Regionale Abstimmung im Entwurf des Koalitionsvertrages

Die Bonn-Berlin-Frage

09.02.2018 - 10:51

Kreis Ahrweiler. Wenn der Koalitionsvertrag auch in Sachen Bonn so Realität wird, wie er im Entwurf vorliegt, wäre dies Anlass zu großer Zufriedenheit in der Region. Das ist die vorläufige Einschätzung von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan und den Landräten Sebastian Schuster, Rhein-Sieg-Kreis, sowie Jürgen Pföhler, Kreis Ahrweiler: „Wir danken allen, die daran mitgewirkt haben, Bonns Rolle als zweites politisches Zentrum der Bundesrepublik festzuschreiben sowie den UNO-Standort Bonn zu stärken.“ Es zeige sich, wie richtig und wichtig es war, in einer überregionalen und überparteilichen Arbeitsgruppe ein Positionspapier zu erarbeiten, das als Basis für die Formulierungsvorschläge im Koalitionsvertrag dienen konnte. Die Arbeitsgruppe, zu der der Bonner Oberbürgermeister eingeladen hatte, war gemeinsam von Ashok Sridharan, Sebastian Schuster und Jürgen Pföhler geleitet worden. In dem Papier war noch einmal unterstrichen worden, dass sich die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler auf der Basis des Berlin/Bonn-Gesetzes zum politischen, administrativen und wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Deutschland entwickelt habe. Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Bund mit der Region sowie den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine vertragliche Zusatzvereinbarung schließen, um Planungssicherheit herzustellen. Dabei werden besonders die Bundesministerien mit erstem Dienstsitz in Bonn als Grundlage für die Fortentwicklung der bereits vorhandenen thematischen Kompetenzfelder angesehen. Der deutsche UN-Standort in Bonn, an dem derzeit 20 Organisationen der Vereinten Nationen ihren Sitz haben, soll weiter ausgebaut werden. Dazu gehöre die weitere Ansiedlung von Institutionen der UNO, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in Bonn.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Uwe Klasen:
Den Landschaftsverbrauch durch Windkraftanlagen zeigt diese Webseite: https://tinyurl.com/yaf5dxnl --- Und wer sich ein Bild machen möchte wieviel diese Anlagen zur Stromerzeugung beitragen, besuche bitte folgende Webseite: https://tinyurl.com/j8xwt9a
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