Überragende Spenden- und Hilfsbereitschaft nach der Flut
Bad Neuenahr: Tennisclub möchte bald wieder durchstarten
Bad Neuenahr. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli änderte sich für die Menschen im Ahrtal schlagartig alles.
Auch viele Sportvereine stehen vor dem Nichts: Plätze wurden weggespült, Vereinsheime zerstört. „Wie geht es dort jetzt weiter?“, fragten sich die Mitglieder des Hockey- und Tennisclubs Bad Neuenahr.
Jetzt etwas 12 Wochen nach der Flutkatastrophe ist es an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen und vor allem Danke zu sagen.
Die Liste der finanziellen Zuwendungen ist beeindruckend. Den zahlreichen Aufrufen, dem HTC unter die Armen zu greifen, sind viele gefolgt: Angefangen bei den vielen DSM-Teilnehmern, die ihre bereits bezahlten Nenngelder dem Verein gespendet haben, über die zahlreichen Benefizspiele von befreundeten Tennis- und Sportvereinen aus ganz Deutschland, bis hin zu einer Vielzahl von privaten- und Sponsorenspenden.
Es sind erschreckende Zahlen, die der Sportbund Rheinland und der Landessportbund Rheinland-Pfalz Mitte September veröffentlichten: 90 Vereine an der Ahr und in der Eifel sind direkt von der Flut betroffen.
Die Schäden an den Sportanlagen sind immens und ein Wiederaufbau wird teuer werden, „da die Anlagen vor allem im Ahrtal häufig total zerstört sind und somit höhere Kosten als bei einer regulären Sanierung anfallen“, meint die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer.
Der HTC ist auf Spenden und Hilfsaktionen angewiesen und erhält diese Unterstützung auch. „Ich bin begeistert, was Vereine und Privatleute an Hilfe leisten - man hat keine Worte dafür“, sagt Irmtraud Gödtel vom Förderverein für Jugend und Sport beim HTC. Aber nicht nur materiell gibt es Support - sehr viele freiwillige Helfer sind im Einsatz, um aufzubauen und aufzuräumen.
Durch diese großartige Unterstützung behält der HTC sein großes Ziel fest im Blick: Zu kommenden Sommersaison wieder Tennisspielen zu können und im nächsten Jahr wieder die 67. Deutschen Meisterschaften der Senioren auszurichten.
Die Spendenbereitschaft war überwältigend. Foto: privat
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