Der CDU-Obmann im Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“ äußert sich zum Verhalten von Innenminister Roger Lewentz (SPD)

Dirk Herber zu Hubschraubervideos: Weder Polizei noch Feuerwehr dürfen für das Versagen des Innenministers herhalten

Dirk Herber zu Hubschraubervideos: Weder Polizei noch Feuerwehr dürfen für das Versagen des Innenmin

Quelle: Polizei RLP

06.10.2022 - 16:46

Mainz/Ahrtal. Mit den Polizeihubschrauber-Videos aus der Flutnacht an der Ahr befasst sich heute auch der Rechtsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags. Vergangene Woche hatten die Polizeipräsidenten Christoph Semmelrogge und Karlheinz Maron versucht, die Schuld für das verspätete Auftauchen der Hubschrauber-Videos auf sich zu nehmen.

Dirk Herber, Obmanns im Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“, dazu: Die Polizei dürfe nicht der Sündenbock sein. „Lewentz hatte am Flutabend und in der -nacht alle Informationen, die er brauchte, um eine Katastrophe historischen Ausmaßes zu erkennen. Hätte er richtig gehandelt, hätten Menschenleben gerettet werden können – das ist Fakt, nur Lewentz selbst will das nicht wahrhaben. Von einem Innenminister erwarte ich, dass er sich schützend vor seine Polizei stellt und nicht umgekehrt. Die Hubschrauber-Videos und Lewentz‘ Erklärungen erschüttern das ganze Land – auf unterschiedlichen Wegen erreichen uns Bürgerinnen und Bürger, die entsetzt sind, wie abgestumpft die Landesregierung – wie Ministerpräsidentin Dreyer und vor allem Innenminister Lewentz – mit ihrer Verantwortung für 134 Tote umgeht.“

Irritiert zeigt sich Herber über die heutigen Aussagen von Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbands, der den in massiver Kritik stehenden Innenminister in Schutz nimmt. „Seit wann ist der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes der Pressesprecher des Innenministers?“, fragt Herber. „Dass sich der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes so deutlich auf die Seite des Innenministers schlägt, ist eine Beleidigung für jeden Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau. Eine Beleidigung für diejenigen Feuerwehrleute, die am Fluttag, in der Nacht und den darauffolgenden Tagen und Wochen über die Belastungsgrenzen hinaus an der Ahr im Einsatz waren, die Schicksale und das Leid der Menschen hautnah erlebt haben und verarbeiten müssen.“ Dass Lewentz nun Polizei und Feuerwehr als Schutzschild hochreiße, um vom eigenen Versagen abzulenken, sei eines Ministers unwürdig, so Herber.

Pressemitteilung CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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