Rot-Weiß Dünstekoven

Für Nachwuchsarbeit belohnt

Für Nachwuchsarbeit belohnt

Rot-Weiß Dünstekoven erhielt einen Scheck für die Ausbildung von Jens Bauer, hier mit Nationalspielerin Anna Gasper von Bayer 04 Leverkusen und dem früheren FVM-Jugendvorsitzenden Klaus Degenhardt.Foto: privat

18.05.2016 - 12:57

Dünstekoven. Vom kleinen Dorfverein bis in die Bundesliga und die Nationalmannschaft: Diesen Traum hat wohl jeder Fußballer. Doch nur für ganz wenige Jungs und Mädels erfüllt er sich auch. Jens Bauer aus Dünstekoven zählt zu diesen Ausnahmetalenten, die den großen Sprung geschafft haben. Als Stammspieler der U19 des 1. FC Köln spielt der defensive Mittelfeldakteur nun schon das zweite Jahr in Folge in der A-Junioren-Bundesliga West. Im vergangenen Jahr bestritt er auch sein erstes Länderspiel in der U18-Nationalmannschaft beim 2:0-Erfolg über Wales.

Seine ersten fußballerischen Gehversuche unternahm das Talent in seinem Heimatverein Rot-Weiß Dünstekoven (RWD). Dort spielte er unter dem damaligen Trainer Marko Funke von der F-Jugend bis zur D-Jugend, bevor er zur 1. Jugend-Fußball-Schule Köln wechselte und mit einer Zwischenstation in Euskirchen (damals ebenfalls in der Bundesliga) beim 1. FC Köln landete. Dort hat er für die kommende Saison bereits einen Vertrag für die U23 in der Tasche, die in der Regionalliga West (Vierte Liga) aktuell um den Klassenverbleib kämpft. Auch bei den Bundesliga-Profis unter Trainer Peter Stöger hat das noch in Dünstekoven lebende Talent bereits mehrere Trainingseinheiten absolviert.

Die erfolgreiche Ausbildung der jungen Spieler wird vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) regelmäßig belohnt. Der Verband honoriert Amateurvereine, die an der Talententwicklung von Junioren-Nationalspielern über mindestens zwei Jahre beteiligt waren, sobald diese in einem offiziellen Länderspiel eingesetzt wurden. Die Unterstützung für die Ausbildung eines Jugendnationalspielers oder einer -spielerin im Amateurverein ist dabei zweckgebunden zur weiteren Förderung des Juniorenfußballs in den Vereinen einzusetzen. Aufgrund des ersten Länderspieleinsatzes von Jens Bauer bekam Rot-Weiß Dünstekoven daher nun seinen Anteil aus dem DFB-Bonussystem.

Im Rahmen des Verbandsjugendtages in der Sportschule Hennef erhielt Udo Ellmer, Zweiter Vorsitzender von RWD, einen Scheck über 1950 Euro. Rot-Weiß Dünstekoven wird das Geld für die Trainingsausrüstung der Jugendmannschaften einsetzen.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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