Leserkommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Armin Linden:
Die Sitzung interlektuell ein Abenteuer. Die meisten der Teilnehmer aus dem "OB" wusste gar nicht, wo in Live die " Rempen od. Läger " liegen. Ein jg. Lehrer, 1O Jahre wohnhaft, gab Neues Ziel vor. " Am Falltor 2 ". Vermutlich im Wasserschutzgebiet. Also, Leute, die 1O J. hier leben, rotieren, wo was Neues entstehen könnte ! Harald Junke Live. Fr. Kunkel plärt 1 Std. durch die Zuschauer, um noch eine Meldung abzusetzen. Sehr zielführend. Die L79 in Oeverich, wurde durch den "OB" damals enger u. kleiner gefasst. Später noch Bürgersteige. Seit Jahren geht Nichts mehr. Über 12 m. will man sperren ? Eine "L" - die man selbst versemmelt hat ? Absperrpfosten eventuell aus Kunststoff ? ( Siegfried & Roy - Las Vegas ). Wer Schilda noch nicht kennt - muss nach Leimersdorf.
Robert Zawada:
Sehr geehrter Herr Kämmer, das schlimme ist, und da ist m. E. auch der Bürger durch unklare Aussagen getäuscht worden, im Basispreis ist keine (0) Entleerung mit enthalten, es kommen in jedem Fall noch 6 Pflichtentleerungen zur entsprechenden Tonne ( je nach Liter unterschiedlich) hinzu, d. B. das man immer Basispreis + 6 Plichtentleerungen rechnen muss, um auf den kleinsten Gebührenanteil je Haushalt zu kommen. Viele Grüße aus Wershofen Robert Zawada
juergen mueller:
Nur der Richtigkeithalber: Das Ruhegehalt beträgt ca. 1300 Euro monatlich (für 8 Jahre als OB ein Zubrot von 124 800 Euro). Hinzukommt allerdings, dass durch dieses Geschmäckle der Stadt KOBLENZ ein finanzieller Schaden von ca. 700 000 Euro (nach Recherchen der RZ) entstanden ist (diesbezgl. rechtliche Regelungen hält er für problematisch u. verbesserungswürdig, hat hierfür auch direkt einen sogen Verbesserungsvorschlag). Von beidem will H-G aber NICHTS gewusst haben - über das SOFORTIGE Ruhegeld sei er erst NACH Amtsantritt "informiert" worden (von WEM - von seinem Kontoauszug?). Jetzt gehört ja Lügen, Vertuschen, Verschleiern, Nichtwissen gepaart mit Arroganz, Ignoranz, Selbstgefälligkeit u. Abgebrühtheit sowie ein dazugehöriges, aufgesetztes Unschuldig- u. Rechtmäßigkeits-Mienenspiel zum politischen Handwerk. Es zeigt uns immer wieder auf, dass es sich auch bei der Politik um eine Klientel handelt, die, geht es um den Eigennutz, jedwede Ethik vermissen lässt.
Cynthia Klammer:
Hedda Klammer 03.06.17
Cornelia Windheuser :
MICHELLE
Robert Zawada:
In der Basisgebühr ist keine Abholung enthalten. Man zahlt also mind. die Basisgebühr + 6 Pflichtentleerungen. M. E. ist das in keiner Info des Kreises oder des AWB klar erkennbar. Wenn ich alt und neu miteinander vergleichen würde, also auf 26 Leerungen rechnen würde, dann habe ich bei einem 5 Personenhaushalt einen Aufschlag von satten 99,22 %. 180 € Basisgebühr + 26 Entleerungen mal 9,26 € (pro Entleerung) = 420,76€. Durch die Plustonne reduziert sich das unerheblich. Aber da mein Müll max. 13 Mal abgeholt wird, also nur noch 50 % der ursprünglichen Leistung möglich ist, fällt das Ganze nicht so stark auf. Das alles klingt wie ein schlechter Krimi. M. E. besteht hier dringender Handlungsbedarf.
Mario Wettlaufer, Westum:
Ich halte es für sehr schwierig, das Landrat Pföhler die nicht belegte Behauptung aufstellt, dass bei pflegebedürftigen älteren Menschen bei richtiger Mülltrennung das Standardvolumen ausreichen würde. Nach der Abfallsatzung sprechen wir von 7,5l/Woche für Restmüll, also in 8 Wochen 60l, die kostenfrei bei einer Person abgeholt werden. Ich spreche Landrat Pföhler hier jegliches Wissen in dieser Frage ab, denn er hat keine Ahnung, was sich an Volumen zusammen bringt, wenn im Alter eine Inkontinenz eintritt, und so täglich zwischen 4 - 8 Binden/Vorlagen genutzt werden müssen, um die Körperhygiene und den Schutz vor weiteren Erkrankungen zu wahren. Alleine dieser Teil dürfte ein Volumen von 10-12 l/Woche ausmachen, und da ist dann noch kein weiterer Restmüll berücksichtigt. Es ist eine Frechheit, das Landrat Pföhler hier die pflegebedürftigen Menschen so abqualifiziert und über einen Kamm schert - ein absolutes "No Go" und es wäre sehr wünschenswert, dass er diese Aussage zurück zieht!
C. Schaefer:
Ich habe die Befürchtung, dass wir bald viel mehr ,,Deko,, in Wald und Flur finden werden. Schade
Uwe Klasen:
"Schneller Kohleausstieg" - grünes Wunschdenken, dies ist, nachdem die Kernkraftwerke in Deutschland allmählich abgeschaltet werden, kein wirkliches Szenario. Woher soll denn der Strom kommen? Diese Antworten bleiben die Träumer immer schuldig. Eine verlässlische, stablie und bezahlbare Grundversorgung mit Strom ist, für das reibungslose Funktionieren des Landes, unabdingbar und dies geht leider nur noch mit den Kohlekraftwerken. Andere Alternative, wir lassen, aus angeblichen Klimaschutzgründen sowieso das beste, die Kernkraftwerke am Netz! Und ganz Nebenbei, der wissenschaftliche Beweis, dass ein mehr an CO² in der Atmosphäre zu einer "bedrohlichen" Erderwärmung führen kann, der fehlt bislang!
juergen mueller:
Sehr geehrter Herr Meiser, der tiefere Sinn meiner, wie Sie es nennen, Ergüsse, ergibt sich daraus, dass ein Großteil dessen, was uns über die Medien vermittelt, hingenommen wird, egal ob richtig oder falsch, egal von wem oder über wen, es wird von der überwiegenden Mehrheit ohne Gegenwehr akzeptiert, vor allem politisch. Wer sagt, was er denkt u. vorher was gedacht haben (da gibt es eine Vielfalt an Themen), wird als Stänkerer u. an sachlicher Diskussion nicht interessiert abgestempelt. Die Wahrheit ist doch, dass ein Großteil unserer Gesellschaft lieber die Schnauze hält, oben nickt, aber unten trampelt, jeder Konfrontation aus dem Wege geht, in der Zufriedenheit mit sich selbst den höchsten Genuss sieht, nichts sehen, hören, sagen. Wie das bei Ihnen ist, weiß ich nicht, aber mich haben eine gute Erziehung, mein Beruf, Erlebnisse, Erfahrungen, eine reiche Umwelt so beeinflusst, mein Maul aufzumachen, wenn mir etwas nicht passt - eine Lernbereitschaft, die vielen abgeht.
Dieter Meiser:
Sehr geehrter Herr Müller, das was Sie Herr Anders hier vorwerfen sollten Sie selbst auch beherzigen. Ihre teils polemischen Beiträge stören und haben keinen tieferen Sinn, zumindest erschließt sich dieser nicht. Wenn man sich die Mühe macht ihre Ergüsse an dieser Stelle nachzuvollziehen lässt sich ein Muster erkennen: Hauptsache dagegen! Jeder kann und soll seine Meinung äußern wie er möchte, aber bei Ihnen erkenne ich keinerlei Interessen an sachlichen Diskussionen, sondern lediglich die Lust am rumstänkern. Das braucht hier tatsächlich kein Mensch.
juergen mueller:
Anders einmal Anders? Nein, denn er kann es nicht lassen, seine (ihm zugestandene) Meinung zu äussern über Dinge, die jeder so angeht, wie er es für richtig hält. Zuerst hat er kein Verständnis für Menschen, die ihren "runden" Geburtstag (aus Anlass seines eigenen) nicht mit Freunden feiern. Aus Anlass der Vorstellung seines Kochbuches die Empfehlung:"Ich will nicht politisieren, aber kauft nur gute Lebensmittel". Danke, Herr Anders. Es ist nicht jeder so satt wie Sie. Es soll Menschen geben, die mit 150 Euro im Monat auskommen müssen, die sich einer Tafel bedienen (müssen), die am Existenzminimum leben (nach 45 Jahre Arbeitsleben) u. die sich u.U. gerne eine Dose von dem kaufen würden (wenn es nicht so teuer wäre), was Ihre Gattin als Premium-Hundefutter verkauft. Ich gönne Ihnen von Herzen das, was Sie (dank Bohlen) erreicht haben. Aber behalten Sie Ihre Weisheiten für sich, oder schalten zumindest das Gehirn ein, bevor Sie etwas sagen - zuerst denken, dann reden.
Anton Kohlhaas:
An freie Wähler Mayen :Betr.BV Bäckerstrasse und Preul.Wie sie muss noch nachgearbeitet werden und Basaltplatten wäre nicht richtig verfugt wie Sie wissen werden die Platten nur mit Basalt Sand eingefügt und zweitens mit dem Grauschleier müsste Herr Hillesheim auch wissen das der sich mit der Zeit Weck fährt.Ich weiß nicht was sie zumauern da wird die Innenstadt schon saniert dann muss ja eine Partei ima was negatives los werden.
juergen mueller:
Demokratie kostet Geld - genauer gesagt, STEUERGELD - schon vergessen, Herr Hofmann-Göttig? Eine Demokratie, in der nur die Politik entscheidet. Daran sollen 11 zusätzliche Ortsbeiräte etwas ändern, die zwar die Verwaltung entlasten, deren Entscheidungsgewalt begrenzt ist auf unwesentliche Dinge, die für die Stadtpolitik nur Ballast bedeutet u. die lediglich weiterhin die Handlanger des Stadtrates sind? Für wie dämlich hält der Stadtrat eigentlich die Bevölkerung? Offenkundig für dämlich genug, diese per Bürgerentscheid darüber abstimmen zu lassen u. in dem Glauben zu lassen, das erste Mal "mitbestimmen" zu dürfen über etwas, was bei einem "JA" für eine flächendeckende Einführung aber bereits wieder das Ende von Mitbestimmung u. Entscheidungsgewalt bedeutet. Traue keiner der Politik, wenn diese den Bürgern unter dem Synonym Mitbestimmung suggeriert, die nur auf etwas begrenzt ist, was die Politik selbst als folgend alleiniger Entscheider bereits als (für sich) gut befunden hat.
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