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Die katholische Pfarrbücherei in Heimersheim macht Kinder mit einem lehrreichen Projekt neugierig

Auch der Bürgermeister ist Vorleseheld

07.08.2019 - 18:00

Heimersheim. Wenn es darum geht, Kinder für das Lesen zu begeistern, dann hat das Büchereiteam um die Leiterin Krimhilde Breuer den richtigen Weg eingeschlagen. Den Mitarbeitern ist bewusst: Man kann Kinder nur von dem begeistern, was man selbst gerne macht und vorlebt.

Im Tagesablauf der Eltern findet sich leider immer weniger Zeit, abends den Kindern Geschichten vorzulesen. Diese Lücke möchten die Damen schließen, indem sie eng mit den Kindergärten zusammenarbeiten. Unterstützung für das jetzige Projekt und weitere, die noch kommen, finden sie durch den Borromäusverein e.V. im Rahmen der bundesweiten Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Leitung der bisherigen vier „Einheiten“ beziehungsweise „Module“, aus denen sich das Projekt „Wir sind Lesehelden“ zusammensetzt, hat Hedwig Groß-Theis übernommen. Als ehemalige Grundschullehrerin ist sie mehr als prädestiniert für diese Aufgabe. Mit großer Leidenschaft und viel Herzblut hat sie die vier Vormittage und den Präsentationsnachmittag vorbereitet.

Die Kinder zeigten von Beginn an eine gesunde Neugierde und ließen sich gerne leiten. Ganz ruhig ging Hedwig Groß-Theis auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Zum Beispiel bot sie zwischendurch Lockerungsübungen an, um den Bewegungsdrang zu befriedigen. Fröhliches Singen machte gute Laune und stärkte die Aufmerksamkeit. Die Kinder waren schlichtweg begeistert. Ebenso die „Vorlesehelden“, allesamt Männer, die den Kindern nicht unbekannt sind, die sie aber in dieser Position noch nicht erlebt haben.

Den Anfang machte kein geringerer als der Bürgermeister Guido Orthen. „Herr Kandinsky war ein Maler“ heißt das Bilderbuch, das er den Kindern ganz geduldig vorlas und nahe brachte. Die Kinder wussten ganz genau, was Sache ist. Sie bedankten sich bei dem ersten Mann der Stadt mit einem fröhlichen Lied. Nach der Vorleserunde bemalten sie Baumscheiben, wie Kandinsky sie gestaltet hätte. Jeder, der nun die Bücherei besucht, kann sich davon überzeugen; denn die Kunstwerke zieren, wie die anderen Werke der Aktion, den sonst so tristen Pfarrgarten. Als Abschluss des gelungenen Vormittags legte Frau Groß-Theis ein Memory mit – wie könnte es anders sein – Fotos von Kandinskys bekanntesten Werken aus, wovon die Kinder total begeistert waren.

Am Mittwoch war Diakon Bernhard Stahl als „Vorleseheld“ anwesend und brachte den Kindern die Farben nahe. „Alle meine Farben“ heißt das Buch, das Kindern Mut macht, zu ihren Kreationen zu stehen und stolz auf ihre eigenen „Werke“ zu sein. Herr Stahl blieb bei den Kindern, weil er selbst von deren Erstaunen fasziniert war, wie man mit Farbe zaubern kann, wenn man sie vorsichtig mischt. Im Kreativteil durften die kleinen Künstler die Einladungen für die Eltern zum Abschlussfest gestalten und nach einem Kreisspiel sich ein Buch nach ihrer Wahl vom Lesehelden-Regal ausleihen.

„Ein Garten für Alle“ weiß als Gartenliebhaber der Vorleseheld Franz-Rudolf Ley bestens zu übermitteln. Ein wunderbares Bilderbuch unter dem Motto: miteinander statt gegeneinander geht es besser. Für den aktiven Part hatte der auch in der Jugendarbeit aktive Franz-Rudolf Ley von der Gärtnerei Blumenberg gespendete Blumen plus leere Blumentöpfe, schön bunt gemalt, für die Kinder dabei. Erst wurde der unansehnliche Pflanztopf vor dem Eingang zur Bücherei gemeinsam zu einem Schmuckstück mit neuen Blumen bepflanzt, und dann durfte sich jedes der 16 Kinder einen Topf mit bunten Steinchen bekleben und eine Pflanze eintopfen. Auf diese Art finden die Kinder einen Bezug von Geschichte zu Wirklichkeit. Sie können das gelesene praktisch be-greifen.

So auch beim letzten Vorlesehelden Siegfried Schmidt, den die Kinder teilweise als Vorsitzenden des Turnvereins Landskrone 08 Heppingen kennen. „Der Draht von Alexander Calder“ erzählt eine Geschichte über ein simples Stück Draht und was man alles daraus formen kann. Die Kinder haben genau zugehört und das dadurch bewiesen, dass sie wunderschöne Blumenstecker für den Pfarrgarten mit Draht gedreht, gewunden und gestaltet haben.

Am Nachmittag war das von allen herbeigesehnte Abschlussfest, wo die Eltern und Geschwister bei Kaffee und vom Büchereiteam selbst gebackenem Kuchen die Werke bewundern konnten. Die Eltern konnten ihren Stolz nicht zu verbergen. Egal, ob beim Singen oder Bestaunen der Werke, den Kindern stand die Begeisterung ins Gesicht geschrieben.

Es braucht nicht viel, um Kinder zu begeistern. Noch zweimal wird Hedwig Groß-Theis die Kinder im Kindergarten besuchen und weitere Bücher über Sonia Delaunay und Frida Kahlo vorlesen. Dann bekommen die Kinder ihr sechstes Stempelchen auf ihren Ausweis „Wir sind Lesehelden“. Sie werden sich hoffentlich auch weiterhin treu Bücher aus dem gut sortierten Bestand der Bücherei ausleihen.

Wie wichtig Lesen oder Vorlesen für Kinder ist, braucht nicht erwähnt zu werden. Der erste Schritt ist getan, und es folgen noch weitere Veranstaltungen mit Kindern, wie Frau Groß-Theis versprach. Ein großartiges Projekt hatte das Team der Bücherei in Zusammenarbeit mit den Kindergärtnerinnen in die Hand genommen, um den Kindern die Freude an Büchern zu vermitteln.

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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