Das Ziel: Auch die älteren Menschen sollen nach Dernau zurückkehren können

Neue Wohncontainer in Dernau: Angebot richtet sich speziell an Senioren

Neue Wohncontainer in Dernau: Angebot richtet sich speziell an Senioren

Mitte November sollen die Container einzugsbereit sein. Foto: WITE

23.10.2021 - 14:40

Dernau. Als Folge der Ahr-Katastrophe Mitte Juli mussten, wie in anderen Orten an der Ahr, auch in Dernau viele Menschen ihre stark beschädigten oder zerstörten Häuser verlassen. Gerade für Ältere ist es schwer, auf die alten sozialen Kontakte zu verzichten. Hinzu kommt bei vielen ein starkes Heimweh. Im Bereich „Bungert“ wurden jetzt 36 Wohncontainer für insgesamt 17 Personen aufgestellt. Die Container verfügen über je einen Wohn- und Schlafbereich sowie ein Bad und WC. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, damit die Menschen möglichst schnell einziehen können. Mitte November, spätestens jedoch bis Ende November, sollen die künftigen Bewohner umziehen können. Die Wohncontainer sind an Stromnetz, Wasser und den Kanal angeschlossen. Die Zuwegungen zu den Wohncontainern sollen in Kürze gepflastert werden. Um die Häuser wurden bereits kleine Blumenbeete bepflanzt. „Ein bisschen Komfort,“ befindet Bernd. Integriert wird dort ein kleiner Platz für die zurückkehrenden Bewohner geschaffen. Ortsbürgermeister Alfred Sebastian und Organisator „Bernd“, der nur seinen Vornamen öffentlich nicht genannt haben möchte, wollen hier einen „Senioren-Campus“ schaffen - einen Beitrag zum Dorfleben. Dieser Treffpunkt ist beiden ein persönliches Anliegen. Auch deren Familien von Fred und Bernd sind vom Ahrhochwasser betroffen. Unterstützung leisten auch hier private Helfergruppen mit ihrem Arbeitseinsatz. Nächstes Projekt ist ein „Handwerkerdorf“ dass am Ortsausgang Dernau in Richtung Rech in gleicher Weise errichtet werden soll. Finanziert wird die gesamte Maßnahme durch den Arbeiter-Samariterbund (ASB) Deutschland über Spenden, zunächst für ein Jahr. WITE


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25.10.2021 08:33 Uhr
Tom

Ich finde den Kommentar von J. Thul mehr als bedenklich. Die in seinen Augen depressiv machenden Fertig-Garagen sind "... ok für Bauarbeiter auf einer Großbaustelle in Afrika". Traurig, traurig :-(

Er gehört zu den vielen Menschen, die solche Initiativen einfach mal mies machen. Eine Art Hobby gelangweilter und frustrierter Deutscher.

Ich kenne die Gebäude nicht und maße mir nicht an nur aufgrund eines Fotos eine Bewertung abzugeben. Aber ich schätze die Idee dahinter. Weiter so!



24.10.2021 06:29 Uhr
Klaus Rinke

Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt.



24.10.2021 01:58 Uhr
J.Thul

Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig-
Garagen als was zum wohnen !
Da könnte man sich mehr einfallen
Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal.......



23.10.2021 22:17 Uhr
Manfred Jackl

Was soll bitte der Negative Kommentar
Hr/Fr Friedrich?
Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen?
Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen!
Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird. Bin mir auch sicher, dass daraus sich eine tolle Gemeinschaft entwickelt.
Den Verantwortlichen...DANKE...dafür!!!



23.10.2021 17:11 Uhr
G. Friedrich

Das sieht aus wie Garagen und sonst gar nichts.Wenig würdig und mal wieder ohne Fantasie. Und wieviel Spendengelder sind nun dafür drauf gegangen? Wieviel m² hat jemand zur Verfügung, was ist mit Küche und kochen? Wenn die Regenzeit kommt und Weihnachten dann werden die Senioren in den Kästen depressiv.
Mehr Informationen wären besser als ein ellenlanger Artikel mit viel nichts. Senioren Campus- so ein Blödsinn !



23.10.2021 17:07 Uhr
Ulla Witsch

Einfach nur Spitze !!



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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
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