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MdB Tabea Rößner und VG-Bürgermeisterkandidat Martin Schmitt besuchten Initiative

Freifunk überbrückt Breitbandlücken

Schnelles Internet in Virneburg, 28 Hotspots errichtet

Freifunk überbrückt
Breitbandlücken

Ortsbürgermeister Pung gab zunächst einen Lagebericht zum Hochwasserereignis, bevor das schnelle Internet zum Thema wurde. Foto: Bündnis 90/Die Grünen, OV Mayen-Vordereifel

06.06.2016 - 10:44

Virneburg. MdB Tabea Rößner, Sprecherin für Digitale Infrastruktur, und VG-Bürgermeisterkandidat Martin Schmitt besuchten Initiative in Virneburg: Zu Beginn der Veranstaltung stand nicht das schnelle Internet im Vordergrund, sondern ein von Ortsbürgermeister Pung gegebener Lagebericht nach dem Hochwasserereignis von Donnerstagabend. Eine ganze Straße stand völlig unter Wasser, viele Keller müssten noch ausgepumpt werden. Die Aufräumarbeiten seien am Freitag mit großer Hilfe, nicht zuletzt von einigen Flüchtlingen im Ort, schnell vorangekommen. Der sintflutartige Regen und das schnelle Anschwellen der kleinen Bäche in der ganzen Vordereifelregion zeigen deutlich, dass Extremwetterereignisse verheerende Schäden anrichten können. Aufgrund des Klimawandels werden, so sagen viele Meteorologen voraus, sich diese zukünftig häufen. Daher sind Klimaschutz und Flutprävention nicht nur für die Alpenregion wichtig, sondern auch für unsere Verbandsgemeinde Vordereifel.

350 Einwohner zählt die Gemeinde und hat 30 Flüchtlinge aufgenommen. Auch das Bedürfnis der Flüchtlinge, mit ihren Freunden und Verwandten fernab in Syrien oder Afghanistan zu kommunizieren, war Anlass für Christoph Theuering, gemeinsam mit Ortsbürgermeister Pung freie WLAN-Hotspots in Virneburg einzurichten.

Mit 16 Mbit/s Internetgeschwindigkeit ist Virneburg für die Bedürfnisse im Ort zurzeit ausreichend ausgestattet. Im Laufe der letzten Zeit wurden 28 Hotspots errichtet, sodass es eine nahezu flächendeckende Versorgung an schnellen Internetverbindungen im Ort gibt. Die meisten Spenderboxen zur Errichtung dieser Hotspots wurden von Privatpersonen finanziert, die Kosten liegen bei 20 Euro.

Neben der verbesserten Internetversorgung für alle im Dorf profitieren auch Touristen von diesem Angebot. Auch der Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis zeigte lebhaftes Interesse, da Internet im öffentlichem Raum zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für die Verbandsgemeinde Vordereifel ist laut Schmitt ein zweistufiger Plan anzustreben, erst eine leistungsfähige Verbindung in den Orten herzustellen und danach eine flächendeckende Versorgung über Hotspots bereitzustellen. Zumal sich die Kosten hierfür im Rahmen halten und vor allem Jugendliche davon profitieren. Rößner lobte die Initiative und stellte fest, dass nur mit ehrenamtlichem Engagement dies zu bewerkstelligen sei: „Letztlich ist eine schnelle Internetanbindung ein Standortfaktor und kann der demografischen Entwicklung gerade in ländlichen Regionen etwas entgegenwirken. Langfristig werden wir aber nicht umhin kommen, größere Bandbreiten anzubieten, denn die Datenmengen werden immer größer. Da sind gerade von Bundes- und Landesseite noch große Anstrengungen zu machen.“ Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Mayen-Vordereifel

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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