29. Brohltalgardetreffen in der Bausenberghalle - Stadtsoldaten der KG Zesse Jecke waren Ausrichter

Karnevalistische Höhepunkte

07.11.2017 - 10:43

Niederzissen. Nunmehr bereits zum 29. Mal das jährliche Treffen der „Brohltalgarden“ statt. Gastgeber waren in diesem Jahr die Stadtsoldaten der Karnevalsgesellschaft „Zesse Jecke“. Es wurde ein bunter, unterhaltsamer Abend, durch den Moderator Andy Schmitt stets mit den passenden Worten führte. Neben den Gastgebern waren elf Garden aus der Region angereist, die einen geselligen, bunten Abend miteinander verbrachten: die Tanzgarde der KG „Jeckige Globistere“ Waldorf, die Stadtsoldaten des Niederdürenbacher Karnevalsvereins (NDKV), die Blau-Roten Funken der KG Bad Breisig, die Stadtsoldaten der KG Blau-Weiß Niederlützingen, die Funken und Stadtsoldaten der Großen Kempenicher Karnevalsgesellschaft (GKKG), die Prinzengarde des Karnevalsclubs „Owezesse Jecke“ (KCO), die Prinzengarde des Karnevalsvereins Wassenach, die Prinzengarde der KG „Wohlgemut“ Wehr, die Stadtsoldaten Gönnersdorf, die Garde der KG „Jeläse Jecke“ und das Garde-Korps Blau-Schwarz Burg-brohl.


Imposanter Einmarsch


Gleich zu Beginn des Abends wurde jedem Teilnehmer bewusst, dass die „fünfte Jahreszeit“ kurz vor der Tür steht. Denn unter den Klängen des Fanfarenzugs „Brohltalklänge“ zog das gesamte närrische Auditorium der KG „Zesse Jecke“ in die Bausenberghalle ein. Alle Abteilungen der Zesse Jecke waren vertreten und boten bereits beim Einmarsch ein imposantes Bild. Da dürfte es wohl auch bei Prinz Detlef I. und Prinzessin Andrea I. ein paar „Wehmutstränchen“ bei einem ihrer letzten Auftritte in Amt und Würden gegeben ha-ben. Es folgten Grußworte und Blumen für die Prinzessin. Grußworte richteten auch Bürgermeister Johannes Bell, Ortsbeigeordneter Ralf Doll sowie der Vizepräsident des RKK, Willi Fuhrmann, der in Begleitung des diesjährigen RKK-Ma¬riechen Anna-Maria Weiler, ihres Zeichens Solomariechen der Möhnen aus Niederzissen, gekommen war.

Im Vordergrund des Treffens stand natürlich die Pflege der gegenseitigen Freundschaften und das Knüpfen neuer Freundschaften innerhalb der Vereine, bei dem natürlich auch der Spaß nicht fehlen durften. Dafür sorgte ein buntes Programm aus Tänzen sowie verschiedenen Spielen und Musik. In lockerer Folge traten einzelne Formationen zur Unterhaltung auf die Bühne.


Toller Auftritt des Solomariechens


Zunächst zeigte das Solomariechen der KG „Zesse Jecke“, Ann-Kathrin Wittke, welch großartiges Können in ihr steckt und begeisterte mit ihrem Solotanz die Garden. Der Tanz, von Lisa Groß einstudiert, kam bestens an. Ebenfalls viel Beifall konnte die Showtanzgruppe „Headlights“ aus Bad Breisig (von Maren Kraus trainiert, die selbst mittanzte) für sich verbuchen. Auch die „Headlights“ kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Einen weiteren tänzerischen Höhepunkt präsentierte die Tanzgarde der KG „Jeckige Globistere“ Waldorf mit ihrem Gardetanz. Sandra Bous, Elena Krupp und Lena Mercer, allesamt Mittanzende, hatten einen tollen Tanz einstudiert. Da blieben die Rufe nach Zugabe nicht aus, die die Mädels gerne erfüllten. Auch das Tanzpaar der Blau-Roten Funken der KG Bad Breisig, Lisa Schäfer und Constantin Klee (trainiert von Steffi Nass) wussten mit ihrem Paartanz zu begeistern. Den Abschluss des Showprogramms bildete schließlich der Auftritt von Steven Allen, der u. a. seine neueste Single „Konfetti“ präsentierte. Für gute Laune und beste Stimmung sorgten zwischendurch auch die Spiele, bei denen die anwesenden Garden um den Sieg kämpften. Da waren zunächst beim „Biertasting“ enorme Kenntnisse der Biersorten gefragt, wogegen beim „Bleistift-Golf“ und „Kartenkuss“ mehr die Geschicklichkeit gefragt war. In der Addition der Punkte siegten am Ende die Stadtsoldaten der GKKG Kempenich vor der Prinzengarde Wehr und den „Jeläse Jecke“. So durften am Ende alle einen vergnügten Abend unter Freunden genießen. Auch die beiden „Chefs“ der gastgebenden Stadtsoldaten, Yannik Grahl und Julia Schmitt, waren mit dem Besuch und Verlauf des 29. Brohltalgardetreffens sehr zufrieden. Besondere Freude kam bei der Prinzengarde Wassenach auf. Denn die Prinzengarde Wassenach wird Ausrichter des 30. Brohltalgardetreffens sein. Dies ergab die Auslosung während des diesjährigen Treffens.

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Jens:
Wenn man der Logik einiger "Experten hier folgt, dürfte es mit Wildscheinen ,Rehen, und Hirschen keine Unfälle geben und sie dürften sich nicht in Siedlungsnähe zeigen, da sie ja durch intensivste Bejagung scheu sind. Nun es gibt in den letzten Jahren wohl immer wieder Zwischenfälle mit Wildschweinen und Rehen (meist wegen der Jagd) aber keine mit Wölfen, also kann man den Quatsch den hier einige Extremisten von sich geben getrost vergessen.
M.W.:
Die echten Experten sehen das komplett anders! David Mech, der selber früher behauptet hatte, dass Wolfspopulationen sich selber regulieren, sieht seinen Irrtum inzwischen ein! Er schlägt auch für Europa ZONIERUNG und verschiedene Arten der Regulation der Wölfe vor, weil es ohne Bejagung nicht funktioniert. David Mech ist der erfahrenste Wolfsforscher dieses Planeten. Er war an der Wiederansiedlung der Wölfe im Yellowstone Nationalpark maßgeblich beteiligt und ist Chairman LCIE (Large Carnivore Initiative Europe). Man muss natürlich englisch lesen können und seinen Verstand bemühen, um die Zusammenhänge tatsächlich begreifen zu können: http://wolf.org/wp-content/uploads/2013/08/360-Where-can-wolves-live-and-how-can-we-live-with-them.pdf
juergen mueller:
Die Konkurrenz zwischen Mensch u. Wolf ist alt.Vergessen wird hierbei,dass vor ca. 15 000 Jahren aus gezähmten Wölfen der beste aller Freunde des Menschen wurde,der Hund.Die Abneigung vieler gegen Hunde spiegelt sich in ihrer Abneigung gegen Wölfe wieder.Die Feindschaft begann spät,als der Mensch (besondere Individuen der Gattung Mensch) seinen Interessenbereich ausweitete u. der Meinung war (bis heute), alles in Wald u. Feld gehöre ihm.Fakt ist,dass der MENSCH den Wolf "böse" gemacht hat.In Europa gibt es ein interessantes Nord-Süd- u. ein West-Ostgefälle,das sich auch in der Einstellung zum Wolf manifestiert.In den großen Lebensräumen Ost- wie Südeuropa hat der Wolf überlebt - in Nord- u. Mitteleuropa wurde er ausgerottet.- gnadenlose Intoleranz bei den Mitteleuropäern - Gelassenheit/Verständnis der Süd-/Osteuropäer.Anstatt sich mit dem Thema Wolf einmal intensiv auseinanderzusetzen,ergeht man sich in Kommentaren, blind u. unpersönlich.Hirnrissig, bei uns muss alles reguliert werden.
Roswitha von Piotrovski:
Ja was soll ich sagen, es war ganz einfach ein tolles Konzert. Ihr Artikel liest sich so, als wäre ich gerade im Konzert und würden das Ganze noch einmal erleben. Sie haben jedes Detail genau beschrieben, so können auch die Menschen, die nicht dabei waren, erfahren was sie versäumt haben.
Peter Schlicker:
Verry nice
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