Leserkommentare

Gruseliger Fund: Tote Füchse in Biotonne entsorgt

Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
Claus:
Man fordert eine Sache, deren Finanzierung man schon beschlossen hat? Trauen sich die Politiker denn jetzt schon selbst nicht mehr? ;-)

Übung über 24 Stunden

Claus:
Ich denke bei Blaulicht und Martinshorn eigentlich an einen Notfall, und nehme da als Verkehrsteilnehmer auch mal einen Bordsteinkontakt meiner Felgen o.ä. in Kauf, um Einsatzfahrzeugen möglichst schnell die Vorfahrt zu gewähren. Jetzt lese ich, in der Grafschaft kann das auch einfach ein Bestandteil der Kinderbelustigung sein? Will damit nicht die Jugendarbeit der Feuerwehr in ein schlechtes Licht rücken, die ist sicher auch notwendig für den Bestand dieser wichtigen Einrichtung. Aber der Zweck heiligt nicht jedes Mittel. Stelle mir auch die Frage, ob der Alltag einer freiwilligen Feuerwehr in kleineren Ortschaften so mit dem einer Berufsfeuerwehr vergleichbar ist, dass dort 24-Schichten geübt werden müssen - von Kindern. Ich werd mich da bei meiner örtlichen Wehr bei Gelegenheit erkundigen. Eine Kinderabteilung haben die auch, sowas habe ich hier aber noch nicht gelesen.
Claus:
Wenn man weiß, was solche Fahrbahnteiler kosten, und wie es um solche Container herum in anderen Orten ausschaut, ist das eine humoristisch sehr wertvolle Aktion der CDU und der Stadt. Mehr aber auch nicht. Die Bürger, die jetzt schon so dämlich sind ihren Müll neben Müllcontainern auf den Boden zu werfen, werden davon nicht abgeschreckt, sondern eher noch eingeladen. Hat man doch jetzt extra für vierstellige Summen am Container eine Vorrichtung geschaffen, wohin man werfen soll. Man könnte härter gegen Umweltsünder vorgehen, man könnte die Container die überlaufen öfter leeren, oder man macht einfach mal Blödsinn. In Koblenz scheint letzteres Mittel am beliebtesten.
Y.K:
Schade, dass bei der finalen Übergabe der Rosen der Verein der "Kesselheimer Kapuzenmänner" und somit die "Großen Funken Kesselheim" vergessen wurden, welche die Rosen mitverteilt haben! Wenn man Vereine bennent, sollten auch alle Beteiligten genannt werden!

Gegen das Insektensterben

Christian K.:
Das kann man so nicht ganz stehen lassen, denn dies ist kein Einzelfall. Denn an weiteren 88 Standorten in NRW wurde untersucht, inwieweit die Masse der Insekten zurückgegangen ist. Im Vergleich zu 1995 haben wir heute bis zu 80% weniger Insektenmasse. Und das im Schnitt aller 88 Standorte! Somit kann als sicher angenommen werden, was jeder Mensch auch selber feststellen kann, Insekten sind ziemlich selten geworden. Dazu mal eine Frage: Warum wird in Reinbach aber auch Meckenheim auch grade jetzt wieder im grossem Ausmaß Hecken und Gebüsche zurückgeschnitten? Somit gibt es neben der fehlenden Nahrung auch keine Winterverstecke für Insekten mehr. Auch nicht für Igel und Kleinvögel... Über das Artensterben in unseren Städten braucht sich niemand mehr zu wundern. Wie hiessen eigentlich nochmal diese kleinen schwarz-gelben Fluginsekten, denen wir früher immer ihren Honig geklaut haben?
juergen mueller:
Der Typ ist eine einzige ökologische Katastrophe. Egal, ob es um Klimawandel, Klimaschutz, Insektensterben, Herbizide etc. - alles falsch - nur er als Sachdatenpapst ist das Non-Plus-Ultra. So wurden z.B. in 63 Gebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus in NRW, Rhld-Pfalz, Brandenburg seit 1989 in sogen. Malaise-Fallen kiloweise (über 54 Kilo) Insekten gesammelt, Daten ausgewertet mit dem Ergebnis, dass innerhalb 27 Jahren die jährliche Masse um 76% abgenommen hat. Die Ursachen sind bekannt. Sogen. Schutzgebiete sind teilweise wirkungslos, weil hier bei der Ausbringung von Herbiziden der WIND eine große Rolle spielt u. diese quasi dadurch überflüssig macht. Über Gründe kann man immer diskutieren, sie haben aber einen weit verheerenderenden Effekt als bisher bekannt. Der Schwund ist ein "großflächiges" Problem und fortschreitend. Dieses ewige Augenverschließen nervt (genauso wie meine Kommentare, ich weiß).
Uwe Klasen:
So begrüßenswert das Projekt an sich ist, so darf die Begründung "Fakt ist dass die Zahl der Insekten in den letzten Jahren um mehr als 70% abgenommen hat" als Falsch angesehen werden! Vielmehr verhält es sich so, dass diese Zahl aus einer einzigen Datenquelle stammt, den Entomologischen Verein Krefeld und seiner Publikation „Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch mit Malaise Fallen in den Jahren 1989 und 2013“. In diesem Artikel wird tatsächlich ein starker Rückgang (über 75%) der flugfähigen Insekten beschrieben. Diese Untersuchung ist aber nicht auf ganz Deutschland übertragbar, denn das untersuchte Naturschutzgebiet ist mit nur 100 Hektar ein relativ kleines, um das herum intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Wie sich der, im Zuge der Energiewende, vermehrte Anbau von Mais auf die Insektenpopulation auswirkt wird aktuell erforscht. Nachweisbar positiv wirken sich Flächenstilllegungen aus, die Mittel dafür wurden aber 2007 gestrichen.

Kindern den Klimawandel begreifbar machen

juergen mueller:
Sie unterstellen hier,dass eine bewusste gezielte u.durch eine gesteuerte Auswahl an Informationen geführte Manipulation der Kinder erfolgt.Sie sollten sich,bevor Sie Ammenmärchen in die Welt setzen,erst einmal darüber informieren,worum es bei dieser Fortbildung wirklich geht,nämlich um KLIMAWANDEL u.KLIMASCHUTZ allgemein - keine Rede von menschgemachtem Klimawandel.Ich finde nichts falsches daran,Kinder frühzeitig an solch ein Thema heranzuführen.Je informierter,desto besorgter über den Klimawandel,zu dem der Mensch zweifelsohne beiträgt,was auch erwähnt werden sollte.Ihre Ansicht,den Kindern selbst zu überlassen,wann sie sich über dieses Thema einschließlich der Zusammenhänge Gedanken machen sollten (wenn überhaupt),ist falsch u.gibt als Klimaskeptiker Ihre eigene Sicht der Dinge,sprich Weltanschauung,wieder,nach der nur die eigene als richtig gilt, zu deren Unterlegung Sie Zitate u.Daten aus Studien abfeuern ohne zu wissen,ob diese seriös sind.Das nennt man Ideologie.
Uwe Klasen:
Wie bei jeder Weltanschauung beginnt die Indoktrination bereits bei den Kindern! Anstatt das die Kinder / Jugendliche / Junge Erwachsenen sich die Welt und deren Zusammenhänge selbst erschließen dürfen, werden sie von Kindesbeinen an auf diese Ideologie des unbewiesenen (!) "menschengemachten" Klimawandels und eines noch ominöseren und überhaupt nicht möglichen Klimaschutzes hin manipuliert! So schnell kann es geschehen das in Deutschland wieder Kinder für politisches Handeln missbraucht werden!
juergen mueller:
Über diese Forderung dürfte sich die (ortsansässige) Politik (und nicht nur diese) mal wieder kopfschüttelnd amüsiert haben (oder auch nicht).Herr Neitzel,einer der wohl letzten unermüdlichen Mahner,Bemüher,einer,der noch immer,trotz aller Rückschläge an das Gute in der Politik glaubt,der seit Jahrzehnten an seiner Meinung festhält,dass es doch irgendwann etwas wirklich Positives für alle Mitbürger von RÜBENACH/METTERNICH (und auch die drumherum) zu vermelden gibt,JA,er gibt seinen Feldzug gegen politische Windmühlen nicht auf,wird dafür von der Politik belächelt,als Störenfried empfunden,als einer,der keine Ruhe gibt.Es mag jetzt vulgär klingen,wenn ich mit Fug u. Recht behaupte:"Die Politik scheisst auf die Wünsche ihrer Steuerzahler,die als Steuerzahler u. potenzielle Wahl-Stimmengeber nur als Mittel zum Zweck gelten!"Nach Gutdünken der Politik bekommt man etwas zum Fraß vorgeworfen,was zwar nicht dem gewünschten Erfolg entspricht,aber zu deren allgemeiner Zufriedenheit.
Ottes:
Was soll man von den Beteuerungen der Poltik halten, welche auf jeder Demo gegen den Bahnlärm den Betroffenen Hilfe und Unterstützung versprochen haben ? SPD und CDU hätten es schon in der vergangenen Wahlperiode dank ihrer absoluten Mehrheit in der Hand gehabt, die entsprechenden Entscheidungen zu treffen. Jetzt geht das Gerangel mit Versprechungen garniert wieder von vorne los. Die Lärmgeplagten im Rheintal haben schon lange die Nase voll und fordern endlich praktische Hilfe und keine weitere Verschleppung. Der Frust nimmt zu - bitte handelt zeitnah. Eine Entscheidung ist überfällig.
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