Konzert in der Mehrzweckhalle in Gelsdorf

Der „Major“ ist noch rockiger geworden

Im Rahmen der „What’s up“-Tour kommt die Klaus Heuser Band am 11. März auch in die Grafschaft

Der „Major“ ist noch rockiger geworden

Immer mit Hut: Klaus „Major“ Heuser kommt nach Gelsdorf. Foto: privat

17.02.2017 - 16:12

Grafschaft. Immer noch verbindet man mit dem Namen Klaus „Major“ Heuser den Gitarristen von „BAP.“ 19 Jahre lang war Heuser für den Sound der Kölner verantwortlich, seit 1999 geht er andere Wege, aktuell mit seiner fünfköpfigen Band. Die ist derzeit auf Tour und kommt am 11. März nach Gelsdorf. Blickt man aufs Plakat, fragt man sich: „Was geht ab? Was ist hier los?“ Angesichts eines überraschend lustigen Covers keine unberechtigte Frage. Nach der erfolgreichen „57 Tour 2014/2015“ mit gleichnamiger Studio-CD, satten 70 Konzerten, dokumentiert auf einem nachfolgenden Live-Doppelalbum, geht man nun einen Schritt weiter und spinnt die spannende Geschichte in der aktuellen Studioproduktion fort, die natürlich im Mittelpunkt der neuen Tour stehen wird. Eine Geschichte, die sich verselbständigt hat, die längst auf eine eingespielte Truppe bauen kann. Den Unterschied macht eben nicht nur die hervorragende Einzelleistung, auf die man selbstredend keineswegs verzichten muss, sondern die verständnisinnige Kooperation. Ein nur langfristig zu erzielender Teamgeist, getragen von Engagement und Routine, genährt vor allem aber von Leidenschaft, die in den nicht selten mehr als dreistündigen Konzerten das Publikum immer wieder zu begeistern weiß.

Was da jetzt wirklich vor sich geht, erfährt man natürlich sofort, wenn man die neue Einspielung der Band in den Player schiebt. In der Tendenz ist die Heuser Band rockiger geworden. Der Achtelpulsschlag wurde hier und da erhöht, das aber ohne böses Knurren. Dafür ist der intendierte Spaßfaktor einfach viel zu groß. „What’s up“ ist ein höchst geschlossen tönendes Werk, das die erfreuliche Entwicklung der Band mit einer Auswahl starker Songs dokumentiert. Das Ensemble spielt gewohnt locker und souverän auf, interagiert harmonisch, und natürlich lässt sich Sänger Thomas Heinen seine goldene Kehle von des Majors inbrünstig gespielter Gitarre und den warmen Vintage Keyboard-Sounds des kongenial agierenden Matthias Krauss salben. Letzterer wird auf der Tour auch verstärkt in die E-Gitarrensaiten greifen und damit den Sound der Major-Band in Sachen Rock-Appeal nochmals beschleunigen.

Tickets für die Klaus „Major“ Heuser Band am Samstag, 11. März, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Gelsdorf sind zum Vorverkaufspreis zuzüglich Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt Ringen, bei Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und unter Tel. (0 26 41) 20 21 18 und (01 75) 5 70 02 62.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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