Chöre boten hervorragende Liedbeiträge im Dorfgemeinschaftshaus

Benefizkonzert zur Orgelrenovierung in St. Stephanus

14.03.2017 - 09:54

Gönnersdorf. Ein besonders schönes Zeitzeugnis einer vollmechanischen, einmanualigen Orgel der Romantik befindet sich in der Gönnersdorfer Pfarrkirche St. Stephanus. Es handelt sich um eine im Jahre 1890 durch die Firma Klais, Bonn, errichtetes Instrument vom „Typ Dorforgel“ mit 7 Registern, die 125 Jahre Orgelgeschichte repräsentiert. Der Wert der vollmechanischen Orgel ist aufgrund des guten Materials und er Disposition vom kulturell-musikgeschichtlichen Blickpunkt als sehr hoch einzustufen.

Leider sind enorme Schäden an den Stimmvorrichtungen, besonders der Philomela wie am Pfeifenwerk der Mixtur, vorhanden, welche den latent vorhandenen Orgelklang beträchtlich trüben.

Zudem gefährdet ein Schimmelpilzbefall nicht nur die Gesundheit von Organisten und sich in der Nähe des Instruments aufhaltender Personen, sondern auch die historische Substanz der Orgel selbst. Die dringend erforderliche Sanierung und Restaurierung stellt enorme Anforderungen auch an die finanziellen Möglichkeiten der Pfarrei.


Benefizkonzert im Dorfgemeinschaftshaus


Aus diesem Grunde fand auf Anregung der Organistin Andrea Ernst sowie der Kirchenchöre Waldorf und Oberbreisig, ein Benefizkonzert im Dorfgemeinschaftshaus in Gönnersdorf statt, bei dem neben den beiden Kirchenchören Oberbreisig und Waldorf auch der MGV Eintracht Westum und der MGV Sängerbund Oberbreisig auch das Blasorchester Brohltal (BOB) sowie Solisten der Chöre beitrugen. In einem kurzweiligen Programm, durch das die Gemeindereferentin Josefine Bonn führte, bekamen die Gäste im Dorfgemeinschaftshaus in Gönnersdorf einen Querschnitt durch Schlager, Musicals, Filmmusik, moderner und klassischer Chormusik in hoher Qualität geboten.

Zuvor hatte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Kalmund die Chöre und das Blasorchester Brohltal willkommen geheißen. Ihr Dank galt daneben auch den beiden Gemeindereferentinnen sowie dem Kantor und Konzertorganisten Sven Scheuren, für die auch für Laien verständliche Darstellung der wertvollen, historischen Orgel in St. Stephanus.

Besonders willkommen hieß sie unter anderem Pfarrer Günter Marmann, die beiden Gemeindereferentinnen Josefine Bonn und Christel Fassian-Müller, den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Hans-Josef Marx, Ortsbürgermeister Martin Braun, den langjährigen Organisten Martin Braun, sowie die Vertreter aus den Gremien der Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land, den örtlichen Vereinen und Unternehmen sowie der Volksbank RheinAhrEifel. Bärbel Kalmund sah die Restaurierung der Orgel als eine große Herausforderung an die Pfarrgemeinde St. Stephanus.


Zahlreiche Grußworte


Ortsbürgermeister Martin Braun und VG-.Beigeordneter Hans-Josef Marx überbrachten Grußworte der von ihnen vertretenen Gebietskörperschaften, wobei Ortsbürgermeister Braun besonders auf die guten Beziehungen zwischen Ortsgemeinde und Kirchengemeinde hinwies und ebenfalls einen „finanziellen Gruß“ der Jagdgenossenschaft Gönnersdorf überbrachte.

Ruhig und einfühlsam trug anschließend der Vorsitzende des Kirchenchores St. Remaclus Waldorf, Paul Weber, das besonders durch Rudolf Schock bekannte Lied „Ach, ich hab in meinem Herzen tief drinnen“ vor.

Die Kirchenchöre aus Oberbreisig und Waldorf erhielten für ihr Udo-Jürgens-Lied „Aber bitte mit Sahne“ viel Beifall. Ebenso kam das ursprünglich von Louis Armstrong bekannt gemachte „What a wonderful world“ in der deutschen Fassung „Wunderschön ist die Welt“ bei den Zuhörern an, bei dem Günter Monien als Solist mit der Trompete mitwirkte.

Mit einem sehr schwungvollen Les-Humphries-Medley spannte das BOB einen Bogen zum MGV Eintracht Westum, der sich zunächst auf seiner musikalischen Reise nach Italien begab. Dem „Funiculi, Funicula“ des Chores ließ erneut der Tenor Wolfgang Haberneck das „O sole mio“ in italienischer Sprache folgen. Die Sänger beendeten ihren Liedbeitrag mit dem durch Hazy Osterwald bekannt gemachten „Kriminaltango“. Mit dem „Da Capo“ und dem „Highland Cathedral“ rahmte das BOB den MGV Sängerbund Oberbreisig ein, der zunächst unter der Leitung von Jürgen Rieser unter dem Titel „Horch, was swingt von draußen rein?“ Volkslieder im Swingrhythmus erklingen ließ und mit „Ohne Mimi geht die Mimi nie ins Bett“ ihren Liedbeitrag beendete.

Gemeinsam sang man danach als großen Chor das Vinxtbachlied. Robert Hoß verstand es zwischendurch, humorvoll in der heimischen Mundart mit seiner Geschichte von „Noah und die Behörden“ zu unterhalten.

Besonderer Dank der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Bärbel Kalmund galt neben allen Akteuren des Abends der Organistin und Dirigentin der beiden Kirchenchöre sowie des MGV Eintracht Westum Andrea Ernst sowie den fleißigen Helfern aus Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat von St. Stephanus Gönnersdorf. Am Ende des Benefizkonzertes durften die Verantwortlichen mit dem Erfolg des Konzertes zufrieden sein.

Der Pfarrgemeinderat Gönnersdorf weist darauf hin, dass auch weiterhin Spenden zur Sanierung und Restaurierung der Orgel entgegengenommen werden. Spenden können auf das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Ahrweiler: IBAN: DE76577513100000780114, Verwendungszweck: „Orgel Gönnersdorf“, eingezahlt werden. Gerne stellt man auch eine Spendenquittung aus. WER

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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