Sinziger K1-Boxer kämpft wieder in der Heimat

Mo steigt in Koblenz in den Ring

18.02.2018 - 14:00

Sinzig. Mohamed „Mo“ Abdallah ist wieder zurück am Rhein. Nachdem der 23jährige K1-Boxer, Welt- und Europameister Mitte letzten Jahres seinen Lebens- und Trainingsmittelpunkt in Amsterdam gefunden hatte, ist er wieder zurück in seiner Sinziger Heimat. In den Niederlanden lernte Mo in „Mikes Gym“ einiges für seinen Sport und jede Menge für sein Leben. „Ich habe wahnsinnig viel gelernt“, erläutert Mo. Hier absolvierte er nicht nur harte Trainingseinheiten unter dem K1-Guru Mike Passenier, sondern bestritt auch einige erfolgreiche Kämpfe. Dorthin wird es auch Mo wieder nach seinem Engagement in Deutschland wieder hinziehen.


Mo hat Erfahrung gesammelt


Besonders in den Niederlanden sammelte Mo Erfahrung im Ring, aber auch in Deutschland, beispielsweise in Lübeck. Dennoch hat der Sinziger den Draht zu seiner Familie und seinen Freunden nie ganz aufgegeben: Alle paar Wochenenden war Mo wieder am Rhein. Jetzt konnte der K1-Kämpfer jedoch eine besondere Neuigkeit verkünden: „Mo is back“, genauer gesagt wieder am Rhein.

Und hier warten nicht nur seine Familie auf ihn, sondern auch richtig knackige Kämpfe: Am 11. März tritt die 113-Kilo-Kampfmaschine in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle gegen Hamza Kendircioglu an. Mo kann hier wieder den nächsten Titel einstreichen und erneuter Weltmeister werden – dies jedoch in einem anderen K1-Verband werden. Den nötigen Respekt hat Mo vor seinem Gegner allemal: „Hamza ist in seiner türkischen Heimat so eine Art Nationalheld,“ erläutert der Kampfsportler. Dennoch hält ihn der motivierte Sinziger für schlagbar.


Eine Herausforderung die Wellen schlägt


Apropos Motivation: Abdallah vergaß nie seine Wurzeln und blickt oft zurück auf die letzten zehn Jahre im Ring. „Ich habe niemals vergessen, wo ich herkomme“, weiß Mo. „Und mittlerweile lebe ich meinen Traum“, fügt der Sinziger hinzu. Ganz wichtig sei es, weiter an seine Träume zu glauben- auch wenn es manchmal hart ist. Mo gibt übrigens sein Wissen gerne an ambitionierte Sportler weiter und nennt sich augenzwinkernd „MOtivator“.

Ganz klar ist: Mo hat auch wieder in Deutschland einiges vor. Vor kurzem hat Mo den Spitzen-K1-Sportler Michael Smolik ganz offiziell herausgefordert. Der ist Kennern kein Unbekannter. Smoliks Kämpfe werden beispielsweise von Sendern wie Sat 1 übertragen. Die Herausforderung schlug mächtig Wellen. Ein Interview mit Mo in der Fachzeitschrift „ground and pound“ erfuhr mächtig Resonanz.

Auf diese Herausforderung habe laut Mo die nationale K1-Szene geradezu gewartet. Und der Sinziger zeigt sich höchst optimistisch, auch Smolik in die Schranken zu weisen. „Ich bin jünger und hungriger“, so der selbstsichere Mo. Ob das Date im Ring jedoch zustande kommt, ist bisher ungewiss: Smolik hat auf die Herausforderung von Abdallah bisher nicht reagiert. Mo zeigt sich jedoch recht sicher, dass irgendwann eine Reaktion kommen muss. Denn der Sinziger legt es geradezu drauf an. Nicht umsonst hat sich der Boxer vom Rhein ein T-Shirt mit der Herausforderung an Smolik bedrucken lassen. Und auch hier ist der Kämpfer selbstsicher: Nicht umsonst sind die beiden Letter „MO“ im Namen Smolik ganz besonders herausgehoben.

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Kommentare
Joachim Rosenbach:
Toller Artikel, auch gilt ein DANK der Presse die uns den Karneval auch über die Grenzen von Höhr-Grenzhausen heraus transportiert, das man sieht in Höhr-Grenzhausen ist was los, da wird toller Karneval geboten. Das Jahr 2019 wird kommen und da simmer dabei un dat es Prima ....
Walter Heisser:
Super geschrieben,sehr detailiert,Dankeschön
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Hr. Mueller, können Sie denn überhaut verifizierbare Belege für ihre Behauptungen anführen oder bleibt es, wie für gewöhnlich ihrerseits, beim Lamentieren und diffamieren anderer Kommentatoren?
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
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