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Erfolgreiche Spitzensportler und jede Menge „Sportsgeist“

Vertreten durch Oberbürgermeister Achim Hütten zeichnete die Stadt Andernach im Historischen Rathaus ihre besten Athleten des Jahres 2012 aus

11.12.2012 - 14:21

Andernach. 14 aktive Sportlerinnen und Sportler sowie zwei Sonderehrungen zogen am Dienstagabend das sportpolitische Interesse auf sich, das die Stadt Andernach stets im Dezember eines jeden Jahres dahingehend wertschätzt, die erfolgreichsten Akteure auszuzeichnen. Einmal mehr war es Oberbürgermeister Achim Hütten, der die kommunale Version der „Laureus“-Awards moderierte und dabei gleich zu anfangs die relativ hohen Hürden aufzählte, die einen Sportler leisten muss, um eingeladen zu werden: „Wir ehren heute Sportler, die in ihrer Disziplin zur deutschen, mitunter sogar zur Weltspitze gehören“. Mehr als nur zwölf Monate rückblickende Anerkennung wiederfuhren derweil zwei Sonderehrungen, die vor allem durch die Verbreitung des „Sportsgeists“ Reputation auf höchster Ebene verdienten - und als solche, so Hütten, eine „Vorbildrolle“ einnehmen würden:

Da war zum einen Dietmar Gierth, der aufgrund seiner Willenskraft, Technik und mentalen Stärke ein repräsentatives Aushängeschild des Turnerbunds Andernach wurde und aufgrund zahlreicher Erfolge als Einzelkämpfer sowie dann später als Trainer Topleistung vollbrachte. Unter anderem war er Rheinlandmeister, nahm bei unzähligen internationalen Turnieren teil und führte über 20 Jahre die Judoabteilung des TBA.

Zum anderen galt es, die ehemaligen Fußballer der Sportvereinigung Andernach auszuzeichnen, die vor 30 Jahren, in die damals zweithöchsten deutschen Spielklasse, der Regionalliga, aufstiegen. Dabei zeichneten sich die „11 Freunde“, so Hütten, der dabei ein Zitat Sammi Drechsels bemühte, nicht nur durch sportliches Engagement auf dem Platz, sondern auch durch ihren Teamgeist und die noch bis heute bestehende Kameradschaft aus.


Von der Leichtathletik bis hin zum Sommerbiathlon


In Sachen tagesaktuellem Sportgeschehen drückten andere Athleten dem Sportjahr 2012 ihren Stempel auf: Geherin Ilona Kirchesch vom DJK Andernach wurde im 20 Kilometer Gehen sowie beim 5000 Meter Bahngehen Deutsche Meisterin ihrer Altersklasse. Ein zweiter Platz beim 10 Kilometer Gehen und Mannschafts-Bronze bei den Europameisterschaften rundeten ihr sehr preisgekröntes Jahr ab. Ihr zweiter Platz bei den Olympischen Spielen in London verbunden mit dem Gewinn der Silbermedaille bescherte DJK-Athletin Lilly Schwarzkopf ein erinnerungswürdiges Jahr 2012. Erst unberechtigterweise disqualifiziert erzielte sie am Ende noch persönliche Bestleistung und musste sich lediglich Lokalmatadorin Jessica Ennis geschlagen geben. Aktuell ist die Siebenkämpferin, wegen einem Achillessehnenriss, außer Gefecht gesetzt. Linda Betzlers fünfter Platz bei den nationalen Meisterschaften sowie Thomas Bojanowskis Sieg im Staffellauf über 4 x 400 Meter rundeten das positive Ergebnis der U23-Abteilung des DJK ab. Beim Teakwondo-Club Andernach lief es für Thorsten Schwarz besonders gut: Er wurde im Februar bei den Deutschen Meisterschaften im Kickboxen in der Leistungsklasse plus 45 Zweiter, in der Klasse plus 35 Dritter. Nachwuchs-Ass Viktor Haupt hatte derweil noch ein wenig mehr zu feiern: Er errang in seiner Kadetten-Gewichtsklasse (unter 33 kg) den Meistertitel, der erste in der Geschichte des hiesigen Teakwondo-Clubs. Auch die Belgien Open im März konnte Viktor Haupt siegreich gestalten. Mehrfach Gold und Bronze (in Einzel- und Teamwettbewerben) ergatterten die Leichtkontakt-Kickboxer Guido Unger und Vitali Buller bei ihrer WM-Teilnahme in Florida. Kampfeslustig schaffte es auch Karateka David Kubatzki zum Turnerbund Andernach auf Platz eins bei den Deutschen Meisterschaften sowie auf Platz zwei bei den Europakämpfen. Bei den Bodybuildern belegte Andreas Brutscher, Schützling von Ernst Zimmermann, einen guten dritten Platz bei den deutschen Senioren-Meisterschaften in Duisburg.

Im Tennissport kletterte Anna-Lena Friedsam vom Andernacher Tennisclub (ATC) in den vergangenen Monaten von Rang 655 auf Weltranglistenplatz 190 und ist aktuell neuntbeste Deutsche. Bei 20 Turnierteilnahmen sprangen sechs Turniersiege und acht Finalteilnahmen heraus. In der Alterklasse 55 belegte Margreth Beyer auf nationalen und internationalen Turnierwettkämpfen vordere Plätze und wurde vom Deutschen Tennisbund erneut für die Teamweltmeisterschaft nominiert. Ständiger Stammgast bei der Sportlerehrungen ist auch Urs Breitenberger, der Anfang des Jahres von Ministerpräsident Kurt Beck die Sportplakette 2011 erhielt. Der Ranglistenzweite wurde in diesem Jahr im Mix-Doppel Europameister und im Herren-Doppel Vizechampion. Deutscher Meister nennt sich berechtigterweise auch Sommerbiathlet Stephan Wimmer aus Kell, der die Kombination aus Crosslauf und Schießen in der Herren-Altersklasse am schnellsten bewältigte. Die Andernacher Sportgrößen erhielten für ihre Höchstleistungen Blumengebinde, Wertgutscheine und Urkunden. Ein reger Erfahrungsaustausch fand dann anschließend beim kleinen Imbiss und einem Glas Wein statt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der neu formierten Gruppe „Crumb Valley“ getragen. RAU

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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