Kontrollen der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis
Polizeikontrolle ernüchternd: Jeder 25. Fahrzeugführer mit Drogen oder Alkohol am Steuer
Siegburg. Polizistinnen und Polizisten der Polizeiwache Siegburg haben am Mittwochnachmittag, 2. November, mehrere Kontrollstellen im Stadtgebiet von Siegburg eingerichtet und gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. In der Zeit zwischen 15 Uhr und 23 Uhr wurden insgesamt 200 Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Bei acht Fahrzeugführern, zwei Frauen und sechs Männer, im Alter zwischen 21 und 44 Jahren ergaben sich Verdachtsmomente für einen Drogen- oder Alkoholkonsum. Ein 32-Jähriger aus Sankt Augustin pustete gegen 19 Uhr mehr als 2,7 Promille. Bei ihm waren eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins fällig. Bei den anderen sieben Kontrollierten reagierte der Teststreifen für Drogen positiv auf Marihuana- oder Kokainkonsum. Sie waren nicht nur mit Autos, sondern auch mit E-Scootern (Elektrokleinstfahrzeug) unterwegs, bei denen die gleichen Regeln wie beim Autofahren gelten. Ihnen wurden Blutproben entnommen und das Führen von Kraftfahrzeugen vorübergehend untersagt. Wie lange die Betroffenen ihre Führerscheine abgeben müssen, entscheidet später die Bußgeldstelle. Bei einem um 17.15 Uhr auf der Luisenstraße angehaltenen 30-jährigen Troisdorfer befanden sich bei der Kontrolle sogar Drogen im Fahrzeug. Das Amphetamin wurde sichergestellt und es gibt eine gesonderte Anzeige wegen des Drogenbesitzes.
Die Polizei informiert: Alkohol baut sich gleichmäßig im Körper ab. Unabhängig von der gesamten Trinkmenge wird immer die gleiche Menge an Alkohol im Körper umgewandelt und abgebaut. Bei (geringem) Alkoholkonsum kann man also ausrechnen, wann man wieder bei „Null“ ist. Dies gilt für Drogen nicht. Der Abbau bei den meisten Drogen ist abhängig von der sich im Blut befindliche Drogenkonzentration. Diese ist aber schon bei einer einzigen konsumierten Droge unbekannt. Sollten mehrere unterschiedliche Drogen konsumiert werden, wird der Auf- und Abbau von einzelnen Substanzen durch die gegenseitige Beeinflussung völlig unkalkulierbar. Schlimmstenfalls besteht eine Wirkung noch nach Tagen. Man fühlt sich längst wieder „normal“. Tatsächlich ist man jedoch noch beispielsweise in der Reaktions- oder Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt. Ebenso unkalkulierbar ist die Wirkung (Intensität, Dauer). Ganz besonders, wenn mehrere Drogen zusammen und/oder zusammen mit Alkohol konsumiert werden. Das Fahren wird zum nicht mehr übersehbaren Risiko. (Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat) #rheinsiegsicher
Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis
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