II Band des Familienbuches erschienen

Die Einwohner von Engers 1704 bis 1899

24.11.2022 - 16:49

Neuwied-Engers. Viele Menschen erfasst derzeit der Virus der Vorfahrensuche, denn: Geschichte prägt. Die Geschichte, das Erleben unserer Vorfahren, prägt auch unser Tun und Handeln heute. Bewusst oder unbewusst handeln wir mehr oder weniger nach der Summe der Erfahrungen unserer Vorfahren. Das nun von Beate Busch-Schirm erschienene Familienbuch Engers II stellt auf ca. 768 Seiten Familien und Einzelpersonen (über 12.000) dar, die in Engers in der Zeit von 1704 bis 1899 gelebt haben. Es bildet damit den Anschluss an das im letzten Jahr heraus gegebene Familienbuch Engers I für die Zeit von 1900 bis 1970. Grundlage sind nicht, wie in Band I, die Standesamtsregister, sondern die Kirchenbücher für die Pfarrei Engers. Zur Kirchengemeinde Engers gehörten auch Concordiahütte und Mülhofen.

Das Buch versetzt den Leser in die Lage, seine eigene Genealogie – die Folge seiner Vorfahren -, soweit sie in Engers lebten, aufzuzeigen und so schnell und mühelos seinen eigenen Stammbaum zu erstellen. In seinem Vorwort zum Taufbuch berichtet Pfarrer Rinker vom großen Brand in Engers. Am 14. August 1778, nachmittags um 5 Uhr brach ein großer Brand in der Scheune des Peter Mölbert in der Klippergasse aus. Binnen einer Stunde wurden 67 Wohnhäuser, 64 Ställe, 36 schon gefüllte Scheunen, sowie Kirche und Pfarrhaus eingeäschert.

Bei diesem Brand gingen viele alte Urkunden und auch die alten Kirchenbücher der Pfarrei Engers verloren. Pfarrer Rinker hat nun versucht, in mühevoller Kleinarbeit, die Kirchenbücher nach zu tragen, indem er alte Engerser Einwohner nach ihren Lebensdaten befragte. Es gelang ihm dies natürlich nicht für alle Einwohner.

Aber nicht nur die Genealogie steht im Vordergrund. Auch die Familienschicksale, die manchmal aus den einzelnen Eintragungen ersichtlich werden, lesen sich spannend. Das Familienbuch Engers II ist von der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. herausgegeben und wurde vollkommen auf ehrenamtlicher Basis erstellt. Das Buch ist zum Preis von 30 Euro erhältlich im Kiosk 56 in Engers, Alleestr. 25.

Weitere Informationen zum Familienbuch „Die Einwohner von Engers II“ erhalten Interessierte auch direkt bei Beate Busch-Schirm unter Tel.: 02631/893 135 oder per E-Mail an: b.busch-schirm@t-online.de

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Kommentare
juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
Errst jetzt wach geworden? Bereits JUNI 2021 warnte VERDI (mit Recht) vor einer Übernahme/Mehrheitsbeteiligung durch SANA. Wie uns bereits jahrelange Erfahrung gelehrt hat ist es nicht sinnvoll, unser Gesundheitswesen mit privaten Kapitalinteressen zu verknüpfen/zu überlassen. SANA ist ein profitorientierter...
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Bekloppte aller Art sind strategisch so aufgestellt, das man täglich 5-6 davon trifft oder mit Ihnen zu tun hat. Krankhaftes Verhalten ist das und unfassbar....
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