Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Heizungspumpe: Stromfresser im Keller

Heizungspumpe: Stromfresser im Keller

So sieht eine alte ineffiziente Heizungsumwälzpumpe aus. Für die Beratung muss neben der Nahaufnahme auch ein Foto der Einbausituation mitgebracht werden. Foto: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

19.05.2017 - 15:30

Kreis Neuwied. Im Heizungskeller schlummert oft großes Einsparpotenzial. Die Heizungsumwälzpumpe transportiert das warme Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung, damit es in den Wohnräumen warm wird. Ältere Heizungspumpen sind so ineffizient wie Glühbirnen im Vergleich zu LEDs. Sie leisten zwar mit durchschnittlich 80 Watt ihren Dienst im Dauerbetrieb, allerdings mit hohen Energieverlusten. Die „LEDs“ unter den Heizungspumpen sind Hocheffizienzpumpen. Mit 10 bis 20 Watt benötigen sie nur einen Bruchteil der Energie für die gleiche Arbeit, und dies auch nur, wenn es notwendig ist. Hocheffizienzpumpen sind bei neuen Heizungsanlagen mittlerweile Standard. Bei älteren Anlagen lohnt sich ein Blick in den Heizungskeller. Im Schnitt lässt sich die Pumpenleistung beim Austausch um 80 Prozent reduzieren. Dadurch können jährlich rund 95 Euro Stromkosten gespart werden. Heizungsumwälzpumpen mit mehreren Leistungsstufen sind häufig zu hoch eingestellt. Durch die Einstellung einer niedrigeren Stufe lassen sich im Schnitt rund 45 Euro pro Jahr einsparen. Energie sparen lässt sich auch mit einer Reduzierung der Pumpenlaufzeit. In einigen Haushalten läuft die Heizungspumpe auch im Sommerhalbjahr durch, ohne dass dies notwendig wäre. Ob sich der Austausch der Heizungspumpe lohnt und zu allen anderen Fragen des Energiesparens berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung. Wichtig ist, dass zum Beratungstermin Fotos der Heizungspumpe mitgebracht werden. Wer nicht nur seine Pumpe, sondern gleich die ganze Heizungsanlage erneuern will, dem helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale mit einem umfangreichen Angebots-Check. Dabei prüfen sie vorliegende Angebote auf Vollständigkeit und Genauigkeit.


Sprechstunden im Kreis Neuwied


Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden wie folgt statt: In Asbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am 7. Juni von 13:45 bis 16:45 Uhr. In Bad Hönningen im Rathaus am 7. Juni von 8:15 bis 12 Uhr. In Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 22. Juni von 15 bis 18 Uhr. In Neuwied in der Kreisverwaltung am 14. Juni von 14 bis 17:45 Uhr. In Puderbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am 8. Juni von 15 bis 18 Uhr. In Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 20. Juli von 15 bis 18 Uhr. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter Tel.: (08 00) 60 75 60 0 (kostenlos). Montags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Noch einmal spannende Exkursionen für die Vorschüler der Kita St. Vincentius Wershofen

Wackelzahn-Kinder auf Tour

Wershofen. Endlich war es soweit: Nach vielen geheimnisvollen Vorbereitungen der Wackelzahn-Kinder ging es zur Burg Blankenheim. Dort angekommen mussten die Betten bezogen werden. Dann wanderte man gemeinsam zum Sportplatz und weiter in den Wald, wo die Kinder tolle Häuser aus Naturmaterialien bauten. mehr...

EvangelischeKirchengemeinde

„Eindrücke aus Japan“

Meckenheim. Am Mittwoch, 2. August um 16 Uhr wird Viktor Toyka seine Eindrücke von einer Reise nach Nippon, dem Land der aufgehenden Sonne, in Form eines Bildervortrages in der Friedenskirche wiedergeben. Pressemitteilung mehr...

Eifelverein Ortsgruppe Adenau

Sommerfest

Adenau. Der Eifelverein Ortsgruppe Adenau e.V. lädt die Adenauer Bürger, alle Wanderer und Freunde, die sich dem Eifelverein Adenau verbunden fühlen, zum Sommerfest am Sonntag, 6. August ab 10 Uhr in Adenau an der Komturei ein. Wie es sich für einen zünftigen Wanderverein gehört, soll zunächst auf zwei Wanderstrecken von acht und zwölf Kilometern die schöne Umgebung um Adenau erwandert und genossen werden. mehr...

Weitere Artikel

Frühe Hilfen in Rhens

Mutter- Kind-Treffen

Rhens. Die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel bietet ab dem 7. August immer montags von 9.30 bis 11 Uhr ein Mutter-Kind-Treffen in der Grundschule Rhens in Raum D3 an. mehr...

Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden

Platz fünf im Achter bei der WM U23

Plovdiv. Platz fünf im Achter belegte Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden bei den Ruder-Weltmeisterschaften U23 im bulgarischen Plovdiv. Als verlängerter Arm im Boot von Bundestrainer Peter Thiede war Wiesen mit dem deutschen Auswahlachter seit Mai des Jahres zusammen. Quervergleiche mit Achterergebnissen vom diesjährigen Weltcup in Luzern zeigten, dass der niederländische Achter Favorit sein würde und auch die rumänische Mannschaft als stark eingeschätzt werden kann. mehr...

-Anzeige1. Mittelrhein-Unternehmerforum am 12. August 2017 in der Rhein-Mosel-Halle

„Damit die Zukunft eine Zukunft hat“

Koblenz. Willkommen zum 1. Mittelrhein-Unternehmerforum heißt es am 12. August 2017 von 9 bis 18 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz. Veranstalter Raphael Stenzhorn hofft, den Teilnehmern einige wertvolle Werkzeuge an die Hand geben zu können, die sie geschäftlich weiterbringen. So sollen Unternehmern, Führungskräften und Personalmanagern Wege aufgezeigt werden, Begeisterung für Job, Firma und Produkte zu entwickeln und sie vorzuleben, um Kunden und Mitarbeiter mit ihr zu infizieren. mehr...

Weitere Artikel

Rheinbacher Georgsring stellt sich vor

Mehr als nur die „Neuen Pfade“

Rheinbach. „Wir brauchen keine Rettungsszenarien“, zeigt Georgsrings-Vorsitzender Martin Fröhlich sein Unverständnis darüber, dass der bevorstehende Auszug des „Sozialzentrums“ aus der Majolikafabrik von Parteien für politische Zwecke ausgeschlachtet werde. Das sei gar nicht nötig, weil der Verein zusammen mit der Stadtverwaltung und dem neuen Investor schon seit längerem eine mehr als zufriedenstellende Lösung gefunden habe. mehr...

Sechs gemeinnützige Institutionen aus der Region freuen sich über mehr als 5.000 Euro

Lions Club Bonn-Rhenobacum zeigt sich spendenfreudig

Rheinbach. „Wir dienen“, so lautet das Motto des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum. Einmal mehr ließen die Lions den Worten jetzt Taten folgen und überreichten Spenden im Gesamtwert von über 5.000 Euro an sechs gemeinnützige Organisationen aus der Region. mehr...

ADFC Ortsgruppe Meckenheim

Feierabendtour

Meckenheim. Der ADFC startet seine nächste Feierabendtour am 1. August um 18 Uhr. Es wird gemütlich (etwa 15 km/h) rund um Meckenheim gefahren. Während oder nach der Tour wird nach Absprache eingekehrt. Der Streckenverlauf richtet sich nach der Wetterlage und dem Zustand der Wege. Treffpunkt: Hallenfreizeitbad Meckenheim. Streckenlänge etwa 25 Kilometer. Gäste bezahlen eine Gebühr. Info unter Tel.... mehr...

 
gesucht & gefunden
Kommentare
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet