Hochwasser und Sturm: THW-Kräfte unermüdlich im Einsatz

28.12.2023 - 09:27

Bonn. Mehr als 4.200 THW-Helferinnen und Helfer aus 173 Ortsverbänden arbeiten seit dem 21. Dezember ununterbrochen daran, die Schäden des Sturmtiefs Zoltan zu minimieren und den Menschen vor Ort zu helfen. Insbesondere Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hessen, Bayern und Hamburg waren von schweren Überschwemmungen und den Auswirkungen von Sturm Zoltan betroffen. „Das einzigartige Engagement unserer THW-Einsatzkräfte über die Feiertage verdient höchsten Respekt. Sie haben nicht nur materielle Schäden bekämpft, sondern auch das Gefühl von Gemeinschaft und Hoffnung gestärkt“, bedankt sich THW-Präsidentin Sabine Lackner.

THW-Kräfte waren über die Feiertage dauerhaft im Einsatz gegen die Fluten und Verwüstungen von Sturmtief Zoltan. Insgesamt waren mehr als 4.200 THW-Kräfte aus 173 Ortsverbänden teilweise auch nachts gefordert. Heute besuchte THW-Präsidentin Sabine Lackner Einsatzstellen in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachen, um sich vor Ort bei den THW-Helferinnen und -Helfern zu bedanken: „Es ist unglaublich, was von Ehrenamtlichen geleistet wird, ganz besonders in diesen Tagen, an denen eigentlich alle bei ihren Familien sein sollten.“


Gemeinsamer Einsatz gegen die Wassermassen


In Hamburg war das THW seit vor und während der Feiertage gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. „Der gemeinsame Einsatz zeigt die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte“, lobt THW-Präsidentin Sabine Lackner.


Zahlreiche Einsatzaufgaben in Nordrhein-Westfalen


Im Schwerpunktgebiet Nordrhein-Westfalen waren mehr als 1.940 THW-Helferinnen und -Helfer aus 71 Ortsverbänden aktiv. Sie sicherten Deiche, beseitigten Orkanschäden und verbauten unermüdlich Sandsäcke. Außerdem übernahmen sie Transporte und leisteten technische Beratung. Insbesondere in Köln, im Weserbergland, an der Ems und im Ruhrgebiet waren die THW-Kräfte vor und während der Feiertage intensiv eingebunden. Derzeit sind noch über 340 THW-Kräfte im Einsatz.


Bremen-Niedersachsen: Gezielte Maßnahmen gegen drohende Überflutungen


Nach intensivem Dauerregen sorgten in Bremen und Niedersachsen bisher rund 1.700 THW-Kräfte aus 60 Ortsverbänden dafür, dass Deiche und Dämme gesichert wurden. Auch pumpten sie Wasser ab, stellten die Elektroversorgung an Einsatzstellen sicher und übernahmen Transportfahrten. Aufgrund der hohen Belastung unterstützten auch THW-Kräfte aus anderen Landesteilen in Niedersachsen. Während sich die Lage in Nordrhein-Westfalen etwas entspannt hat, ist Niedersachsen weiterhin besonders betroffen. Das THW ist nach wie vor im Dauereinsatz, um den Folgen von Zoltan entgegenzuwirken und das Hochwasser zu bekämpfen. Weitere Einsätze in den nächsten Tagen sind nicht auszuschließen.


In weiteren Bundesländern aktiv


Der Landesverband Bayern war mit rund 230 THW-Kräften und der Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland mit mehr als 290 Einsatzkräfte im Einsatz, um Menschen in Notlagen zu unterstützen. Sie übernahmen zahlreiche Aufgaben, wie den Verbau von Sandsäcken und das Pumpen von Wasser. Auch in Sachsen, Thüringen und Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt waren THW-Kräfte durch die Folgen des Sturmtiefs gefordert.

Pressemitteilung Technisches Hilfswerk

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Nach Sylt-Eklat: Fall von Rassismus auch in der Region

Grafschaft: Ausländerfeindliche Parolen zu Pop-Song auf Junggesellenfest

Grafschaft. In der Nacht vom Mittwoch, 29. auf Donnerstag, 30. Mai ereignete sich gegen 00:30 Uhr im Bereich der Grafschaft ein ausländerfeindlicher Vorfall am Ende eines Junggesellenfestes. Einige Gäste änderten den Text des Liedes „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino und skandierten dabei fremdenfeindliche Parolen. Der Vorfall wurde angezeigt, und das Fachkommissariat für Staatsschutzangelegenheiten der Kriminalpolizei Koblenz ermittelt nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung. mehr...

B267 für Entschärfung kurzzeitig gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler: 250-Kilo-Weltkriegsbombe in Weinberg entdeckt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Durch Arbeiter an der Bahnstrecke in Marienthal wurde am gestrigen Tage eine ca. 250kg schwere Weltkriegsbombe gefunden. Beide Zünder waren noch intakt. Der Kampfmittelräumdienst wurde verständigt und die Bombe wurde noch am selbigen Tag an Ort und Stelle entschärft. Glücklicherweise befand sich der Fundort überwiegend im Bereich der Weinberge, sodass nur zwei Cafes und wenige Wohnhäuser geräumt werden mussten. mehr...

Regional+
 

Drei Schwerverletzte und ein Toter nach Verkehrsunfall auf L267

Raubach: 28-Jähriger stirbt nach Frontalcrash

Raubach. Am Donnerstagabend, 30. Mai, gegen 23.35 Uhr ereignete sich auf der L267 zwischen Raubach und Dierdorf-Wienau ein schwerer Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache stießen zwei Autos frontal zusammen. In einem der Fahrzeuge, einem VW Arteon, befanden sich vier Personen. Die 28-jährige Fahrerin und ein 6-jähriges Kind wurden schwer verletzt. Die 25-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen, während ein weiteres Kind im Alter von 8 Jahren schwerst verletzt wurde. mehr...

Fast drei Jahre nach der Flut: Steigenberger Hotel Bad Neuenahr steht kurz vor der Wiedereröffnung

Ein besonderes Hotel ist wieder da

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fast drei Jahre nach den verheerenden Flutereignissen wird ab dem 1. Juni mit dem Steigenberger Hotel Bad Neuenahr nach umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten ein Leuchtturm in Sachen Hotellerie- und Gastronomie wieder am Start sein – mit vielen neuen Wegen und frischen Ideen, aber auch mit Blick auf die lange Geschichte des Hauses. Begleitet von großem Medieninteresse... mehr...

Anzeige
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte
Sinzig: Erneuter Diebstahl am Christinensteg

Sinzig: Erneuter Diebstahl am Christinensteg

Sinzig. Bereits im Januar 2023 war am Treppenaufgang der temporären Brücke am Christinensteg auf der südlichen Uferseite der Handlauf aus Edelstahl gestohlen worden. Vor kurzem schlugen erneut Diebe zu, dieses Mal an beiden Uferseiten. mehr...

Stadtbild Deutschland Regionalverband Unteres Mittelrheintal

Burg Steineck als Kinderburg nutzen

Rheinbreitbach. Aufmerksam verfolgt der Regionalverband Unteres Mittelrheintal von Stadtbild Deutschland e.V. die Entwicklung rund um die ehemalige Burg Steineck, auch genannt Elisenhof, in Rheinbreitbach. mehr...

23 Kandidaten für den Stadtrat

Ich tu’s – Die Bürgerinitiative e.V.

23 Kandidaten für den Stadtrat

Neuwied. Ich tu’s – Die Bürgerinitiative e.V. wird mit 23 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Stadtrates am 9. Juni antreten. „Ich tu’s“ ist eine offene, parteiunabhängige Bürgerliste und bereits seit zehn Jahren im Stadtrat Neuwied vertreten. mehr...

SPD Neuwied

Fahrservice am Wahltag

Neuwied. Die Neuwieder SPD bietet am Wahltag der Kommunal- und Europawahlen, Sonntag, 9. Juni, wieder einen Fahrservice für Menschen an, die sonst Schwierigkeiten haben, in ihr Wahllokal zu gelangen und nicht an der Briefwahl teilnehmen. mehr...

Ehrung zur Meisterschaft
der Leistungsklasse

C1-Jugend der JSG Stadtdörfer Hausen vom Fußballverband Rheinland geehrt

Ehrung zur Meisterschaft der Leistungsklasse

Hausen. Die C1-Jugend der JSG Stadtdörfer Hausen wurde am 15. Mai vom Fußballverband Rheinland für die Meisterschaft in der Leistungsklasse C-Jugend Rhein-Ahr 23/24 vom Staffelleiter und Jugendleiter Ronny Jäckel geehrt. mehr...

Lahneck-Live,
ein voller Erfolg

BBV Lahnstein

Lahneck-Live, ein voller Erfolg

Lahnstein. Pünktlich zum Familientag gab es die Regenpause, schon am morgendlichen Aufbau Sonne. Das war das Motto des ganzen Tages, überall nur strahlende Gesichter. Zum ersten Mal dabei, das Glücksrad, zur Verfügung gestellt von EMS-Athletics und Robin Kwitt. mehr...

LESETIPPS
GelesenNeueste
Kommentare
Alexander :
Eichen bitte fällen als dauerhafte Lösung. Klima-Bäume neu pflanzen, z.B. Ess-Kastanie. Vielleicht noch Neugestaltung der Fläche mit einem XL-Schachfeld... Der EPS gefährdet jedes Jahr die Gesundheit von Kindern und Sportlern, es kann keine Lösung sein, immer wieder die Sportstätten zu sperren....
Amir Samed:
Dazu ein Kommentar aus fachkundigem Bereich, hier John Causer (Physik-Nobelpreisgewinner 2022): „Ich kann mit großer Zuversicht behaupten, dass es KEINEN Klimanotstand gibt. So sehr es viele Menschen auch verärgern mag, meine Botschaft ist, dass der Planet NICHT in Gefahr ist ... atmosphärisches CO²...

2,7 Mio. Euro für den Klimaschutz

Birgit Frau Braun:
Oder aber man nimmt den gesamten Betrag und pflanzt damit Bäume, Sträucher, sät Blumenwiesen aus und begrünt einfach intensiver die Innenstädte, damit sich dort bei hohen Temperaturen das innerstädtische Klima verbessert. Ich glaube nicht, dass LED Lämpchen oder neue Fassaden irgendeinen Einfluss auf...
Haftnotiz+
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service