Kinderprinzenpaare übernehmen Regiment im Parlament

Erstes Kinderprinzentreffen im rheinland-pfälzischen Landtag

Erstes Kinderprinzentreffen im rheinland-pfälzischen Landtag

Mit lautem „Helau“ übernahmen Kinderprinzenpaare am gestrigen Donnerstag das Regiment im rheinland-pfälzischen Parlament. Landtagspräsident Hendrik Hering (vorne rechts) und der Präsident des Verbandes „Rheinische Karnevals-Korporationen e.V.“, Hans Mayer, begrüßten die bunte Narrenschar. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz/Torsten Silz

02.02.2018 - 11:00

Mainz. Zum ersten Mal in der Geschichte haben an diesem Donnerstag Kinderprinzenpaare das Regiment im rheinland-pfälzischen Parlament übernommen. Wenige Tage vor dem eigentlichen Höhepunkt der diesjährigen Fastnachtskampagne strömten rund 20 Kinderprinzenpaare aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und dem Rheinland mit ihrem Gefolge in die Lobby des Landtags in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums. In Zusammenarbeit mit dem Verband „Rheinische Karnevals-Korporationen e.V.“ (RKK) und dessen Präsidenten Hans Mayer an der Spitze, feierten die jungen Narren gemeinsam mit den Landespolitikern eine bunte Narrenschau an jenem Ort, an dem normalerweise leidenschaftlich um politische Lösungen gerungen wird. Einen Einblick hinter die Kulissen des Landtags erhielten die jungen Narren im Rahmen einer kleinen Führung durch den Plenarsaal.

Landtagspräsident Hendrik Hering wies in seinem Grußwort auf die engen Verbindungen zwischen Politik und Fastnacht hin, die sich allein schon in den Büttenreden und an den Wagen der Fastnachtsumzüge bemerkbar machten. Die närrischen Reden seien dabei immer auch eine Möglichkeit für die Bürger, auf besonders humorvolle und zugespitzte Art ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Und der Präsident fand noch weitere Parallelen: „Sowohl in der Brauchtumspflege als auch in der Politik sind wir auf das Engagement junger Menschen angewiesen. Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Präsidenten von morgen“. Die junge Generation sei die Zukunft und solle deshalb an deren Gestaltung maßgeblich beteiligt werden.

Nach unterhaltsamen Ansprachen des RKK-Präsidenten und des Hofmarschalls des Kinderprinzenpaares der Rheinfreunde Neuendorf, Sebastian Than, verlieh der Landtagspräsident den neu geschaffenen Orden zum Kinderprinzentreffen und überließ den Närrinnen und Narrhalesen für einen Nachmittag das Regiment im Parlament.

Pressemitteilung Landtag Rheinland-Pfalz

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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