Die Stadtratsfraktion der Grünen in Bad Neuenahr brachte den Vorschlag ein, die Umgehungsstraße reduziert wieder aufzubauen
B 266: Wiederaufbau-Idee mit zwei Spuren wurde abgelehnt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 wurde die B266 zwischen dem Anschlusspunkt Bad Neuenahr Ost und der Auf- und Abfahrt Heimersheim auf einem 700 Meter langen Abschnitt zerstört. Die Standspur sowie die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Westen mit der vorgelagerten Stützmauer wurde durch die Flut weggespült. Auch der Fahrradweg entlang der Ahr wurde zerstört.
Zum größten Teil - nämlich auf fünf Kilometern zwischen den Abfahrten Sinzig und Bad Neuenahr ist - ist die Bundesstraße vierspurig befahrbar. Auf dem 700 Meter langen Teilabschnitt ist derzeit eine zweispurige Verkehrsführung eingerichtet.
Geht es nach der Stadtratsfraktion der Grünen Bad Neuenahr-Ahrweiler, soll dies auch so bleiben. „Die Monate nach dem Hochwasserereignis haben gezeigt, dass die zweispurige Streckenführung durchaus den täglichen Anforderungen entspricht,“ heißt es in dem Antrag der bei der letzten Stadtratssitzung am Montag vorlegt wurde.
Größter Kritiker der Idee war die Verwaltung. „Aus Sicht der Verwaltung tragen auch heute noch die Gründe, die einstmals zum vierstreifigen Ausbau geführt haben,“ heißt es da.
Die Ratsmitglied stimmten gemäß des Vorschlags der Verwaltung ab und entsprachen dem Antrag der Grünen mehrheitlich nicht.
Dies bedeute jedoch nicht, dass die neue B266 um jeden Preis wieder in der alten Form aufzubauen. Vielmehr forderte Bürgermeister Guido Orthen „intelligente Lösungen“. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass nicht die Stadt verantwortlich für den Wiederaufbau ist. Diese Aufgabe obliegt dem Landesbetrieb Mobilität.
ROB
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