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47. Kindersitzungder KG „Jeckige Globistere“ in Waldorf

Nachwuchssorgen sind hier unbekannt

Jugendliche Jecken standen mit Tänzen, Vorträgen und Sketchen ihren großen Vorbildern nicht nach

26.02.2019 - 11:31

Waldorf. Am vergangenen Sonntag fand bereits zum 47. Mal die große Kindersitzung der KG „Jeckige Globistere“ Waldorf statt. Sie ist seit Jahren ein Muss für viele Karnevalsfreunde. Und alle, die gekommen waren, bekamen wieder ein tolles Programm geboten.

In der voll besetzten Vinxtbachhalle konnte KG-Vorsitzender Arnold Mehren die Gäste willkommen heißen. Die Sitzungspräsidentin Klara Nachtsheim übernahm zunächst das Kommando, das nach der Halbzeit an Elias Dahm wechselte. Die beiden Moderatoren führten gekonnt durch das Programm, das von rund 70 aktiven Kindern im Alter von drei bis 14 Jahren gestaltet wurde.

Die Tänze, Zwiegespräche und Sketche boten eine abwechslungsreiche Narrenshow. Eröffnet wurde das Programm mit dem schon traditionellen Tanz der Rot-Weißen Fünkchen, die von Anna-Lena Mercer und Marina Nachtsheim trainiert wurden. Insgesamt elf Mitglieder im Alter von sechs bis zehn Jahren umfasst das Korps, von denen zehn Aktive zum Tanz antraten. Marlene Krieger musste wegen Krankheit passen. Toll, was Elea Weber, Nora Weber, Sebastian Nachtsheim, Greta Dahm, Juli Nachtsheim, Helene Küpper, Alicia Baginski, Ami Altenschmidt, Liam Kröckel und Alex Rössner auf der Bühne darboten. Geburtstagskind Alicia Baginski wurde dabei mit einem spontanen Geburtstagsständchen überrascht.


Früh übt sich bei den Globistere


Im Anschluss kamen die Jüngsten auf die Bühne. Unter der Regie von Claudia Voigt-Kröckel und Anja Fuchs-Gerulllis zeigten neun kleine Tanzmäuse im Alter von drei und vier Jahren erste gelungene Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Adrian Bartz, Victoria Franke, Ida Gerullis, Leon Girolstein, Ida Harzheim, Clara Kallies, Zoey Kröckel, Anila Mehaj und Roneta Mehaj tanzten unbekümmert zur Freude von Eltern und Großeltern.

Erst Mitte der Woche hatten die „Zwei von der Jugendfeuerwehr“ mit ihrem Zwiegespräch begonnen. Auf der Bühne zeigten sie schon große Klasse, und es war erfrischend, wie unbekümmert sie auch mit einigen technischen Schwierigkeiten umgingen. Großer Beifall war ihnen gewiss für einen tollen Vortrag, der vom Einsatz bei der Feuerwehr und noch so allerlei Nonsens berichtete.


Gelungene Premiere


Mit den Dance Girls zeigte sich eine neue Tanzformation erstmals auf der Bühne. Luna Deidenbach, Julia Link, Sophie Marx, Nelly Deidenbach, Joelle Groschowski und Theresa Werz zeigten eine selbst einstudierte Choreographie von beachtlicher Musikalität. Sie wurden betreut von Kerstin Deidenbach.

Natürlich machte auch die Tanzgarde der KG Jeckige Globistere Waldorf den Kindern ihre Aufwartung und präsentierte ihren diesjährigen Gardetanz, für den sie viel Beifall erhielt.

In der zweiten Programmhälfte steuerte Elias Dahm das Narrenschiff als Moderator sehr souverän. Sie eröffneten die Wonneproppen, 14 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren, die von Manuela Girolstein und Heike Dahm betreut werden. Sie zeigten keine Scheu bei ihrem Vortrag, in dem sie als kleine Yakari tanzten und Gefangene nahmen. Amy Altenschmidt, Matea Bartz, Vivien Franke, Vincent Zeidler, Ben Felten, Milo Becker, Anna Krupp, Ida Reuter, Mia Faßbender, Finn Girolstein, Angelina Baginski, Mia Gerullis, Marlene Zeidler und Adam Zeidler wurden mit viel Applaus bedacht.


Schulstunde einmal lustig


Immer wieder viel Freude bereiten den Kindern die Sketche aus der Schule. Da verzweifelte die Lehrerin (Klara Nachtsheim), die mit dem „aufgeweckten“ Schüler Tobias (Louis Dahm), dem Schlaumeier Philipp (Sebastian Nachtsheim), der schlagfertigen Anna (Amelie Dünchel) sowie der Schülerin Miriam (Lena Weber) an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gelangte. Die Erheiterung der Zuschauer war dabei selbstverständlich.

Einen anspruchsvollen Solotanz zeigte anschließend die erst elf-jährige Katharina Kurze aus Burgbrohl, die bereits mehrfach das Programm der Waldorfer Kindersitzung bereicherte. Auf diese Leistung kann auch die Trainerin Angelique Thomas stolz sein.

Über die tollen Darbietungen freuten sich in ihren Grußworten auch die Ehrengäste. Ortsbürgermeister Hans-Dieter Felten und seine Ehefrau Klaudia und KG-Vorsitzender Arnold Mehren lobten das Engagement und freuten sich mit den Kindern über die bisher gezeigten Leistungen. Um den Nachwuchs im Karneval braucht sich die KG scheinbar nicht zu sorgen. Natürlich hatte der Ortsbürgermeister auch für die Kindersitzung eine finanzielle Unterstützung der Ortsgemeinde im Gepäck, die er gerne überreichte.

Natürlich durften bei der Kindersitzung auch die Waldorfer Majorettes nicht fehlen. Die zehn jungen Tänzerinnen (neun bis 13 Jahre alt) zeigten einen beachtliche Choreographie, bei der natürlich auch die Geschicklichkeit mit den Battons zu bewundern war. Von Sandy Weber und Alexandra Nachtsheim trainiert, zeigten Elea Weber, Lena Weber, Carolina Michels, Juli Nachtsheim, Amelie Dünchel, Jana Schmitz, Alina Schmitz, Maya Zilligen, Helena Cottin und Juliane Dünchel eine beeindruckende Leistung, die das Publikum begeisterte.


Ein Highlight zum Schluss


Den Schlusspunkt unter eine herrliche Kindersitzung setzte erneut die Tanzgarde der KG, die mit ihrem schwungvollen Showtanz am Ende des Programms noch einmal ein Highlight bot. Gekonnt tanzten sich Katharina Buhr, Sarah Teiwes, Nele Nachtsheim, Lara Frömbgen, Annalena Will, Anna-Lena Mercer, Eva Plath, Anna Marx, Katharina Stenz, Julia Wulff und Tessa Mercer in die Herzen der Gäste und wurden mit viel Beifall bedacht.

KG-Vorsitzender Arnold Mehren bedankte sich beim großen Finale bei allen Akteuren, die am Programm mitgewirkt hatten, für ihr Engagement. Ein besonders herzliches Dankeschön richtete er an die Organisatoren der Kindersitzung, Alexandra Nachtsheim und Sandy Weber. Sie hatten auch in diesem Jahr „das ganze Spektakel“ in bewährter Weise organisiert und zogen im Hintergrund die Strippen. Für sie wie auch für die in diesem Jahr nicht im Organisationsteam aktive Manuela Girolstein gab es Blumen. Mehren bedankte sich auch beim Junggesellenverein Waldorf, der die Bewirtung der Gäste übernommen hatte.

Man darf sich bereits heute auf die Kindersitzung im nächsten Jahr freuen.

WK

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Kommentare

Neue Wanderwege im „Armen Heckelchen“

Gregor Holschbach:
Dank gilt an dieser Stelle dem Forstamt sowie dem 1. Beigeordneten Ulrich Schreiber für dessen Einsatz, da nun endlich eine Reaktion erfolgte auf die von Brückrachdorfer Bürgern im Februar 2018 "!!!" gestellte Bürgeranfrage zum desolaten Zustand des Waldes an den Ortsvorsteher sowie den Stadtrat. Weiterer Dank gilt der Kommunalwahl 2019, die dafür sorgt, dass die Verantwortlichen aus Stadt und Ortsteil mal ans arbeiten kommen. Letztendlich zählt das Ergebnis, und das lässt sich dank Forstamt und Bürgermeisterkandidat Schreiber sehen.
Uwe Klasen:
Zitat: „Europa ist die Antwort“ ----- Auf was? Viele Menschen haben resigniert! Dies zeigt eine immer geringere Wahlbeteiligung für ein EU-Parlament, welches eh nur Staffage ist und, unter dessen Umgehung, die EU-Apparatschiks (Kommissare (!) genannt) ohnehin tun, was sie wollen und nur noch für Uniformierung, Gängelung und Bevormundung stehen!
Helmut Gelhardt:
Ja - die Bewegungen pro Klimaschutz / Umweltschutz / Naturschutz und die Bewegungen gegen den politischen Rechtsschwenk, den Rechtskonservatismus und Rechtsradikalismus sind bestimmt keine Selbstläufer! Es sind ganz dicke Bretter, die da gebohrt werden müssen, um Erfolg für die Demokratie, die Umwelt, das Soziale, die Solidarität zu erlangen. Aber was ist die Alternative? Wenn wir die Klimakatastrophe / Umweltzerstörung und die rechte geistige Umweltverschmutzung, das Desinteresse an Demokratie und sozialer Gerechtigkeit nicht über uns hereinbrechen lassen wollen, muss die Politik handeln. Und die Politik braucht oft Impulse zu handeln. Also - Arsch huh, Zäng ussenander! Helmut Gelhardt, Mitglied der KAB, des BUND, der NaturFreunde
juergen mueller:
Wir werden sehen, wie lange diese "Bewegung" noch andauert. Es wurde bereits für ebenso wichtige Themen auf die Strasse gegangen, zu Tausenden. Was ist davon noch übrig geblieben? Ein Häuflein unentwegte, die schon fast zu bemitleiden sind. Ich polarisiere nicht, sondern weiß aus der/meiner Vergangenheit, wovon ich schreibe. Es bedarf nur eines/einer Einzelnen, um Aufmerksamkeit auf ein weltbewegendes Thema zu lenken und unsere Jugend daran zu erinnern, endlich wach zu werden. Aber zu einem Wachwerden gehört nun leider auch wieder ein "Einschlafen". Die Zeit wird es uns zeigen.
Rainer Kimpel:
Wenn SchülerInnen protestieren und demonstrieren, ist das erst einmal eine gute Sache, insbesondere wenn es um die Gestaltung ihrer Zukunft geht , da diese nun mal, statistisch gesehen, noch eine zeitlich lange Zukunft vor sich haben und bisher noch keine wirkliche Möglichkeit hatten eine politische Einflussnahme , z. B. durch das Wahlgesetz, besitzen! Das den SchülerInnen diese Handlung während des vorgesehenen Unterricht streitig gemacht wird ist absurd und zeigt denjenigen die dies fordern, das Unverständnis oder die Ignoranz unserer demokratischen Verfassung! Das diese Proteste meines Wissens berechtigterweise bisher nur zum Thema Umweltschutz stattgefunden haben ist nachvollziehbar, aber noch nicht ausreichend, insbesondere im Hinblick auf die intransparente Politik unserer Bundesregierung. Der Umweltschutz ist deshalb nicht alleine für das zukünftige Wohlergehen der Menschheit von signifikanter Bedeutung! Von besonderer Wichtigkeit ist auch, die exorbitante Militarisierung.
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