Ahrquerung an der L 84 in Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder möglich –

Ahrweiler: Brücke am Ahrtor wird freigegeben

Ahrweiler: Brücke am Ahrtor wird freigegeben

So sah es noch vor wenigen Wochen an der Ahr in Höhe des Ahrtors aus. Foto:ROB

29.09.2021 - 08:14

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wenige Tage nach Freigabe der Ahrbrücke im Verlauf der L 83 kann in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 29. September ab ca. 14 Uhr eine weitere Ahrquerung für den Verkehr freigegeben werden. Das hat Verkehrsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt. Die durch die Flut komplett zerstörte Ahrtorbrücke (L 84) wird durch zwei Behelfsbrücken ersetzt – eine für Fahrzeuge, eine für Fußgänger.


„Die Freigabe der Brücken über die Ahr zeigt, wir kommen gut voran. Die Erreichbarkeit innerhalb der stark betroffenen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wird durch die neuen Verkehrsverbindungen deutlich verbessert. Jede wieder freigegebene Strecke erleichtert zudem die Aufbauarbeiten vor Ort“, sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt. „Mein Dank geht auch an das THW, das die Brücken aufgebaut hat und die Baufirmen, die die Arbeiten des LBM unterstützt haben“, so die Ministerin.

Die Ahrtorbrücke (L 84) in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde bei der Hochwasserkatastrophe komplett zerstört. Um eine schnellstmögliche Ahrquerung zu ermöglichen, wurde in unmittelbarer Nähe der alten Ahrtorbrücke eine Behelfsbrücke für Fahrzeuge und eine separate Behelfsbrücke für Fußgänger errichtet. Beide werden am 29. September ab ca. 14 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Die Fahrzeug-Behelfsbrücke besteht aus transportablen vormontierten Teilstücken und hat eine Länge von rund 52 Meter sowie eine Fahrbahnbreite von 6 Meter. Die Fußgängerbrücke ist rund 37 Meter lang und rund 5,5 Meter breit.

Die L 84 ist eine überörtliche Verbindungsstraße von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (B 266 und B 265) in Richtung Süden – Ortsteil Ramersbach. Für den Stadtteil Ahrweiler ist die L 84 eine Hauptverbindungsstraße zu wichtigen Einrichtungen der Stadt wie z.B. der Schule Kalvarienberg.

Pressemitteilung des Ministerium fürWirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

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Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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