Bürgermeister Heinz-Peter Hopp von Knittlingen überreichte Spendenscheck im Ahrtal

23.180 Euro für Flutopfer in Dernau

23.180 Euro für Flutopfer in Dernau

Einen Spendenscheck über  23.180 Euro überreichte  Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp zusammen mit dem Knittlingen Feuerwehrkommandant Markus Diez an seinen Amtskollegen Alfred Sebastian. Foto: privat

27.11.2021 - 16:44

Dernau. Dieser Tage konnte der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp  aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg an seinen Kollegen in Dernau Alfred Sebastian, einen Spendenscheck im Betrag von immerhin 23.180 Euro überreichen. Das Geld war unmittelbar nach der in der Presse bundes- bzw. sogar weltweit für riesige Schlagzeilen sorgenden schrecklichen Flutkatastrophe im Juli im Ahrtal bei einem Spendenaufruf des Rathauschefs im örtlichen Mitteilungsblatt zusammengekommen. „Viele Privatpersonen und auch Firmen“, so Hopp, hätten spontan Geld gespendet. Auf den kleinen Weinort Dernau sei er durch Verbindungen gekommen, die noch aus seiner Studienzeit in Koblenz herrühren, so der Knittlinger Bürgermeister.


Ortsbürgermeister Alfred Sebastian berichtete seinen Gästen ,dass

alle Spendengelder ausschließlich den Flutopfern aus dem Ort zugutekommen, „Cent für Cent ohne irgendwelche Abzüge“. Insgesamt konnte Dernau  bislang schon 1,5 Millionen Euro nach einer Matrix nach dem Grad der Betroffenheit an Eigentümer als auch Mieter  ausbezahlen.  Schon in die Zukunft gerichtet, plant der Krisenstab derzeit den Aufbau eines Dorfwärmenetzes ,das entweder mit Hackschnitzel oder Pellets nachhaltig betrieben werden soll. Dabei sei Eile geboten, zumal rund 30 Prozent der Bewohner derzeit über keine Heizung mehr verfügen. Jüngstes Projekt sei ein Seniorenzentrum, das Anfang Dezember für 18 betagte Dernauer Bürgerinnen und Bürger eröffnet wird, die nach der Flutkatastrophe jetzt „aus dem Exil wieder zurück in die Heimat kommen können“, so Alfred Sebastian.

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Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
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