Politik | 01.03.2022, 16:41 Uhr

Während der Flutkatastrophe wurde die Fahrbahn der L 76 teilweise vollständig zerstört.

Ahr: L 76 zwischen Kreuzberg und Binzenbach wird wieder aufgebaut

Symbolbild. Foto: Pixabay.com
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Kreuzberg. Am Montag, den 07. März 2022 starten die Arbeiten zum Wiederaufbau der Landesstraße 76 zwischen Kreuzberg und Binzenbach. auf einer Länge von rund 7 km. In der Hochwasserkatastrophe wurde die Fahrbahn der L 76 teilweise vollständig zerstört. Die Landesstraße wird von Kreuzberg bis Binzenbach in 4 Bauabschnitten wiederaufgebaut. Die neue Fahrbahn wird auf 5,50 m zzgl. Kurvenaufweitungen verbreitert. Entwässerungseinrichtungen und Seitenbereiche werden grundhaft neu angelegt und optimiert. In den Seitenbereichen der Landesstraße wurden im Vorfeld bereits Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Leerrohre für die Breitbandversorgung verlegt. Um künftig das Oberflächenwasser der Straße nicht direkt in den Sahrbach abfließen zu lassen, werden in die Gräben Schotterriegel und Stauschwellen eingebaut. Dadurch wird neuer Rückhalteraum gewonnen und eine dezentrale Versickerungsmöglichkeit geschaffen. Bereits jetzt werden Fehlstellen in Bord- und Rinnenanlagen sowie zerstörte Fahrbahnabschnitte instandgesetzt. Der Verkehr wird dazu unter halbseitiger Verkehrsführung an der Baustelle vorbeigeführt.

Vorbereitend für den 1. Bauabschnitt beginnen am 07.03.2022 die Arbeiten zur Erneuerung der Rohrdurchlässe an der L 76 von Binzenbach bis Kreuzberg. Innerhalb von 2 Wochen werden an der gesamten Strecke Rohre zur Entwässerung der Straße installiert. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite müssen diese Arbeiten abschnittsweise unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Ab Ende März, nach Fertigstellung der vorgenannten Entwässerungsarbeiten, beginnt dann der Bauabschnitt im Straßenausbau von Binzenbach bis nach Burgsahr. Auf einer Länge von 577 m wird die zerstörte Fahrbahn grundhaft neu aufgebaut. Die Bauzeit beträgt dafür ca. 8 Wochen. Anschließend erfolgt bis voraussichtlich September ein weiterer Bauabschnitt zwischen Burgsahr und der K 31. Auf einer Gesamtlänge von 4.750 m wird die Fahrbahn in Teilbereichen komplett neu aufgebaut. Teilweise kann im Hocheinbauverfahren auf die vorhandene Fahrbahnsubstanz ein neues Asphaltpaket aufgebaut werden. Auf ca. 350 m der derzeit vorhandenen Behelfsumfahrung muss der Fahrbahnverlauf vollständig neu hergestellt werden.

Im 3. Bauabschnitt wird die Fahrbahn ab der Einmündung K 31 bis zur Ortslage Kreuzberg ebenfalls überwiegend im Hocheinbau erneuert. Die Arbeiten beginnen dann im September und werden bis November andauern.

Im 4. Bauabschnitt wird eine Deckensanierung der Fahrbahn in der Ortslage Kreuzberg bis zum Anschluss an die Bundesstraße durchgeführt. Die gesamte Baumaßnahme mit allen Bauabschnitten wird voraussichtlich bis Ende 2022

fertiggestellt. Aufgrund der schmalen Fahrbahnbreiten müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird während dieser Zeit über Effelsberg in Richtung Scheuren nach Kalenborn zur Bundesstraße 257 eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Den Straßenbau übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Dr. Fink- Stauf aus Much. Die Baukosten in Höhe von ca. 2,4 Mio. Euro werden aus dem Wiederaufbaufond finanziert. Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

Pressemitteilung LBM

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

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