Allgemeine Berichte | 24.05.2022

DRK-Fluthilfe Beratungs- und Servicecenter Ahr

DRK verdoppelt Waschplätze im Waschsalon für Flutbetroffene

Elektromeister Tim Weber (li.) hat mit der kostenlosen fachgerechten Erweiterung der Elektroinstallation im Waschsalon vom DRK-Fluthilfe Beratungs- und Servicecenter Ahr geholfen, die Waschkapazitäten dem gestiegenen Bedarf anzupassen und von vier auf acht Waschmaschinen zu verdoppeln. Michael Kluge-Dummer (Mitte) und Sana Daghfous vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. freuen sich über die tatkräftige Unterstützung zum Wohle der flutbetroffenen Mitbürger.  Foto: Thorsten Trütgen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit vier Waschmaschinen und vier Wäschetrocknern ging Ende September 2021 der Waschsalon vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. auf dem Parkplatz an der Danziger Straße Ecke Ringener Straße an den Start. Das DRK hat nun auf den gestiegenen Bedarf der flutbetroffenen Mitbürger reagiert und die Waschkapazitäten verdoppelt.

Seit Kurzem stehen den flutbetroffenen Mitbürgern im Waschsalon des DRK-Fluthilfe Beratungs- und Servicecenter Ahr acht Waschmaschinen zur Verfügung. „Die Erhöhung der Waschkapazitäten wurde notwendig, da andere Waschmöglichkeiten, die meist an den Wintertreffs angeschlossen waren, aufgrund des Rückbaus der Wintertreffs nicht mehr vorhanden sind“, sagt Michael Kluge-Dummer, der sich neben seinen Aufgaben an der DRK-Zentrale auch um den Waschsalon kümmert.

Tatkräftige Unterstützung bei der technischen Erweiterung erhielt das DRK von Tim Weber. Der selbstständige Elektromeister aus Bendorf ist mit der Erneuerung der durch die Ahrflut zerstörten Hauselektrik in der zentralen DRK-Kreisgeschäftsstelle beschäftigt. Dabei hat er mitbekommen, dass die Rotkreuzler die Erweiterung der Waschkapazitäten planen. Spontan bot er seine kostenfreie Unterstützung an, die Elektroinstallation im Waschsalon den neuen Bedürfnissen anzupassen. „Ich habe natürlich mitbekommen, wie wichtig der Waschsalon für die flutbetroffenen Bürger ist. Diesen Tag ehrenamtlichen Engagements habe ich gerne geleistet. Damit konnte ich ganz unkompliziert den Flutbetroffenen der Umgebung rund um die DRK-Kreisgeschäftsstelle eine wichtige Unterstützung bieten“, sagt Tim Weber zu seinem Engagement.

DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann ist für die Unterstützung dankbar: „Mit der fachgerechten Erweiterung der Elektroinstallation in den Containern zum Betrieb der Waschmaschinen können wir den kostenfreien Waschsalon unter Einhaltung entsprechender elektrotechnischer Sicherheitsstandards betreiben. Wir gehen davon aus, dass dieser Service noch einige Monate benötigt wird. An unseren eigenen durch die Flut beschädigten Gebäuden sehen wir, wie langwierig Bauprozesse vonstatten gehen. Viele Mitbürger haben Keller und Erdgeschoss oder gar ihr gesamtes Haus zur Zeit im Rohbauzustand. Bei den Arbeiten entsteht Staub, der eine Waschmaschine schnell zerstören würde. Deswegen warten die flutbetroffenen Mitbürger natürlich mit dem Neukauf und nutzen unseren kostenfreien Service.“ Die tägliche Auslastung der Waschmaschinen unterstreicht die Annahme der Rotkreuzler. Geöffnet ist der DRK-Waschsalon von Montag bis Freitag von 7.30 bis 17 Uhr.

Obwohl selbst mit drei Dienststellen von der Flutkatastrophe betroffen, leistet der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. zu seinen bisherigen Aufgaben Flutopferhilfe für betroffene Mitbürger. Diese neuen Aufgaben sind spendenfinanziert.

Hochwasserhilfe Spendenkonto DRK-Kreisverband Ahrweiler e. V.

IBAN: DE 42 5775 1310 0000 8000 29, Stichwort: Hochwasserhilfe Ahr, www.kv-aw.drk.de/jetzt-spenden. Pressemitteilung der

Caritas AW

Elektromeister Tim Weber (li.) hat mit der kostenlosen fachgerechten Erweiterung der Elektroinstallation im Waschsalon vom DRK-Fluthilfe Beratungs- und Servicecenter Ahr geholfen, die Waschkapazitäten dem gestiegenen Bedarf anzupassen und von vier auf acht Waschmaschinen zu verdoppeln. Michael Kluge-Dummer (Mitte) und Sana Daghfous vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. freuen sich über die tatkräftige Unterstützung zum Wohle der flutbetroffenen Mitbürger. Foto: Thorsten Trütgen

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