beauftragte Bürgermeister Pascal Rowald, in der Gesellschafterversammlung dem Jahresabschluss der Ahrtal-Werke für das 2025 zuzustimmen und den Aufsichtsrat zu entlasten.

Weiterlesen

Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
81

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Imageanzeige
Stellenanzeige Personalreferent
Inventurangebot
Weitere Artikel
Symbolbild
6161

A61 ab November mit Einschränkungen

Ab dem 09.11.: Einspurige A61 - Fahrzeit einplanen

Sinzig. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes plant umfangreiche Gehölzpflegearbeiten auf der A61 zwischen dem Autobahndreieck Sinzig und der Anschlussstelle Niederzissen in Richtung Koblenz/Ludwigshafen.

Weiterlesen