Allgemeine Berichte | 28.11.2018

Programm für „Zintemaat“ vorgestellt

Apfelstadt in weihnachtlichem Ambiente

Gemeinsam präsentierten Peter Mauel und die Verantwortlichen des Meckenheimer Verbundes die diesjährigen Plakate sowie einen überdimensionalen „Zintemann“. StF

Meckenheim. Das Programm für den diesjährigen Meckenheimer „Zintemaat“ vom 7. bis 9. Dezember 2018 stellte der Meckenheimer Verbund am vergangenen Freitag den Medien vor. Mit dabei Peter Mauel von der gleichnamigen Bäckerei, der einen überdimensionalen „Zintemann“ mitgebracht hat, welcher in kleinerer Form auf dem Markt für die Kinder gereicht wird.

Willi Wittges-Stoelben vom Meckenheimer Verbund betonte, dass man auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Nachfragen nach Fläche hatte, als überhaupt vorhanden. Bewusst möchte man sich aber von den Märkten in den Nachbarorten absetzten und so geht die meiste Fläche auch an die ortsansässigen Vereine, die somit die Möglichkeit erhalten, hier auch etwas für die Vereinskasse zu tun. Insgesamt wird es zu den normalen Geschäften also 30 Buden auf der Hauptstraße geben, welche ein winterliches und weihnachtliches Angebot präsentieren.Eröffnet wird der Markt am Freitag, 7. Dezember um 17 Uhr durch Bürgermeister Bert Spilles und Willi Wittges-Stoelben. Anschließend erklingen von der Bühne kölsche Weihnachtslieder, bevor zu späterer Stunde „Some Folks“ mit winterlicher und weihnachtlicher Musik zum Verweilen einlädt. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Kinder, so gibt es eine Weihnachtswerkstatt, wo die Kinder basteln und werkeln können. Der Kinderchor der Katholischen Grundschule singt Adventslieder und Karin Klein liest auf der Bühne Märchen vor. Am Abend wird es dann ganz stimmungsvoll, denn die Lehrercombo von Mario´s Musikschule wird ein Jazzkonzert spielen. Dabei wird die Beleuchtung reduziert, denn das Ganze soll als Taschenlampenkonzert stattfinden. Am Sonntag sind dann auch alle Geschäfte offen und ab 15 Uhr heißt es Warten auf den Nikolaus. Aus gut unterrichteten Kreisen hat man bereits vorab erfahren, dass es der Heilige Mann auch in diesem Jahr geschafft hat, eine Kutsche zu besorgen. So wird dieser fast standesgemäß die Kinder erfreuen. Nur die Rentiere hat man wohl gegen Pferde eingetauscht. Damit das Warten für den Nachwuchs nicht zu lange wird, moderiert Friedel Groß auf dem Kirchplatz ein buntes Programm und das ganze Wochenende ist der Briefkasten für die Wunschzettel an das Christkind geöffnet. Alle Briefe, die dort eingeworfen werden, werden auch vom Christkind beantwortet. Was wäre ein solcher Sonntag ohne festliche Musik. Für diese sorgt ab 17.15 Uhr der Fanfarencorps der Prinzengarde in Form eines Wander-Platz-Konzertes. Den Abschluss macht das Blasorchester der Meckenheimer Stadtsoldaten mit festlichen Tönen auf der Bühne. Damit dies alles in entsprechender Atmosphäre läuft, haben sich die Mitglieder des Meckenheimer Verbundes einiges einfallen lassen, so wird die Hauptstraße festlich geschmückt werden. Und weil Beleuchtung zwar schön aussieht, aber Strom kostet, hat man die Beleuchtung der Bäume komplett auf LED umgestellt, was auch umweltschonender ist. Was den Meckenheimer „Zintemaat“ von anderen Weihnachtsmärkten unterscheidet, ist der sehr starke regionale Bezug, so der Meckenheimer Verbund, die Meckenheimer öffnen quasi ihre Wohnzimmer für den Besucher und da viele Meckenheimer auch sehr in ihren Vereinen verwurzelt sind, ist dies fast wörtlich zu nehmen. STF

Gemeinsam präsentierten Peter Mauel und die Verantwortlichen des Meckenheimer Verbundes die diesjährigen Plakate sowie einen überdimensionalen „Zintemann“. Foto: StF

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