Allgemeine Berichte | 01.09.2021, 13:18 Uhr

Bombenfund in Bad Neuenahr:

Nach nur fünf Minuten: Bombe in Bad Neuenahr entschärft

Bad Neuenahr. Am Dienstagvormittag, 31. August, um 11.30 Uhr stießen Mitarbeiter einer Kampfmittelsondierungsfirma in Bad Neuenahr auf eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Der genaue Fundort des Blindgängers aus dem zweiten Weltkrieg befand sich im Dahlienweg in der Nähe des Peter-Joerres-Gymnasiums.

Nach Erkundung durch Stadtwehrleiter Marcus Mandt stellte sich heraus, dass die Bombe auf beiden Seiten jeweils einen Aufschlagzünder hatte und bereits teildetoniert war. Gemeinsam mit dem Leiter des Kampfmittelräumdienstes aus Koblenz wurde entschieden, einen 150 Meter Sicherheitsradius um den Fundort festzulegen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Neuenahr stellten hierbei sicher, dass sich keine Passanten im abgesperrten Bereich befanden und gewährleisteten darüber hinaus den Brandschutz.

Um 13.20 Uhr wurde der Zünder der nicht detonierten Seite durch Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes des Landes Rheinland-Pfalz erfolgreich entschärft. Der gesamte Vorgang dauerte fünf Minuten. Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen, zeigte sich sehr erfreut, dass die Entschärfung der Fliegerbombe reibungslos ablief: „Durch die gute und zielstrebige Zusammenarbeit von Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst vergingen weniger als zwei Stunden, bis der Blindgänger erfolgreich aus dem Stadtgebiet entfernt werden konnte.“

Unmittelbar nach der Entschärfung konnte das Gebiet um den Fundort des Blindgängers wieder freigegeben werden.

Pressemitteilung der Stadt

Bad Neuenahr-Ahrweiler

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