„Rathaussturm“ der Möhne in der Remagener Kulturwerkstatt

Mit Schirm, Charme und Spitzebötzje starten die Möhne in den Weiberdonnerstag

Georgi überreichte symbolisch die Macht in Form eines Niff-Naffs

09.02.2018 - 11:56

Remagen. Beste Stimmung und ein volles Haus kennzeichneten am Weiberdonnerstagmorgen den sogenannten „Rathaussturm“ der Möhne in der Remagener Kulturwerkstatt. Kurzerhand hatten die Möhne um Obermöhn Tina Möcking und Vize-Obermöhn Ulla Fuchs den Stadtchef Bürgermeister Herbert Georgi im Rathaus überrascht und zogen mit ihm und dem leitenden Remagener Pastor Frank Klupsch, der sich wie gewohnt toll verkleidet hatte, zur Musik des Musikkorps der Remagener Stadtsoldaten in die prächtig geschmückte Kulturwerkstatt ein. Dort warteten bereits nicht nur sämtliche Möhnegruppierungen mit Vorstand, Nachtjacken, Stippeföttche, Top 7, Gruppe Marlene, Höppemötzje, Engelchen und Sternchen, sondern auch die weiteren Aktiven mit Prinzengarde um Paul Alfter, Stadtsoldaten mit Kommandant Marcel Möcking und Vorsitzendem Michael Tillmann, die KG Narrenzunft um Vorsitzenden Martin Dinkelbach und Elferrat sowie einige Senatoren der KG Narrenzunft.

Obermöhn Tina Möcking dankte für den überwältigenden Empfang. Einen ganz großen Dank gab es für Bürgermeister Georgi, der die Möhnen immer herzlich empfangen habe. Gern gesehener Gast sei ebenso Ortsvorsteher Walter Köbbing und natürlich Pastor Frank Klupsch. Ein Aufruf der Obermöhn ging dann an alle Möhne und alle Narren, die Narrenmesse am Sonntag zu besuchen. „Wenn einer von euch fehlt, dann ist der schuld, wenn ich auf dem Prunkwagen am Sonntag beim Umzug nass werde“, so Tina Möcking. Für Köbbing und Klupsch gab es erneut das hochprozentige „Möhnewasser“. Bürgermeister Herbert Georgi wurde mit vielen Dingen beschenkt, die ihm den hoffentlichen „Ruhestand“ verschönern mögen: Etwas für die Wärme, etwas für die Nerven und natürlich gute Tropfen für schöne Stunden im Ruhestand. „Heute bin ich offiziell ein letztes Mal hier und wenn ich so rund schaue, sehe ich hier ein Festival der verpassten Chancen. Aber vielleicht bin ich einfach viel zu brav“, ulkte der Stadtchef und dankte herzlich. „Ihr seid eine tolle bunte Truppe mit vielen Gruppierungen und guten Kontakten untereinander. Ich wünsche euch viel Freude am heutigen Weiberdonnerstag“, betonte Georgi. Und dann meldete sich doch noch Pastor Frank Klupsch zu Wort. Als erster Remagener Hofsänger sang er in Anlehnung an die bevorstehende Bürgermeisterwahl und den Abschied von Bürgermeister Herbert Georgi: „In Remagen am schönen Rhein möchte ich so gern Bürgermeister sein“.

Herzlich lud Klupsch natürlich zur Narrenmesse und zum anschließenden Umtrunk am „Nikolausbüdchen“ ein, wo es Wein und Bier zur Einstimmung auf den großen Narrenumzug gebe. Herzlich begrüßt wurde natürlich auch Kinderprinzessin Sophie, die gemeinsam mit den Möhne die Macht am Weiberdonnerstag in Form des Niff-Naffs übernahm. Nicht fehlen durfte natürlich das Fähndelschwenken von Möhn Linda Jäger und der Stippeföttchetanz des Vorstandes. Die Wiederholung mit Bürgermeister, Pastor und Ortsvorsteher war ebenso klar. Zum Abschluss lösten die Kommandanten Marci Möcking und Dr. Paul Alfter ihr Versprechen ein und tanzten zu zweit den Stippeföttchetanz vor der großen Narrenschar. Mit einem Umzug ging es dann durch die Stadt. Hie und da kehrten die Möhne kurz ein, bevor am Nachmittag ihre fantastische Möhnesitzung im Foyer der Rheinhalle gefeiert wurde.

AB

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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