Die Angebote durch Handwerksbetriebe für Arbeiten sollen vergrößert werden

Ahr: Vereinbarung für beschleunigten Wiederaufbau unterzeichnet

Ahr: Vereinbarung für beschleunigten Wiederaufbau unterzeichnet

Staatssekretärin Nicole Steingaß (rechts) und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich unterzeichnen die Landesvereinbarung „handwerk-baut-auf“, über die das Handwerk aus dem gesamten Bundesgebiet verstärkt und noch effektiver in den Wiederaufbau des Ahrtals eingebunden werden soll. Foto: HwK Koblenz

11.07.2022 - 15:46

Kreis Ahrweiler. Mit der Landesinitiative „Handwerk-baut-auf“ wollen Landesregierung und Handwerkskammer (HwK) Koblenz mehr Handwerksunternehmen aus den nicht von der Flut betroffenen Bundesländern für den Wiederaufbau gewinnen. Eine Kooperationsvereinbarung haben Nicole Steingaß, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Innenministerium und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich unterzeichnet.

„Der Bedarf an Fachhandwerkern in den unterschiedlichen Gewerken ist größer als es das Einzugsgebiet der Region bedienen kann. Dies gilt für Privathaushalte, aber auch für den Wiederaufbau der gemeindlichen Infrastruktur mit Feuerwehrhäusern, Schulen und Kindergärten. Mit der Landesinitiative wollen wir verstärkt erreichen, dass das Angebot an Handwerksbetrieben über das eigentliche Einzugsgebiet hinaus deutlich vergrößert wird“, sagte Staatssekretärin Steingaß.

„Die Handwerkskammer Koblenz verfügt über ein gutes Netzwerk zu Kreishandwerkerschaften, Innungen, Fachverbänden und anderen Handwerkskammern. Durch die Kooperationsvereinbarung sind wir in der Lage, unsere Partner und deren Mitgliedsunternehmen bundesweit noch gezielter für eine Registrierung auf der digitalen Plattform handwerk-baut-auf.de zu gewinnen und den Betroffenen eine noch größere Auswahl anzubieten“, sagte Ralf Hellrich.

Es geht auch darum, auf analogem Weg über die Angebote und die Nutzung der Plattform zu informieren. Betroffenen und Handwerksbetrieben sollen die Vorteile nähergebracht werden, auch um möglichen Vorbehalten gegenüber der Beauftragung von Handwerksbetrieben aus anderen Regionen entgegenzuwirken. Wird zum Beispiel die Heizung von einem Handwerksbetrieb aus Norddeutschland eingebaut, kann die Wartung später trotzdem durch den örtlichen Heizungsbauer erfolgen. Rund 1.700 Handwerksbetriebe haben sich bereits auf der digitalen Plattform www.handwerk-baut-auf.de der Handwerkskammer Koblenz registriert, die nun noch stärker durch Flutbetroffene genutzt werden soll. „Die Angebote sind durchaus da. Wir müssen sie noch effektiver und gezielter vermitteln, damit dieses Leistungsspektrum des Handwerks beim Wiederaufbau seine ganze Stärke ausspielen kann“, so Hellrich.


Weitere Informationen


Handwerker-Plattform im Internet: www.handwerk-baut-auf.de

Ansprechpartner bei der HwK Koblenz: Dennis Sisterhenn, Tel. 0261/ 398-285, dennis.sisterhenn@hwk-koblenz.de

Weitere Informationen zur handwerklichen Wiederaufbauhilfe bei der HwK Koblenz über Chiara Marescalco, Tel. 0261/398-205 oder flut@hwk-koblenz.de

Pressemitteilung HwK Koblenz

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K. Schmidt:
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K. Schmidt:
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Sabine Weber-Graeff:
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