Sonderausstellung zum Ersten Weltkrieg in Arbeit

Unterstützung benötigt

Stadtmuseum sucht Dokumente und Objekte aus den Jahren 1914 bis 1918

17.02.2017 - 15:48

Andernach. Zwei Städte und ein historisches Ereignis: Die Partnerstädte Ekeren (Antwerpen) und Andernach planen eine gemeinsame Sonderausstellung, die sich mit ganz persönlichen Schicksalen während des Ersten Weltkrieges auseinandersetzt. In Ekeren wurden bereits Fundstücke aufgearbeitet, jetzt benötigt das Kulturamt Andernach die Unterstützung der Bürger, um neue Geschichten aus der Vergangenheit erzählen zu können.

Das Ende des Ersten Weltkrieges liegt im nächsten Jahr ein Jahrhundert zurück und ist der Anlass für die Sonderausstellung, die 2018 in Andernach gezeigt wird und ab November dieses Jahres in Ekeren zu sehen ist. Schon vor vier Jahren begannen die ersten Planungen zu einer solchen Ausstellung, die sich mit ganz neuen Perspektiven der Kriegszeit in beiden Städten beschäftigen soll. Das historische Projektbüro Geheugen Collectief hat für Ekeren bereits 14 verschiedene Schicksale einzelner Persönlichkeiten aufgearbeitet.

Vom Bürgermeister August Scheyvaerts, über den zur Zwangsarbeit von den Deutschen gezwungenen Louis Beldé, bis zur Frau eines Soldaten wurden spannende Geschichten zusammengetragen, die in der Ausstellung mit Fotografien, Objekten und Rekonstruktionen präsentiert werden. Ziel der Ausstellung ist es den Besuchern die Folgen des damaligen Krieges in Erinnerung zu rufen und die schrecklichen Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel darzustellen. Aus dieser Perspektive lassen sich spannende Erkenntnisse gewinnen. Um die Ausstellung zu vervollständigen, benötigt das Andernacher Stadtmuseum die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Wer Unterlagen oder Objekte aus der Kriegszeit in Andernach besitzt, wird gebeten, sich bis Ende Februar an das Stadtmuseum Andernach zu wenden.

Gesucht werden vor allem Dokumente, Fotos oder alte Briefe, die Informationen zu der Situation Andernachs als Lazarettstadt während des Ersten Weltkriegs liefern.

Als Leihgabe für die Sonderausstellung könnten diese Fundstücke neue, aufschlussreiche Resultate bringen. Bis Ende März sollen alle Materialien gesichtet und Ausstellungsstücke ausgewählt werden. Kontakt: Stadtmuseum Andernach, Hochstraße 99, 56626 Andernach, E-Mail museum@andernach.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine sehr gute Initiative, vor allem da bislang kaum der vermehrte "Vogelschlag" durch diese Anlagen in der Öffentlichkeit bekannt ist. So schätzen Forscher, dass pro Jahr zwischen fünf bis zehn Vögel pro Windrad (28.000 aktuell) und mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20374-2016-07-11.html)! Eine Naturzerstörung sondergleichen wird hier durch die Wind- und Solarlobby (Politiker und der ökologisch-industrielle Komplex) betrieben und durch viele, in falschem Glauben, akzeptiert. Menschen die sich dagegen wehren werden, bestenfalls als Skeptiker, meist aber als Leugner diffamiert! Dieser subventionsgeschmierte Windradwahn kann für gefährdete Vogelarten, wie den Rotmilan, das Ende bedeuten!
Jürgen Steup:
Schwachsinn. Der Hartenfelser Kopf ist mein Hausberg, wo ich mehrmals pro Woche an den meisten der 26 WKA vorbei gehe. Ich selbst habe 1 x eine tote Taube bzw. deren Überreste gefunden, wobei mir noch nicht klar ist, ob diese durch die WKA oder aus Altersschwäche gestorben ist. Auf der Straße kommen viel mehr Tiere um. Wird deshalb gegen den Verkehr gekämpft? Harry Neumann versucht immer wieder, sich selbst eine Bühne zu geben um sich als Naturschützer zu profilieren und hat sich selbst früher für die Windenergie eingesetzt. Bleibt noch die Frage, wo die Überreste des Raubvogels (s. Foto) wirklich gefunden wurden.
Michael Daum:
Korrekte Mülltrennung? Klappt nirgendwo richtig. Doch anstatt diese Tatsache aufgrund der jahrelangen Erfahrung zu akzeptieren und deshalb auf ebenfalls seit Jahren existierende Verfahren der maschinellen Mülltrennung umzustellen, wird der Verbraucher lieber immer wieder gemahnt und gegängelt. Am Ende des Tages wird ja auch gerne mal der Preis für die Entsorgung des Mülls angehoben. Dabei ist dann der Verweis auf die hohen Fehlwurfquoten den Entsorgern ganz recht. Das korrekt sortierter Restmüll in der Müllverbrennung (wo er überwiegend landet) nicht mehr richtig brennt und deshalb große Mengen von Verpackungsmüll zugeführt werden (ja genau, die aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne), verschweigt man gerne. Da alle Beteiligten (außer dem Verbraucher) an dem System sehr gut verdienen, wird sich da in Zukunft auch nicht viel ändern.
Armin Linden:
Die Bedingungen u. Richtlinien waren damals bei Gründung des "Grünen Punktes" mit den Städten u. Landkreisen, klar definiert. Vor Remondis (Rethmann) der hier benannt wird, waren seinerzeit ganz andere Akteure, auch mit der Idee - Trienekens TR., am Start. Ich erinnere mich gut. Der AWB weisst zu Recht auf die Vermüllung der Tonnen hin. Wertvolle Rohstoffe gehen verloren. In der Rathausstr., Schickeria v. BNA., sind die Tonnen 2 Tage nach Leerung bereits wieder voll. Mit "Allem". Direkt neben dem Rathaus. Gut das dies BMU Klaus Töpfer nicht mehr sehen muss. Viele der zugezogenen Migranten, füllen ebenso ordentlich auf. Keiner kann lesen, auch viele, die bereits länger hier sind. Man legt auch offensichtlich keinen Wert auf hiesige Belange. Mein Eindruck. Wenn bei diesem sensiblen System nicht alle mitmachen, die Gewerbeleute auch noch die Tonnen der Privaten auffüllen, funktioniert es nicht.
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
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