Allgemeine Berichte | 16.10.2022, 07:58 Uhr

Die Dorfgemeinschaft Schuld bedankt sich bei ihren Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz nach der Flutkatastrophe mit berührenden Worten.

Schuld: Dorfgemeinschaft richtet emotionale Worte an Feuerwehrleute

Schuld ein Jahr nach der Flut. Foto: ROB
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Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen. Ein Satz, den unser Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schuld, Tobias Lussi benutzt, wenn er im Namen der Feuerwehr „Danke“ sagt und das ist seit der Flut oft geschehen. Diesem Dank an die komplette Blaulichtfamilie, allen privaten Helfern, Unternehmer, Landwirte, Spender, Organisationen und Unterstützer, in welcher Form auch immer, schließen wir uns sehr gerne an. Wir als Dorfgemeinschaft möchten diese Schuld nun aber auch bei unseren Feuerwehrfrauen- und männern der freiwilligen FeuerwehrSchuld/Ahr begleichen. Wir sind unsagbar stolz darauf, Eure tolle Truppe an unserer Seite zu wissen. Welche Herausforderungen Ihr am 14.07.2021 und in der darauffolgenden Nacht zu meistern und bewältigen hattet, kann man nur verstehen, wenn man vor Ort war und das ganze Ausmaß der Katastrophe erlebt hat. Euer schnelles, kompetentes Handeln, das Vertrauen ineinander und die gekonnte Koordination der Zusammenarbeit mit Helfern vor Ort, haben dafür gesorgt, was am Morgen nach der Flut und der unfassbaren Zerstörung unseres Dorfes kaum vorstellbar war - in Schuld haben alle diese Flut überlebt. Unsere Anerkennung und Wertschätzung für alles, was Ihr seit vielen Jahren und im Besonderen während der Flut sowie in den Wochen und Monaten danach geleistet habt, möchten wir hier zum Ausdruck bringen. Mit dem Wissen und guten Gefühl, dass Ihr in jeder Situation das Richtige tut, mit Verstand, Kompetenz, Weitsicht und viel Herzblut Eure ehrenamtliche Arbeit zu unser aller Wohl ausführt, sagen wir von Herzen Danke. Danke für Euren Dienst zu unserem Schutz. Danke für Eure Zeit, die Ihr in Aus- und Fortbildungen investiert. Danke an die Jugendwarte und Betreuer der Freiwilligen Feuerwehr Schuld und Reifferscheid für das gemeinsame Engagement, Kinder und Jugendliche mit Freude am Lernen auf den aktiven Dienst vorzubereiten. Danke für die Bereitschaft, Euch bei so manchem Einsatz in Gefahr zu bringen. Danke, dass Ihr jederzeit bereit seid, Menschen in Not zu helfen. Danke, dass es Euch gibt … Tobias Lussi (Wehrführer), Sebastian Heinrich (stellvertretender Wehrführer), Erwin Bläser, Günter Bläser, Anna Diel, Sabrina Diel, Benjamin Dresen, Sven Fischer, Anna Geier, Felix Gillessen, Daniel Habeth, Anna Hoffmann, Oliver Hoffmann, Josef Hoffmann, Olaf Justen, Alois Kürsten, Timo Kürsten, Marius Kutsch, Tom Lückenbach, Adrian Maaßen, Friederike Maaßen, Aaron Michels, Niklas Michels, Jason Nitschke, Meryem Özdemir, Michel Oldenburg, Peter Römer, Janis Schlösser,  Peter Römer, Jan Ulmer, Lukas Ulmer und nicht zu vergessen, Pätti, der in der Flutnacht seinen aktiven Dienst beendet hat. Allen bereits aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Feuerwehrkameradinnen- und kameraden gilt unser Dank ebenso. Kommt immer gesund und wohlbehalten von Euren Einsätzen nach Hause!

Dorfgemeinschaft Schuld

Schuld ein Jahr nach der Flut. Foto: ROB

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