- Anzeige - Blaulichtnacht Koblenz

Retter feiern sich erneut selbst

Die Party steigt am Samstag, 18. November im Werk56 in Koblenz

10.11.2017 - 18:11

Koblenz. Ihnen gilt im täglichen Leben eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Und das, obwohl sie eigentlich gar nicht im Mittelpunkt stehen: Die vielen Rettungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst aber auch Helfern von THW, DLRG oder den vielen Pflegern arbeiten dort, wo die Not am Größten ist. Und das nicht nur beruflich. Vor allem im Ehrenamt ist diese wichtige Säule der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.

Bereits zum dritten Mal setzt das Werk56 in Koblenz diesen Personenkreis an einem Abend in das Rampenlicht. Bei der Blaulichtnacht dürfen sie alle gemeinsam feiern. Nach einer tollen Premiere 2015, schreiben die Veranstalter nach 2016 in diesem Jahr am 18. November 2017 die Erfolgsgeschichte weiter. Nach dem musikalischen Highlight „Tooltime“, einer klasse Zugabe mit „Saint“ konnte das Werk56 für die dritte Auflage die Coverrockformation „Sidewalk“ engagieren.

Miro Höfer und Torsten Schnack freuen sich bereits sehr auf den Abend: „Wir sind selbst Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Das Engagement, vor allem im Ehrenamt, würdigen wir gerne erneut mit diesem Abend.“ Über 500 Retter strömten pro Veranstaltung in den letzten beiden Jahren in die Friedrich-Mohr-Straße.

Was erwartet die Gäste? Neben einem guten Warm-up mit den Hits von heute heizt in diesem Jahr die Coverrockformation „Sidewalk“, eine der ganz Großen ihrer Art in Rheinland-Pfalz, den Gästen ein. Die bekannte Band hat sich seit Jahren einen Namen in der Region ersungen. „Uns geht es nicht nur um die Fetenstimmung. Wichtig ist auch der soziale Aspekt. Die Leute kennen sich von Einsätzen und Übungen und können nun gemeinsam einmal feiern oder sich auch zu Gesprächen in den zweiten Barbereich in den Keller zurückziehen. Das ist ein weiteres Ziel unserer Veranstaltung“, meint Mitorganisator Torsten Schnack.

Die Eventhalle Werk56 bietet dazu eine tolle Atmosphäre: fabrikähnlich im Innenbereich wirkt die LED-Lichttechnik besonders förderlich für eine großartige Stimmung. „Auch für das leibliche Wohl sorgen wir. Ebenso wie die Zusage für eine Promotionaktion eines bekannten Szenegetränkherstellers. Es wird abwechslungsreich“, meint Miro Höfer. Für Sponsoring und Marketing verantwortlich ist Eric Brüning. Er berichtet von einer tollen Unterstützung: „Viele kleine Firmen aber auch einige Leuchttürme aus der Region unterstützen uns auch in diesem Jahr gerne. Das freut uns und zeigt natürlich die Akzeptanz der lokalen Wirtschaft für die Retter aus Koblenz und weit darüber hinaus.“, meint Brüning.


Interesse bekommen?


Die Blaulichtnacht findet am Samstag, 18. November im Werk56, Friedrich-Mohr-Straße 1c in Koblenz statt. Einlass ab 20 Uhr. Eintritt 7 Euro (inklusive Willkommensgetränk und Stoffbändchen). Mehr Infos auf Facebook und Instagram.

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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