KG Narrenzunft Remagen feierte Ordensfest und ehrte treue und engagierte Mitglieder

RKK-Bezirksvorsitzender Willi Fuhrmann übergab hohe Auszeichnungen

07.11.2016 - 17:03

Remagen. Zum Ordensfest hatte der Vorstand der KG Narrenzunft Remagen um Vorsitzenden Martin Dinkelbach die Mitglieder in das Traditionshotel Anker eingeladen. Wichtigste Punkte neben viel Geselligkeit und den wunderschönen Tänzen der Magic Dancers der KG Narrenzunft waren die Vorstellung des Sessionsordens und zahlreiche Ehrungen durch die KG und durch den RKK.

Martin Dinkelbach begrüßte die zahlreichen Mitglieder und stellte den neuen Orden der KG vor, der Motive aus den Abteilungen präsentiert. Gleichermaßen war der Orden auch zu einem Sessionspin umgearbeitet worden. Die ersten Sessionsorden erhielten die Mitglieder des Elferrats und der Prinzengarde. Im Anschluss war es Dinkelbach eine Freude, Ehrungen für treue Unterstützung und langjährige Mitgliedschaft aussprechen zu dürfen. Die höchste Ehrung gab es für Ehrenschatzmeister Peter Nonn mit der Verdienstmedaille der Gesellschaft am Bande. Nonn war nicht nur 50 Jahre Schatzmeister der Gesellschaft. Er gehört der KG Narrenzunft schon seit 70 Jahren als treues Mitglied an. Für 50-jährige Treue zur Narrenzunft wurde Adolf Traub ausgezeichnet. Schon elf Jahre mit dabei sind Dominika Budziosz, Annalena Dinkelbach und Antonio Dinkelbach. Für dreijährige Treue wurden Horst-Michael Frechen, Johann Gißler, Hans-Jakob Güttes, Jennifer Kunze, Alexander Lembke, Jana Lüdenbach, Jürgen Muth, Jan Muth, Björn Schneider, Luca Schneider, Wilfried Schwarz, Tobias Sulzer, Svenja Zappai und Tim Hilmut Kunkel ausgezeichnet. Nach dem Showtanz der Magic Stars, der Kindergruppe der Magic Dancers, die unter dem Trainerinnengespann Jennifer Kunze und Maria Pinger einen wunderschönen kunterbunten Zirkustanz mit Manege, Akrobaten, Löwen und Seiltänzern präsentierten, gab es für die Magic Dancers, die Magics und die Magic Stars alle den neuen Sessionspin. Mit dem Sessionspin oder dem Sessionsorden wurden danach die Mitglieder des Arbeitskreises Kinder- und Jugendkarneval ausgezeichnet. Eigens vom RKK angereist war Bezirksvorsitzender Willi Fuhrmann, um einige hohe Auszeichnungen zu verleihen. Die höchste Auszeichnung, die Verdienstmedaille des RKK in Gold am Bande ging dabei an Karl Paul. Der 81-jährige ist seit 55 Jahren Mitglied der KG. Er war 10 Jahre Dekorateur der Karnevalsbühne im Anker und Zeremonienmeister unter Sitzungspräsident Heinz Müller. 1965 war er Hofmarschall im Hofstaat von Prinz Wolfgang Hattenhauer. 1988 war Paul zweiter Senator im neu gegründeten Senat bis heute über 28 Jahre. 1990 wurde er zum Senatspräsidenten gewählt. Dieses Amt hatte er bis Mai dieses Jahr über 26 Jahre inne. Im Mai 2016 wurde er durch den ersten Vorsitzenden der KG Martin Dinkelbach zum Ehren-Senatspräsidenten ernannt. Karl Paul war auch im Stadtsoldatenkorps Remagen ab 1982 aktiv. 1973 wurde er Korpsfeldwebel, bis er 1977 Adjutant und zweiter Vorsitzender des Stadtsoldatenkorps wurde. Bis 1982 hatte er diese Ämter inne. Karl Paul gehörte auch zu den Teilnehmern des Korps an der Steuben-Parade 1977 in New York.

Eine weitere karnevalistische Tätigkeit übte Karl Paul im Hobby-Club Remagen aus, den er 1982 mitbegründete und seit dem 1. Vorsitzender ist. In Handarbeit werden in der Ordensmanufaktur des Hobby- und späteren Karo-Club für die Karnevalsvereine an Rhein und Ahr Orden zu Einkaufspreisen gefertigt.

Eine weitere Ehrung des RKK, die Verdienstmedaille am Bande in Silber ging an den 73-jährigen Manfred Gemein. Er ist 33 Jahre in der KG Narrenzunft, im Stadtsoldatenkorps und im Hobby-Club aktiv. Seit 1993 ist er Senator der KG Narrenzunft. Über zehn Jahre bis zum Mai 2016 war er Senats-Vizepräsident. Als Wagenbaumeister hat Gemein über zehn Jahre in der Wagenbauhalle ehrenamtlich mitgewirkt und den Bau des Senatorenwagens eigenverantwortlich gestaltet. Zudem ist er beim Bau weiterer Karnevalswagen immer noch ehrenamtlich tätig. Dem Stadtsoldatenkorps Remagen gehörte Manfred Gemein von 1967 bis 1982 als aktives Mitglied der Garde an. Zudem war Gemein 1982 Mitbegründer des Hobby-Clubs, dem er noch heute angehört.

Die RKK-Verdienstmedaille in Gold im Etui mit Anstecknadel erhielt der 69-jährige Anton Wypior aus den Händen von Willi Fuhrmann. Anton Wypior war bereits langjähriges Mitglieder der KG Narrenzunft, bevor er 1988 als vierter Senator in den Senat der KG Narrenzunft eintrat. Von 1990 bis heute führt er als Schatzmeister in hervorragender Weise die Kassengeschäfte des Senats.

Die RKK-Verdienstmedaille in Silber gab es für Hermann Efferz und Tina Selbach. „Tina Selbach ist eine karnevalistische Mitstreiterin im Erhalt des Brauchtums, die bereits in Kinderjahren ihr Herz an den Karneval verlor und gerne dem Frohsinn erlegen ist“, betonte Fuhrmann. „Hermann Efferz ist ein Karnevalist, der sich seit Jahren um das Wohlergehen des Vereins und das Brauchtum Karneval neutral und verbal einsetzt, trotz leichter gesundheitlicher Einschränkungen“, so Fuhrmann.

Die RKK-Verdienstmedaille in Bronze gab es für Monika Brück und Wolfgang Reisdorff. „Monika Brück ist eine Karnevalistin, die Arbeit im Verein nie scheute, dabei 16 Jahre die Bewirtung bearbeitete und stets zuverlässig ihre Frau stand - eine fleißige Mitstreiterin des Vereins“, betonte Fuhrmann. „Wolfgang Reisdorff ist ein spät berufener Karnevalist im organisierten Karneval, der seither ein Förderer durch Wort und Tat ist - besonders liegt ihm das Wohl der Prinzengarde am Herzen“, lobte der RKK-Bezirksvorsitzende. Natürlich galt allen Geehrten und Ausgezeichneten der große Applaus der KG-Familie.

Den tänzerischen Abschluss des Ordensfestes machte das Tanzpaar der Magics, der Jugendtanzgruppe der Magic Dancers, Ida Paetz und Kira Mostert unter seinem Trainerduo Johanna Kreutz und Maria Pinger. Die Schlussworte unter eine rundum gelungene Veranstaltung sprach Vorsitzender Martin Dinkelbach. AB

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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