Spitze des Landkreises MYK stellten Arbeit der kreiseigenen Stiftung Natur und Umwelt vor

Landrat und Umweltministerin besuchen Wacholderheiden in Langscheid

Landrat und Umweltministerin besuchen
Wacholderheiden in Langscheid

Landrat Dr. Alexander Saftig (4.v.r) besuchte gemeinsam mit der Klimaschutzministerin Katrin Eder (5.v.l.), dem SGD-Präsidenten Wolfgang Treis (5.v.r.) und dem Vorsitzenden der Stiftung sowie Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong (4.v.l.) die Wacholderheiden in Langscheid. Foto: Kreisverwaltung MYK/W.Schäfer

19.04.2024 - 10:23

Langscheid. Die Wacholderheiden in Langscheid gehören zu den bedeutendsten Biotopen in Mayen-Koblenz und beherbergen eine ganz besondere Flora und Fauna. Um die einzigartige Naturlandschaft zu bewahren, wurde einer Verbuschung und Vergrasung zunächst durch das EU-LIFE-Projekt „Schutz und Pflege von Wacholderheiden der Osteifel“ entgegengewirkt. Nach Auslauf des Projektes hat die kreiseigene Stiftung für Natur und Umwelt in Zusammenarbeit mit der Biotopbetreuung die Bearbeitung der Flächen übernommen. Gemeinsam mit Umweltministerin Katrin Eder, dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Wolfgang Treis, dem Vorsitzenden der Stiftung und Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong sowie weiteren kommunalen Vertretern und Projektbeteiligten machte sich Landrat Dr. Alexander Saftig vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation.

„Der Erhalt der Heide ist mit viel Arbeit verbunden. Ohne kontinuierliche Freistellungsmaßnahmen würden die Wacholderpflanzen durch andere Arten verdrängt“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig. Dies bestätigt auch der Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet und für die Gruppe ein kompetenter Ansprechpartner war. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten wie der Baumpieper oder der Neuntöter durch die Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind in der Wacholderheide wieder zu finden.

Durch die fachliche Führung von Jörg Hilgers konnten sich die Teilnehmenden selbst von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 200 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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23.04.2024 10:15 Uhr
Michael Kock

Man vergisst schnell, dass die Wacholderheiden in der Osteifel vor allem menschengemacht sind. Durch das Plaggen und Schiffeln wurde der karge Boden erst nutzbar gemacht. Vor der Besiedlung war die Wachholderheide ein dichtes Waldgebiet. Heute sind die seltenen Tierarbeiten der Wachholderheide von der "Plackerei" der Menschen abhängig. Verrückt, da es doch in den überwiegenden Teilen (Moore, Waldflächen) eher darum geht, die Natur in Ruhe zu lassen, um möglichst viel Kohlendioxid zu binden.



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