„Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung brauchen in der Corona-Krise besonderen Schutz und Unterstützung“

Mayener Lebenshilfe zum Welt Down-Syndrom Tag

Mayener Lebenshilfe zum Welt Down-Syndrom Tag

Josef Brodam, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz. Foto: Lebenshilfe/Behrendt und Rausch

23.03.2020 - 10:27

Mayen. Der Welt-Tag-Down-Syndrom will auf die Situation der Menschen mit Down-Syndrom aufmerksam machen. Der 21. März ist als festes Datum für diesen weltweiten Gedenktag bewusst gewählt. Er knüpft daran an, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das Chromosom 21 dreifach und nicht zweifach vorhanden ist.


„Die in der Öffentlichkeit oft benutzte Formulierung Menschen mit Down-Syndrom leiden am Down-Syndrom stimmt häufig nicht, sie haben schlicht ein Chromosom mehr und sind somit anders als andere. Es ist normal, verschieden zu sein ist das Motto unserer Lebenshilfe und das wird bei uns tagtäglich auch gelebt“, erklärt Josef Brodam, Geschäftsführer der Mayener Lebenshilfe und erklärt, welche Folgen die Corona-Krise für Menschen mit Behinderung hat.

„Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung sind einerseits auf Menschen zu ihrer täglichen Unterstützung angewiesen, andererseits haben sie ein besonderes Risiko, schwer zu erkranken. Für sie kann eine Infektion mit dem Corona-Virus lebensbedrohlich sein“, erklärt Josef Brodam.

Unter den Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung befinden sich viele mit bestimmten Vorerkrankungen, einem geschwächten Immunsystem oder besonderen Bedarfen, die auch unter den gegebenen Umständen ausreichend versorgt werden müssen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch derzeit zuverlässig und professionell ihre Leistungen erbringen, gehören wie das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich zu den ‚systemrelevanten Berufen´ und verdienen großen Dank und Anerkennung“, so Brodam. „Auch wenn die aktuelle Situation uns allen viel abverlangt und sicher noch mehr abverlangen wird, ist es wichtig, unsere Menschen mit Behinderung ganz besonders zu schützen und zu berücksichtigen,“ so der Geschäftsführer.

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Margarete Spieker:
Mich beschäftigt besonders die Verkehrsführung Mainzer Straße. Durch die Fahrradwege sind so viele Parkplätze weggefallen, dass ich als Seniorin, die nur noch begrenzt Rad fahren kann, wohl wegziehen muss!...
Gabriele Friedrich:
Mitunter denke ich, das die Mehrheit der Deutschen gar nicht weiß, was Demokratie bedeutet und die Politiker im BUND wenden diese auch nicht an mit ihrer Basta-Politik. Keinerlei Mut haben die Leute, Eigenverantwortung NULL. Gemeinschaftssinn: NULL !!! Sich für etwas einsetzen und Menschen überzeugen...
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Gabriele Friedrich:
Das sind keine Unbekannten, das sind frustrierte Jugendliche, die ihre Wut und ihren Frust da ablassen, auch natürlich durch Corona, weil sie nirgendwo hinkönnen um ihre Kräfte zu messen. Man muss wissen, wo diese Bäume sind, das geht nur, wenn da einer "heimisch" ist. Heutzutage kann man nicht mal...
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