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Michael Lentz wandert aus Leidenschaft und teilt seine Erfahrungen im Internet

Die „Faszination Ahrtal“ digital erleben

17.07.2017 - 12:08

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Trendsportarten sind wie jede andere Modeerscheinung: Sie kommen und gehen. Während in den 1990ern die Inline-Skates im Fokus der Bewegungshungrigen standen, erfreute sich rund zehn Jahre später das Nordic Walking größter Beliebtheit. Heute liegt wieder eine andere Form der Bewegung im Trend, die eigentlich nie verschwunden war: Das Wandern. Denn wirklich neu ist dieses sportliche Heimaterlebnis bei weitem nicht. Schon Joseph von Eichendorff, der große deutsche Romantiker, beschrieb die Faszination des Wanderns in seinen lyrischen Werken. Und nun, knapp zwei Jahrhunderte nach Eichendorff, boomt es wieder. Dank umfangreicher medialer Berichterstattung ist Wandern wieder im Fokus der Öffentlichkeit und als Sport- und Freizeitaktivität akzeptiert und salonfähig. Fort ist das Image der „Alten-Herren-Beschäftigung“- stattdessen gilt Wandern als kollektive und naturbewusste Heimatbeschäftigung von Vereinen, Freundeskreisen und Kollegien.


Infiziert vom Wandervirus


Vom Wander-Virus infiziert ist auch Michael Lentz. Der Hotelier aus Bad Neuenahr-Ahrweiler betreibt die Seite www.ahrtalwandern.de. Und das aus reiner Leidenschaft zur Region. Das Hobbyprojekt gibt es bereits seit knapp sieben Jahren und erfreut sich großen Zuspruchs. Besonders liegt Lentz hierbei am Herzen, die Schönheit des Ahrtals darzustellen. Aber eben auch, um die Region etwas zu promoten. Verdient hat das Ahrtal es ja alle mal, weiß Lentz, schließlich gäbe es hier viel zu entdecken. Und das an jeder Ecke. Egal ob AhrSteig oder Rotweinwanderweg: Jeder Pfad hat seinen Reiz. Interessierten von auswärts gibt Lentz hier auch gerne ein paar Tipps mit auf den Weg. Auf seiner Seite bietet Lentz auch jede Menge Lesestoff mit Ahrtal-Anekdoten. Da Michael Lentz zwar selbst leidenschaftlicher Wanderer ist, aber eben nicht überall sein kann, hat er sich eine beachtliche Zahl von Wanderbloggern ins digitale Boot geholt. Das bringt vor allem einen Vorteil: Die Blogger, die oft von auswärts kommen, bieten ungetrübte Einblicke aus einer neutralen Sichtweise. Einer davon ist Hans-Joachim Schneider. Schneider kommt aus Ammeldingen an der luxemburgischen Grenze und hat als Autor bereits Wanderbücher zum Thema Ahrtal verfasst. Bis die „Faszination Ahrtal“ auf ihn übersprang dauerte es jedoch eine Weile. „Zunächst kannte ich die Region nur durch die Durchfahrt zum Nürburgring“, erklärt Schneider. Doch das ist längst Vergangenheit: Wenn es ums Wandern geht, ist die Ahrregion mittlerweile das Ziel Nummer Eins für den Blogger. Landschaftlich haben es vor allem der Steinerberg und der Aremberg Schneider angetan. Grundsätzlich gehe es jedoch um das Gefühl, dass das Wandern im Ahrtal mit sich bringt. „Wandern ist einfach ein tolles Naturerlebnis nach dem Motto „Symplify your life.“


„Wandern“ ist nicht gleich „Wandern“


Grundsätzlich sei „Wanderer nicht gleich Wanderer“, weiß Lentz. Zum einen gibt es die angesprochenen „Naturerlebnisorientierten“, die in Tagesausflügen mit Butterbrot und Thermoskanne im Rucksack möglichst viel Kilometer bewältigen möchten, zum anderen die Wanderurlauber, die sich im Ahrtal für einige Zeit einquartieren und die Wege rund um ihren Ferienort in häufigeren und kürzeren Etappen erschließen. Letztere verstünden das Wandern als solches auch als Erlebnis. Hierzu gehört dann auch der Restaurantbesuch. Ein Urlaub rund um das Wandern eben. So unterschiedlich die verschiedenen Wandertypen sind- bei einem ist Lentz sich sicher. Das Ahrtal bietet für jeden etwas. Auch Lentz hat sein Lieblingsdomizil längst gefunden. „Einer der schönsten Flecken an der Ahr ist für mich Mayschoß. Der Ortskern und die umliegenden Weinlagen- das ist einfach schön.

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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