Kommentare
K. Schmidt
Der Grafschafter Rat hat sich inzwischen doch recht einheitlich dagegen ausgesprochen, irgendwo größere Gewerbeansiedlungen zu planen. Auch die CDU scheint zumindest vorerst mal verstanden zu haben, dass ein bisschen mehr Ländlichkeit in den Dörfern gewünscht wird. Und die FDP träumt nun trotzdem von "Weltfirmen aus dem Automotive Bereich". Findet den Fehler.
K. Schmidt
Manche Sätze davon könnten genauso aus einem Interview vor einem Jahr stammen. Wir brauchen Sonderlösungen, dies und das bremst... Das kann man natürlich nicht alles auf Frau Weigand schieben, was sich im letzten Jahr alles noch nicht getan hat, aber man kann schon feststellen: Viel handfestes, greif- oder spürbares hat der Kreis/die Kreisverwaltung mit neuer Landrätin an der Spitze leider nicht hinbekommen. Ihr Posten sollte nicht nur aus Durchhalteparolen und Personalkarusell im Kreishaus bestehen. Mehr nehme ich bislang aber leider noch nicht wahr.
Wilhelm Wundertsich
Angespannte Personalsituation - das glaube ich gerne. Umso verwunderlicher, dass es sich die Kreisverwaltung trotzdem erlaubt, extra durch das Innenministerium RP zur temporären Unterstützung angefordertes Personal aus einer naheliegenden Bundesbehörde mit einem Federstrich abzulehnen. Da kann man leider nur noch mit dem Kopf schütteln, und sich seinen Teil denken.
K. Schmidt
Urlaub am Meer, Ausflüge in die Eifel, diverse Mittelgebirgsstandorte, ja selbst in Bayern trifft man als Tourist auf Windkraftanlagen. Aber in Ahrweiler wird der Tourismus zusammenbrechen, wenn der Strom zur Beleuchtung des Rotweines nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern auch sichtbar vor der Haustüre erzeugt wird. Das Argument überzeugt mich nicht. Aber so ist die Energiewende in Deutschland offenbar zwangsläufig: Alle (bzw. die meisten) wollen erneuerbare Energien, die soll aber bitte weit weit entfernt entstehen und am liebsten möglichst kabellos in die eigene Steckdose kommen. So klappt das nicht.
Sabine Weber-Graeff
Die Bürger Ahrweilers haben den Bau,so glaube ich,noch garnicht auf dem Radar.Die Offenlegung der Pläne wurde taktisch geschickt in die Sommerferien gelegt,vermutlich um einer Vielzahl von Einwendungen entgegenzuwirken.Was diese Pläne für die touristische Infrastruktur hier bedeuten,läßt sich nur erahnen.Stammgäste meiner Ferienwohnungen zeigten sich jedenfalls angesicht der Visualisierung als geradezu entsetzt.Das Tal ist bereits zerstört,jetzt zerschlägt man mit brachialer Rücksichtslosigkeit gegenüber den Einwohnern, das verbleibene Kapital des Ahrtals,die noch intakten und malerischen Höhenzüge.Aufgrund der besonderen Topographie des Ahrtals wurde nach der Flut dringend gewarnt,weitere Abholzungen ,oder Versiegelungen auf den Höhen zu tätigen,um den Wasserabfluss talwärts und damit derartige Ereignisse nicht wieder zu begünstigen.In den Wind geschlagen,es wird gemauert,gefallt und versiegelt mit noch höherer Schlagzahl.Dieses Projekt wird das Ahrtal optisch für immer zerstören !
K. Schmidt
Warten wir mit dem Jubelgesang erstmal ab, wie der neue Standort dann tatsächlich aussieht. Ich finde es zumindest verdächtig, dass man sich mit dem neuen Standort entgegen den lauteren Gerüchten (Gelsdorf/Grafschaft) näher Richtung Koblenz und Neuwied positioniert. Ob man diese Standorte zukünftig noch mit gleichen Mitarbeiterzahlen beibehalten wird, oder am Ende unterm Strich doch viele Arbeitsplätze von den bislang drei Standorten in Rheinland-Pfalz wegfallen? Man wird sehen.
juergen mueller
Soviel zur Diskussion um soziale Verantwortung, die neben menschlichem selbstverständlich auch tierischem Leben gegenüber gelten sollte. Solche Taten sind sinnbildlich für die Verrohung unserer Gesellschaft.
juergen mueller
Wie zu erwarten, wird dieses Verfahren ausgehen wie das Hornberger Schießen. Keiner will Schuld gewesen sein, obwohl Indizien dafür vorliegen, dass gewisse politische Zweibeiner nur darum bemüht waren, ihr eigenes Leben in Sicherheit zu bringen. Wann hat es in der Politik schon einmal ein Verantwortungsbewusstsein gegeben, dass über das eigene ICH hinausgeht? Diese ganze Hin- u. Herschieberei von Schuld u. Sühne ist einfach nur noch lächerlich u. erbärmlich. Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus. Fakten werden einfach solange auf ein Minimum herunterdegradiert, bis man daraus keine Schuld mehr herleiten kann. Heutzutage reicht es schon aus, die Aussage zu verweigern. Das Einzige was hier bereits im Vorfeld abzusehen war, ist die Gewissheit, dass solche Profilierungs-Untersuchungsausschüsse nur Steuergeld verschlingen, viel geredet u. diskutiert wird, letzten Endes aber zu nichts führen. Hornberger Schießen eben.
juergen mueller
Warum Unterschied? Weil es eben zum Zeitpunkt, als die A 61/A 48 gebaut wurden, weder ein BImSchG (ab 1974) noch eine Verkehrslärmschutzverordnung (ab 1990) gegeben hat. Das Verfolgen der Geschichte u. der Entstehung BEIDER Gesetze ist aufschlussreich.u. JEDER Deutsche (auch eine BI) sollte wissen, dass sich in unserem Lande grundsätzlich nach Gesetzen gerichtet u. hiernach verfahren wird. Lärmvorsorge hat es zum damaligen Zeitpunkt NICHT gegeben u. Lärmsanierung erfolgt nach den bestehenden gesetzlichen Vorschriften. Wenn jemand in der Nähe von A61/A48 nach deren Fertigstellung gebaut hat, dann doch in der Gewissheit von LÄRMBELÄSTIGUNGEN - oder? Sich an etwas festzubeissen, was gesetzlichen Ansprüchen nicht gerecht wird, halte ich für verbohrt. Es ist richtig, dass jeder Bürger ein Recht auf Lärmschutz hat. Aber auch hier ist eigenes MITDENKEN erforderlich. Wer in der Nähe von Autobahnen baut, muss mit Konsequenzen rechnen. Diesem Fall fehlt einfach schon die Anspruchsgrundlage..
juergen mueller
Architekturspaziergang VORSTADT! Allemal sehenswert. Ich selbst bin in der Vorstadt geboren und habe mit meinen Eltern in einem Haus/Wohnung in der Hohenzollernstraße gewohnt. Städtebaulich und architektonisch ein Schmuckstück, sowie aussen wie innen, obwohl es gerade zu den in dieser Zeit noch herrschenden strengen Wintern, die viele ja garnicht mehr kennen, schon gewisser Anstrengungen bedurfte, es einigermaßen behaglich und warm zu haben. Hohe Stuckdecken, Parkettboden, Flügeltüren 3,50 m Höhe, Gewölbekeller etc. - es war eine schöne Zeit. Sehenswert auch den Innenhof mit Garten, den man durch einen Torbogen erreichen konnte.Im Laufe der Modernisierungsjahre sind leider jedoch vielerorts solch architektonische Schmuckstücke verschwunden. Die Vorstadt ist prädestiniert für solch eine architektonische Zeitreise.
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