Sorgen der Bevölkerung über rettungsdienstliche Versorgung im Kreis Ahrweiler unbegründet
DRK-Rettungsdienst ist im Kreis Ahrweiler gewährleistet
Kreis Ahrweiler. Im Hochwassergebiet entlang der Ahr werden die Rotkreuzler immer wieder von Bürgern auf die rettungsdienstliche Versorgung angesprochen. Insbesondere, wenn bisher aus dem Kontingent des Katastrophenschutzes bestehende Erstversorgungsstellen aufgelöst werden, macht sich Sorge unter den Bürgern breit. Dazu stellt der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. als Durchführungsbeauftragter für den Rettungsdienst im Kreis Ahrweiler klar: Trotz teilweise massiver Eigenschäden des DRK-Rettungsdienstes mit Beschädigung der DRK-Rettungswachen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Altenahr ist die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Kreis Ahrweiler weiterhin wie gewohnt gewährleistet!
Das DRK im Kreis Ahrweiler hat bereits seit dem dritten Tag nach der Hochwasserkatastrophe bis auf weiteres ein Sonderkontingent an Rettungsmitteln bei seinen DRK-Ortsvereinen im Dienst, um die gesetzlichen Grundlagen in gewohnter Qualität zu gewährleisten.
Die Notrufnummer 112 ist kreisweit verfügbar. Bei medizinischen Notfällen kann wie üblich über die Notrufnummer 112 Kontakt zur Rettungsleitstelle Koblenz aufgenommen werden. Sie nimmt den Notruf entgegen und entsendet qualifizierte Rettungskräfte. Sollte in einem Bereich kein ausreichender Handyempfang vorhanden sein, buchen sich Mobiltelefone bei einem Notruf automatisch in jedes andere verfügbare Mobilfunknetz ein. Ein Notruf ist somit möglich.
Bei einem vollständigen Ausfall der Mobilfunknetze hilft im Schadensgebiet jede Einsatzkraft von Polizei, Feuerwehr, THW oder den dort eingesetzten Hilfsorganisationen weiter.
Dass die Grundversorgung im Kreis Ahrweiler durch den DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. und seinen neun DRK-Ortsvereinen gewährleistet ist, wurde am vergangnen Dienstagabend am Bahnhof Remagen deutlich. Durch einen technischen Defekt kam es zu einer Rauchentwicklung an einem ICE. Aufgrund der Meldung eines brennenden Zuges im Bahnhof Remagen wurde Großalarm für die Rettungskräfte ausgelöst. Die DRK-Schnelleinsatzgruppen Sanität wurden alarmiert und trafen nach und nach am Bahnhof Remagen ein. Glücklicherweise entpuppte sich die Zugstörung als kleiner Defekt. Der Triebwagenführer hatte einen Notstopp einige hundert Meter vor dem Remagener Bahnhof durchgeführt. Die Rettungskräfte evakuierten die rund 200 Bahnreisenden und führten eine medizinische Erstsichtung durch. Zwei Personen waren leicht verletzt und wurden im naheliegenden Krankenhaus Remagen ambulant behandelt. Der Großteil der Fahrgäste konnte nach kurzer Zeit die Fahrt mit anderen Zügen Richtung Bonn fortsetzen. Andere Fahrgäste haben sich am Park & Ride-Platz am Remagener Bahnhof abholen lassen.
Obwohl der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. selbst mit drei Dienststellen von der Hochwasserkatastrophe betroffen ist, wird alles daran gesetzt, die Basisversorgung der Mitbürger aufrecht zu erhalten und wo erforderlich zu erweitern.
Spendenkonto
Hochwasserhilfe Spendenkonto des DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.
IBAN: DE 42 5775 1310 0000 8000 29
Stichwort: Hochwasserhilfe Ahr
www.kv-aw.drk.de/jetzt-spenden
Pressemitteilung
DRK-Kreisverband Ahrweiler
Dass die Grundversorgung im Kreis Ahrweiler durch den DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. und seinen neun DRK-Ortsvereinen gewährleistet ist, wurde am vergangnen Dienstagabend am Bahnhof Remagen deutlich. Aufgrund der Meldung eines brennenden Zuges im Bahnhof Remagen wurde Großalarm für die DRK-Rettungskräfte ausgelöst. Glücklicherweise entpuppte sich die Zugstörung als kleiner Defekt.
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