Mit der Nachnutzung sei auch der Bestand der stadtbildprägenden Kloster- und Schulliegenschaft gesichert, hofft der Stadtrat
Stadtrat gibt grünes Licht für Umnutzung des Klosters Calvarienberg
Ahrweiler. Auf einhellige Zustimmung im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler stießen die ambitionierten Pläne für eine Umnutzung des ehemaligen Klosters Calvarienberg. Mit vielen Vorschusslorbeeren startete das Bauleitplanverfahren, damit das pittoreske Gebäude, das nicht nur das Stadtbild von Ahrweiler prägt, sondern auch noch denkmalgeschützt ist, in Zukunft zu Wohnzwecken und möglicherweise auch noch als Hotel genutzt werden kann. In den Klostergärten sollen zudem Wohnhäuser errichtet werden, Raum für einen kleinteiligen Einzelhandel oder Gewerbeflächen für kleine Betriebe soll ebenfalls geschaffen werden.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt mit Investor Roland Breunig von der Breunig Holding GmbH (Würzburg) eine Rahmenvereinbarung über die notwendigen Erschließungsmaßnahmen und den erforderlichen Nachweis von Parkraum geschlossen. Zudem wurde darin sichergestellt, dass der Betrieb des benachbarten Gymnasiums sowie der Realschule auf Dauer gewährleistet ist. „Diese Rahmenvereinbarung wird zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens zur förmlichen Offenlage des Bebauungsplans, durch einen städtebaulichen Vertrag ergänzt, um weitere Projektdetails dem Projektfortschritt entsprechend festschreiben zu können“, heißt es in der Sitzungsvorlage für die Ratssitzung.
Keine grundsätzlichen Bedenken erhoben
Ohnehin seien bislang keine grundsätzlichen Bedenken gegen die Planung durch die Träger der öffentlichen Belange und der Landes- und Regionalplanung erhoben worden, teilte der Erste Beigeordnete Peter Diewald (CDU) mit. Keine negativen Ergebnisse hätten auch die bereits vorliegenden Gutachten zu Lärm-, Natur- und Artenschutz geliefert, die dem Vorhaben im Wege stehen könnten. Angesichts von fast 400 geplanten Stellplätzen, überwiegend in der vorgesehenen Tiefgarage am jetzigen Standort der Klostergärtnerei, werde es eine vernünftige Struktur und Ordnung im ruhenden Verkehr geben, ist die Stadtverwaltung überzeugt. Die Straßen im Bereich des Calvarienberges seien ausweislich eines Verkehrsgutachtens dem zu erwartenden Mehrverkehr gewachsen – wenn auch so mancher Anlieger davon noch nicht überzeugt ist.
Für die CDU-Fraktion begrüßte Peter Ropertz den Bebauungsplan, denn der sichere die lang ersehnte Nachnutzung und damit den Bestand der stadtbildprägenden Kloster- und Schulliegenschaft. Das Projekt sei architektonisch hochkarätig und sensibel geplant, das Mobilitätskonzept berücksichtige alle Nutzungen mit ausreichendem Stellplatzangebot, zudem seien nach dem vorliegenden Verkehrsgutachten keine verkehrlichen Maßnahmen notwendig.
Herausragendes Projekt für Wohnen und Gewerbe
SPD-Fraktionschef Werner Kasel sah darin ein herausragendes Projekt für Wohnen und Gewerbe. Das für die Stadt so bedeutsame Quartier werde mit neuem Leben gefüllt, zukunftsfest und insgesamt aufgewertet. Gregor Sebastian (FWG) begrüßte ebenfalls die Planung, warnten aber vor denkbaren Baukörpern, die sich über sieben Etagen in die Höhe schrauben könnten. Rolf Deißler, Fraktionschef der FDP, lobte insbesondere die gelungene Kombination aus Historie und Moderne, aus Alt und Neu. Allerdings werde man die Entwicklung der Verkehrssituation sehr im Auge behalten.
JOST
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