Amateurfunkgruppe an der Hochschule Koblenz absolvierte Notfunkübung

Für Katastrophen gerüstet

Für Katastrophen gerüstet

Arno Herz bei der Notfunkübung. Foto: Amateurfunkgruppe

26.09.2022 - 12:10

Koblenz. Die Ereignisse bei der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr haben gezeigt, wie wichtig eine Funkkommunikation ist und dass auch das sogenannte BOS-Netz, also das Netz von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei, bei solchen Großschadensereignissen schnell an seine Grenzen kommt. Vor diesem Hintergrund hat die Amateurfunkgruppe an der Hochschule Koblenz nun eine Notfunkübung absolviert, um auszuloten, welchen Beitrag sie zur Unterstützung im Krisenfall leisten kann.

Es wurde das Szenario „Blackout in Koblenz und Umgebung“ angenommen, bei der der fehlende Strom Kommunikation per Handy sowie die Nutzung des Internets verhindert. Amateurfunk war in diesem Szenario aber möglich, da die mobilen Notfunkstationen aus den eigenen Kraftfahrzeugen der Funkamateure versorgt werden konnten. Die Station an der Hochschule Koblenz lief hier ebenfalls im Batteriebetrieb, allerdings solargepuffert. Ziel der Übung war es, zunächst die Kommunikation von zentralen Punkten im Umkreis von etwa 30 Kilometern um Koblenz sicherzustellen. Das konnten die Teilnehmer in der gut zweistündigen Übung in fast allen Punkten erreichen.

„Die Notfunkübung hat uns gezeigt, was wir leisten können, wo Mängel sind und wie schnell die Sachen einsatzbereit gemacht werden können. Denn: Besser geht immer!“, so Arno Herz, Leiter der Amateurfunkgruppe der Hochschule Koblenz. In einem zweiten Schritt sollen die „Funklöcher“ ausgelotet und bestimmt werden. Für dies werden aber noch Zusatzgeräte benötigt, damit dies möglichst automatisiert erfolgen kann. Schon vor der Flutkatastrophe hatte der Verein dafür gesorgt, stets einsatzbereit zu sein. So wurden die seit der gemeinsamen Übung mit dem THW 2011 vorhandene Notfunkgruppe und deren Geräte während der Corona-Lockdowns in 2020 und 2021 nochmals aufgefrischt, repariert, erweitert und einzeln getestet. „In der Hochschule Koblenz halten wir derzeit insgesamt 12 notfunkfähige Systeme vor, die zunächst einen regionalen Bereich mit einem Radius von etwa 30 Kilometern abdecken können“, so Herz, „weiterhin stehen hier noch mobile wie auch stationäre Funkgeräte für Kurzwelle bereit, die zuverlässig deutschlandweit und bei Bedarf europaweit funktionieren.“ Zusätzlich stehen bei den Mitgliedern der Amateurfunkgruppe K32 Mittelrhein mehr als 40 weitere Endgeräte zu Hause bereit, die für diesen Zweck genutzt werden können.

Die Amateurfunkgruppe ist nicht nur eine technisch-wissenschaftliche Gruppe der Hochschule Koblenz, sondern auch offen für alle Interessierten. So sind alle willkommen, auch mal nur „reinzuschnuppern“. Wer direkt einsteigen will, kann an einem kostenfreien Online-Kurs zur Vorbereitung auf das Amateurfunkzeugnis teilnehmen, den die Amateurfunkgruppe wieder anbietet und der am Mittwoch, 19. Oktober beginnt. Anfragen und Anmeldungen an Arno Herz, DL1PBC, dl1pbc@darc.de.

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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Gabriele Friedrich:
Bekloppte aller Art sind strategisch so aufgestellt, das man täglich 5-6 davon trifft oder mit Ihnen zu tun hat. Krankhaftes Verhalten ist das und unfassbar....
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