Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land unter-wegs

„Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“

08.01.2018 - 12:31

Bad Breisig. Die Messdienerinnen und Messdiener in der Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land halten auch heute noch mit großem Engagement rund um das Dreikönigsfest einen alten Brauch aufrecht: Jeweils am ersten Wochenende des neuen Jahres ziehen sie als Heilige Drei Könige verkleidet von Tür zu Tür, um den Segen Gottes zu bringen und um eine Spende für die Not leidenden Kinder in aller Welt zu bitten. So waren die Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land (St. Marien - Niederbreisig, St. Viktor – Oberbreisig, St. Remaclus – Waldorf, St. Stephanus – Gönnersdorf, St. Johannes der Täufer Brohl und St. Lambertus Niederlützingen) auch am vergangenen Wochenende unterwegs in die Häuser und Wohnungen der Pfarrangehörigen, wie bundesweit etwa eine halbe Million Mädchen und Jungen.

Die bundesweit durchgeführte 60. Sternsingeraktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ Mit ihrem aktuellen Motto machen die

Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – deutlich, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt geachtet und unterstützt werden müssen. Das Dreikönigssingen ist die

weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Beispielland ist in diesem Jahr Indien, das Land mit den meisten arbeitenden Kindern welt¬weit. Offiziellen Statistiken zufolge müssen in dem südasiatischen Land etwa zwölf Millionen Kinder arbeiten. Die große Mehrheit der arbeitenden Kinder lebt auf dem Land. Sie sind überwiegend in der Landwirtschaft, der Herstellung von Teppichen, Zigaretten und an¬deren Produkten beschäftigt.

Mit Nachdruck setzten sich die Projektpartner des Kindermissionswerkes

„Die Sternsinger“ in Indien und in vielen anderen Ländern weltweit dafür ein, dass Kinder nicht ausgebeutet werden, sondern lernen und spielen dürfen.

Die Aktion Dreikönigssingen 2018 bringt den Sternsingern die unterschiedlichen Aspekte des Themas Kinderarbeit näher. Sie verdeutlicht ihnen, wie hilfreich und notwendig ihr Einsatz zugunsten ausgebeuteter Kinder ist und dass er gesellschaftsverändernde Kraft entfalten kann.

Gleichzeitig möchte die Aktion das Bewusstsein der Kinder in Deutschland dafür schärfen, dass auch von hier aus ausbeuterische Kinderarbeit verringert werden kann, etwa in dem deutsche Konsumenten keine von Kinderhand hergestellten Produkte kaufen. Deshalb lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“

Die als „Heilige Drei Könige“ gekleideten Mädchen und Jungen bringen den Segen „Chris¬tus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Sie wünschten Gottes Segen zum neuen Jahr und schrieben nach altem Brauch den Segensspruch an die Tür: 20 * + C + M +B + 18 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus). Dabei rahmt die Jahreszahl 2018 den Segensspruch ein, der Stern steht für den Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und heiliger Geist. Die Segensbitte soll das Haus und seine Bewohner beschützen und Gottes Segen bringen.

WER

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Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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