Verkaufserlös wird für Förderverein der Grundschule Bad Neuenahr gespendet

Buch als Nachruf für Brücken über die Ahr

Buch „Die Brücken von Neuenahr“ von Dipl.-Ing. Jens Heckenbach kürzlich erschienen

Buch als Nachruf für Brücken über die Ahr

Dipl.-Ing. Jens Heckenbach mit dem Buch vor der ehemaligen Maria-Hilf-Brücke im Kurpark von Bad Neuenahr. Foto: Christoph Steinborn

05.02.2022 - 16:24

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Wasser ist Leben, Wasser ist Grundlage! Denn ohne Wasser würde es so einiges nicht geben, auch nicht dieses Buch.“ Mit diesen Worten beginnt das nun erschienene Buch des Dipl.-Ing. Jens Heckenbach mit dem Titel „Die Brücken von Neuenahr“. Welche Kräfte das Wasser der Ahr auch noch entfalten kann, haben wir alle hier im Ahrtal in diesem Jahr 2021 leidvoll erfahren müssen, als in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli die Fluten der Ahr unbeschreibliche Zerstörungen mit sich brachten. Dieses Buch soll ein Nachruf auf die Bauwerke über die Ahr sein, die in Bad Neuenahr 2021 unwiederbringlich verloren gegangen sind. Es wird unsere Erinnerung an diese Bauwerke festhalten. Denn Eins haben wir im Juli 2021 sicherlich erfahren: Brücken sind Teil unseres tagtäglichen Bedarfs. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches wird an den Förderverein der Grundschule Bad Neuenahr gespendet.

Jens Heckenbach ist gebürtiger Hemmesser, Jahrgang 1975, und studierte Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen. Er war zunächst in der Planung von Brückenbauwerken tätig und seit 2003 bei der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zuständig für den Bau und die Instandhaltung von Brücken und Straßen. Zuletzt war er über 10 Jahre als Leiter des Tiefbauamtes maßgeblich verantwortlich für die städtische Infrastruktur im Tiefbau. Seit 2020 leitet er ein lokales deutschlandweit tätiges Ingenieurbüro in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit dem Schwerpunkt öffentliche und industrielle Infrastruktur sowie Bauen im Bestand.

Jens Heckenbach kennt die Brücken seiner Heimatstadt wie seine Westentasche – und das seit früher Kindheit. „Eine Fahrt mit dem Fahrrad über die Bögen der alten Amseltalbrücke war Aufnahmebedingung für die Fahrradgang, der ich damals angehörte“, so erinnert sich der Autor. Leider ist dies nun nicht mehr möglich aber wir richten den Blick auf Morgen.

Das Buch ist für 19,90 € brutto (202 Seiten, farbig, 21 x 21 cm hardcover) an folgenden Stellen erhältlich: Ahrtaltourismus, Hauptstraße 80, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Braun und Blumenrath, Ringener Straße 23, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler / online unter www.ahrtal-store.de oder per E-Mail an info@planning.plus

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K. Schmidt:
Der Grafschafter Rat hat sich inzwischen doch recht einheitlich dagegen ausgesprochen, irgendwo größere Gewerbeansiedlungen zu planen. Auch die CDU scheint zumindest vorerst mal verstanden zu haben, dass ein bisschen mehr Ländlichkeit in den Dörfern gewünscht wird. Und die FDP träumt nun trotzdem von...
K. Schmidt:
Manche Sätze davon könnten genauso aus einem Interview vor einem Jahr stammen. Wir brauchen Sonderlösungen, dies und das bremst... Das kann man natürlich nicht alles auf Frau Weigand schieben, was sich im letzten Jahr alles noch nicht getan hat, aber man kann schon feststellen: Viel handfestes, greif-...
Wilhelm Wundertsich:
Angespannte Personalsituation - das glaube ich gerne. Umso verwunderlicher, dass es sich die Kreisverwaltung trotzdem erlaubt, extra durch das Innenministerium RP zur temporären Unterstützung angefordertes Personal aus einer naheliegenden Bundesbehörde mit einem Federstrich abzulehnen. Da kann man leider...
K. Schmidt:
Urlaub am Meer, Ausflüge in die Eifel, diverse Mittelgebirgsstandorte, ja selbst in Bayern trifft man als Tourist auf Windkraftanlagen. Aber in Ahrweiler wird der Tourismus zusammenbrechen, wenn der Strom zur Beleuchtung des Rotweines nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern auch sichtbar...
Sabine Weber-Graeff:
Die Bürger Ahrweilers haben den Bau,so glaube ich,noch garnicht auf dem Radar.Die Offenlegung der Pläne wurde taktisch geschickt in die Sommerferien gelegt,vermutlich um einer Vielzahl von Einwendungen entgegenzuwirken.Was diese Pläne für die touristische Infrastruktur hier bedeuten,läßt sich nur erahnen.Stammgäste...
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