Die Verbandsgemeinde Altenahr veranstaltete den Workshop „Perspektive 2030

In Altenahr wird die Zukunft geplant

26.11.2021 - 15:29

Altenahr/Ringen. Unter dem Titel „Perspektive 2030“ fand kürzlich in der Mehrzweckhalle in Grafschaft-Ringen sowie in den Räumen der angrenzenden Grundschule ein ganztägiger Workshop der Verbandsgemeinde Altenahr statt „Wir schaffen eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft nur, wenn wir gemeinsame Vorstellungen davon haben, wohin sich unsere Heimat entwickeln soll“, sagte Cornelia Weigand, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, die zu der Veranstaltung eingeladen hatte. Der Workshop fand in Zusammenarbeit mit dem Verbandsgemeinderat, den Ortsbürgermeistern und weiteren Vertretern aus allen Ortsgemeinden statt. Aufgabenstellung war, eine abgestimmte Zielvorstellung herauszuarbeiten, an der sich der Wiederaufbau und zukünftige Investitionen orientieren können. Dabei sollten die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Ortsgemeinden berücksichtigt werden. Die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten vier Themenfelder: Bevölkerung und Wohnen, Gewerbe und Wirtschaft, Tourismus und Erholung sowie Öffentliche Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Mitarbeitende und Studierende vom Geografischen Institut der Universität Bonn begleiteten unter der Leitung von Professor Dr. Claus-C. Wiegandt die Veranstaltung und werden diese auch dokumentieren. Die Moderation hatte Michael Lobeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an am Geographischen Institut. Zum Tagesprogramm zählten Impulsvorträge von Fachleuten zu den einzelnen Arbeitsthemen sowie ein Vortrag von Professor Dr. Hans Jörg Birk zum Thema „Städtebauliche Sanierung nach dem Baugesetzbuch“. Bürgermeisterin Cornelia Weigand dankte den Mitwirkenden für die kreativen und konstruktiven Diskussionen und Beiträge: „Das Ausmaß der Katastrophe verlangt, dass wir für den Wiederaufbau alle an einem Strang ziehen, um die Region erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das wurde heute noch einmal ganz deutlich.“ Pressemitteilung


Verbandsgemeinde Altenahr

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft unterstützte den Spielmannszug Ahrweiler mit einer großzügigen Spende

„Wir sind sprachlos!“

Ahrweiler. Die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft unterstütz von Tag 1 an die Flutgebiete im Ahrtal und in der Eifel. Vor Ort wurde in vielfältiger Weise durch die Betriebe der Kreishandwerkerschaft Unterstützung geleistet. Nun sorgt sie bei der Aloisius-Jugend und dem Spielmannszug Ahrweiler für einen gelungenen Start in das neue Jahr. Hauptgeschäftsführer Heribert Ropertz übergab beiden Vereinen je einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro aus dem Fluthilfe-Programm der Kreishandwerkerschaft. mehr...

Landrat Dr. Saftig wirbt für attraktive Arbeitsplätze in Mayen-Koblenz

Kreis MYK: Hausärzte dringend gesucht

Kreis Mayen-Koblenz. Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung und der Erhalt eines hohen medizinischen und pflegerischen Niveaus ist seit jeher ein wichtiges Thema im Landkreis Mayen-Koblenz. „Zwar liegt die Zuständigkeit für die Niederlassung von Ärzten bei der Kassenärztlichen Vereinigung, dennoch ist es uns als Landkreis sehr wichtig, dass wir frühzeitig für den ärztlichen Nachwuchs werben“, betont Landrat Dr. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Altenahr: Ist das Langfigtal noch zu retten?

R. May:
Da kann man nur noch Albert Einstein zitieren: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."...
Chrustoph Charlier:
Auf die Frage der Behördenvertreter "Was können wir da noch machen?" gibt es eine klare Antwort. Es muss öffentlich werden, wer diese unsinnigen und schädlichen Maßnahmen auf wessen Geheiß durchführt. Die Leute, die in der Nachbarschaft solcher blinden Eingriffe leben, wissen das sehr genau. Deshalb...
K. Schmidt:
Die Ahranlieger dürfen kein Brennholz mehr offen hinterm Haus liegen haben, weil derartiges Schwemmgut massiv zu den Hochwasserfolgen beigetragen hat. Wie die Brückenreste, Bauwerke und Straßen nach der Flut ausgesehen haben, weiß man doch. Die Naturschützer wollen den gesamten Ahrlauf möglichst voll...

Flutwein: Spenden kommen nicht bei Ahr-Winzern an

Gabriele Friedrich:
Das hätte man auch selber wissen können und beim Finanzamt vorher nachfragen. Davon abgesehen hat diese Nachricht schon vor einiger Zeit in einigen andern Zeitschriften gestanden, so die RP, die BLÖD. General-Anzeiger Bonn und noch ein paar. Die Frage ist ja, was bekommen die Winzer vom Staat als Entschädigung...
K. Schmidt:
Den Fall Beller kann ich voll und ganz nachvollziehen, schön dass das inzwischen auch die dortige Ratsmehrheit so sieht. Im Fall Gelsdorf verstehe ich die Planzeichnungen im Gemeindeinfosystem so, dass das Gebiet auf der dem Ort abgewandten Seite der Bundesstraße, die dort schon auf einem "Damm" verläuft,...
Mathias Heeb:
Ich glaube in Gelsdorf hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Man darf gespannt sein, ob die Bürger und fast 800 Unterschriften irgendjemanden beeindrucken. Etwa gleichviel haben das in anderem Zusammenhang nicht geschafft - Teflonpfanne… ...
Service