Allgemeine Berichte | 27.09.2023

SONG-Kongress 2023: Inklusion im Fokus

Franziskanerbrüder und Netzwerk SONG diskutieren Wege zu einer inklusiveren Gesellschaft

Die erfolgreiche Organisation und Durchführung des Kongresses lag in den Händen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und des Vereins Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG). Foto: Sandra Schneemann

Cochem/Mosel. Vor Kurzem fand der diesjährige SONG-Kongress im Kloster Ebernach in Cochem an der Mosel statt. Rund 120 Experten und interessierte Bürger trafen sich, um die gegenwärtige und zukünftige Rolle der Inklusion in Deutschland eingehend zu erörtern. Das Motto des Kongresses lautete: „Inklusion … die Vielfalt im Fokus“. Die erfolgreiche Organisation und Durchführung des Kongresses lag in den Händen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und des Vereins Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG). Die Eröffnungsrede hielt Tan Caglar, ein prominenter Schauspieler, Stand-up-Comedian und Motivationstrainer, der den Teilnehmenden eine humorvolle Perspektive auf Inklusion bot. Nachfolgend hielt Joachim Speicher, Abteilungsleiter im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung von Rheinland-Pfalz, eine Ansprache. Er wies darauf hin, dass trotz zahlreicher Fortschritte auf dem Weg zu einer vollständig inklusiven Gesellschaft noch Herausforderungen bestehen. „Sozialunternehmen sind Pioniere bei der Verwirklichung der Inklusion, und wir müssen zu Experten für sozialräumliche Gestaltung werden“, sagte er. Prof. Dr. habil. Ingo Proft, der an der Vinzenz Pallotti University in Vallendar lehrt, führte in seinem Vortrag aus, dass Inklusion nicht nur ein soziales Gebot, sondern auch eine ethische Verpflichtung sei. „Inklusion spiegelt unsere grundlegenden Werte wie Gleichheit und Respekt wider und verlangt von uns, kontinuierlich an einer inklusiven Gesellschaft zu arbeiten“, betonte er. Eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde, moderiert von Alexandra Schneiders von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz, tauschte sich intensiv über die vielfältigen Herausforderungen der Inklusion aus. Teilnehmer waren unter anderem Sascha Lang, ein engagierter „Inklusator“, und Christiane Strohecker, Mitgründerin und Bundeskoordinatorin von WOHN:SINN. Armin Oertel und Christiane Schilling präsentierten in einem weiteren Vortrag praktische Beispiele und Ansätze für eine erfolgreiche Inklusionsarbeit. „Dieser Kongress stellt einen wichtigen Schritt dar, um Barrieren in der Gesellschaft abzubauen und Inklusion zu fördern“, erklärte Dr. Bodo de Vries, Vorsitzender des Netzwerks SONG. Der nächste SONG-Kongress ist für das Jahr 2024 geplant und wird vom Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg organisiert. Über das Netzwerk SONG: Das Netzwerk: Soziales neu gestalten e.V. (SONG) ist eine Gemeinschaft verschiedener Akteure der Sozialwirtschaft aus ganz Deutschland. Sie teilen das Engagement für das Gemeinwohl und den Willen, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die zwölf Trägerorganisationen, die im SONG-Netzwerk vereint sind, beschäftigen insgesamt rund 40.000 Menschen. Über die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz: Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz sind eine im Jahr 1862 gegründete römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Ihr Mutterhaus befindet sich in Hausen (Wied), Rheinland-Pfalz. Sie sind Träger diverser medizinischer und sozialer Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und im Saarland.

BA

Das Motto des Kongresses lautete: „Inklusion … die Vielfalt im Fokus“.

Das Motto des Kongresses lautete: „Inklusion … die Vielfalt im Fokus“.

Die erfolgreiche Organisation und Durchführung des Kongresses lag in den Händen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und des Vereins Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG). Foto: Sandra Schneemann

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