151 Teilnehmer beim Sahrtal Trail 42K

Härtetest unter schwierigen Bedingungen bestanden

Marathonwanderung für den guten Zweck

13.10.2020 - 11:02

Kreuzberg. Still, leise und mit viel Abstand untereinander haben 151 Frauen und Männer eine Marathonwanderung über 42 Kilometer und 1600 Höhenmeter rund um das Sahrbachtal absolviert. Länger anhaltender Regen machte den Aktiven zusätzlich zu schaffen. Dennoch bestanden 148 Aktive den Härtetest „Sahrtal Trail 42K“ und erreichten das Ziel am Bürgerhaus in Kreuzberg.

Morgens um 7 Uhr waren die Aktiven dort im Beisein der Bürgermeisterin, Cornelia Weigand, und der Kreuzberger Ortsvorsteherin, Anke Hupperich, gestartet. Einzeln und in Abständen von 20 Sekunden gingen sie auf die überaus anspruchsvolle Strecke. Bei der Anmeldung hatten die ambitionierten Wanderer ihre voraussichtliche Marschzeit angegeben. Die Schnellen machten sich zuerst auf den Weg. Die Folge: Schon nach einer Stunde zog sich das kleine Feld der Teilnehmenden auf 5 Kilometer auseinander. „Neben der Teilnehmerbegrenzung war auch dies Teil unseres Veranstaltungs- und Hygienekonzeptes. So konnten wir auch auf der Strecke und an den fünf Verpflegungsposten die geforderten Abstände untereinander herstellen. Auf der zweiten Streckenhälfte waren es nur rund 30 Teilnehmer pro Stunde, die an diesen Punkten vorbeikamen,“ erklärte Frank Piontek vom Organisationsteam des Good Walking Club e.V. Zusätzlich wurden die Zwischenzeiten genommen, um auch die geforderte Nachverfolgbarkeit von Kontakten sicherzustellen. Nach gut 6 Stunden kehrten die ersten Wanderer wieder nach Kreuzberg zurück. Vier Stunden später konnte das Ziel geschlossen werden. 148 hatten die Herausforderung gemeistert.

Die Teilnehmenden, von denen viele erstmalig im Sahrbach- und dem Ahrtal unterwegs waren, zeigten sich angetan von der Strecke. Diese führte zunächst von Kreuzberg über den Sahrbacher Höhenweg bis zum Fuße des imposanten Radioteleskops in Effelsberg. Dort begann dann der besonders fordernde Teil des Sahrtal Trails 42K: Über Martins- und Römersteig ging es über Gottfried-Kinkel-Weg zum Hochthürmen, anschließend über den Rosterbuscher Weg zurück in das Sahrbachtal, um dann über den Enten- und Hasenpfad in Krälingen die nächste Höhe zu erklimmen. Doch damit nicht genug, über den Ahr-Urft-Weg und den Wanderweg 4 des Eifelvereins marschierten die Frauen und Männer - mittlerweile im Dauerregen - bis nach Altenahr. Dort warteten mit dem Teufelsloch und den Altenburger Hornberg auf den letzten 4 Kilometern noch zwei richtig harte Anstiege auf die Sportler, ehe sie glücklich das Ziel in Kreuzberg erreichten.

„Anstrengend, aber richtig schön!“ so das Fazit der Aktiven. Sie stellten in ihren Rückmeldungen die Natur, Ruhe und Abgeschiedenheit des Sahrbachtals, aber auch den Abstecher ins Ahrtal als gelungen heraus. Ein Extra-Lob gab es auch für das kleine, aber bestens gelaunte Helferteam, das bei den Witterungsbedingungen ebenfalls einen Härtetest zu absolvieren hatte. Die Helferinnen und Helfer hatten die Sportlerinnen und Sportler mit Getränken uns kleinen Snacks versorgt. Am Martinssteig bei Kirchsahr erhielten die Aktiven einen Weckmann, den es im Rheinland eigentlich nur zu Sankt Martin gibt. Besonders begehrt waren auch die Äpfel des Obsthof Rönn. Die Eheleute Rönn, selbst auch aktive Wanderer, hatten das Logo des Sahrtal-Trail auf die Äpfel gelasert.

„Unser Dank gilt allen Unterstützenden im Ahr- und Sahrbachtal. Ob in Kreuzberg, Plittersdorf, Kirchsahr, Krälingen oder Altenahr, wir wurden tatkräftig unterstützt. Dank gilt auch dem Freundeskreis Sahrbachtal e.V um Walter Brüggemann, der uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Ich bin mir sicher, dass viele der Teilnehmenden heute das Wanderparadies Sahrbachtal für sich entdeckt haben“, so Frank Piontek.

Gewandert wurde im Rahmen der Spendenaktion des DVV/IVV „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ zugunsten des “ Mukovoszidose e.V. Für jeden Teilnehmenden überweist der Good Walking Club e.V. zwei Euro. Dank der spontanen Spende eines Teilnehmers kann der Betrag auf 400 Euro erhöht werden.

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Kommentare
G. Friedrich:
Keine Kameras ? Kein Dienstpersonal, Wachen- irgendwas ? Nichts brennt von alleine in einer Garage....
Friedrich:
Und warum waren die Türen nicht verschlossen von innen ? ...
Franz-Josef Dehenn:
Dieser Vandalismus im Neuwieder-ZOO geht mal gar nicht. Warum hat die Person das nur gemacht ? Ich kann nur hoffen, das man die Person bekommt und diese eine saftige Strafe bekommt. ...
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