Politik | 26.02.2024

Der Wiederaufbau an der B 267 sowie des Ahrradwegs zwischen Walporzheim und Altenahr ist gestartet

„Wichtig für die Region, dass es Stück für Stück voran geht“

An der Bunten Kuh werden elf Meter tiefe Löcher für Pfeiler der Stützwand an der Bundesstraße 267 mit schwerem Gerät in die Erde getrieben.  Fotos:GS

Marienthal. Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt hat sich bei einem Baustellenbesuch über den langfristigen Wiederaufbau von zwei bedeutenden Infrastrukturprojekten im Ahrtal informiert. Der Wiederaufbau an der B 267 (Bunte Kuh) sowie des Ahrradwegs bei Marienthal zwischen Walporzheim und Altenahr ist Anfang Februar gestartet. Der Bereich war durch die Flut erheblich zerstört worden.

„Heute ist ein guter Tag für die Region. Es geht mit wichtigen Infrastruktur-Projekten im Ahrtal voran“, sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt vor Kommunalpolitikern aus Kreis, Kreisstadt und Verbandsgemeinde Altenahr. „Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Ahrtal, deshalb ist der Wiederaufbau des Ahrradwegs von ganz besonderer Bedeutung. Ich freue mich, dass wir neben der bereits erfolgten Freigabe vieler Streckenabschnitte des Ahrradwegs nun mit dem Wiederaufbau von zwei Radwegebrücken bei Marienthal einen entscheidenden Schritt weiterkommen“, betonte Schmitt. Zudem sei eine funktionierende Straßeninfrastruktur das A und O für die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und den Wiederaufbau insgesamt. „Der Start des Wiederaufbaus an der B 267 ist dabei ein weiterer wichtiger Meilenstein“, so Schmitt, während am Fuß der Bunten Kuh die Löcher für elf Meter tiefe Pfeiler gebohrt wurde. Diese sollen künftig die Bundesstraße stützen und ein Unterspülen durch die Ahr verhindern.

Anfang Februar startete der Wiederaufbau von zwei Radwegebrücken im Zuge des Ahrradweges bei Marienthal. An der B 267 zwischen der Bunten Kuh und Altenahr wurde mit dem Wiederaufbau einer Stützwand begonnen. Damit wurden zentrale und sehr anspruchsvolle Wiederaufbauprojekte im Bereich des Infrastrukturaufbaus im Ahrtal in Angriff genommen, erklärte LBM-Projektbüroleiter Stefan Schmitt der einen Über- und Ausblick über die Gesamtmaßnahmen der Bauprojekte gab.

Fertigstellung im Jahr 2025

Die Brücken-Bauwerke für den Ahr-Radweg sollen bis Mai 2025 fertig gestellt werden. Die Wiederherstellung von rund 90 Metern der insgesamt 260 Meter langen Stützwand an der B 267 bei Walporzheim wird bis voraussichtlich August 2025 andauern.

„Ich bin froh, dass wir jetzt loslegen und mit der Umsetzung für alle sichtbar beginnen können“, sagte Stefan Schmitt als Leiter des Projektbüros Wiederaufbau Ahrtal. Für die Maßnahmen stellt der Bund insgesamt 6,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes für den Wiederaufbau zur Verfügung. Verkehrsministern Daniela Schmitt dankte dem Bund für die Unterstützung beim Wiederaufbau im Ahrtal.

Die B 267 ist bis zum kompletten Wiederaufbau seit geraumer Zeit bereits provisorisch hergestellt und befahrbar. Bevor die langfristige Wiederherstellung des gesamten zerstörten Streckenzuges der B 267 fortgeführt werden kann, muss aufgrund der beengten Verhältnisse zunächst die Bahntrasse fertig gestellt werden. Dazu und für den Bau des Radweges steht das LBM-Projektbüro Wiederaufbau Ahrtal in engem Austausch mit der Deutschen Bahn AG.

Es sei beispielhaft, dass für den Wiederaufbau alle Stellen gemeinsam für das gleiche Ziel arbeiten, den Wiederaufbau zukunftssicher, nachhaltig und innovativ voranzutreiben, betonte Schmitt und unterstrich: „Ich kann versichern, dass der gemeinsame Wiederaufbau des Ahrtals eine zentrale Aufgabe für die Landesregierung ist und auch bleibt. Es ist uns wichtig, dass es für die Region weiterhin Stück für Stück vorangeht.“ GS

Projektleiter Stefan Schmitt vom Landesbetrieb Mobilität erläuterte die Baumaßnahmen.

Projektleiter Stefan Schmitt vom Landesbetrieb Mobilität erläuterte die Baumaßnahmen.

An der Bunten Kuh werden elf Meter tiefe Löcher für Pfeiler der Stützwand an der Bundesstraße 267 mit schwerem Gerät in die Erde getrieben. Fotos:GS

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